Monatsarchiv für Juli 2007
| von: Dominik Schuster |
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Vorsicht ist eben doch oft besser – das konnte man in letzter Zeit auch sehr eindrucksvoll bei Freebie-Anbietern feststellen. In unserem Freebie-Spezial auf Gratisfalle.de haben wir 3 neue Anbieter vorgestellt, die wir in die Kategorie “Risiko” eingeordnet hatten, weil sie sehr neu waren und man noch nicht absehen konnte, was dabei heraus kommt. Inzwischen ist nur noch ein Anbieter übrig geblieben …
Wie es oft so ist: Ein neues Konzept wird erfunden, das dem Erfinder beste Profite bringt und auch noch schnell positiv in den Medien aufgegriffen wird. Da kann es ja nicht lange dauern, bis es Nachahmer gibt. So geschehen auch mit dem Freebie-Konzept, das – aus dem USA kommend – wohl auch gerade in Deutschland einen regelrechten Nachahm-Wahn erzeugt hat. Viele Anbieter sind aus dem Boden geschossen – die meisten waren wohl nie richtig erfolgreich. Viele neue Freebie-Anbieter standen wohl schon von Anfang an auf tönernen Füßen: Da gab es eine Privatperson, der das Freebie-Konzept gut genug erschien, hier schnell Geld zu verdienen. Doch vielen wurde wohl schnell klar, dass es bei der großen Konkurrenz doch schwierig ist, einen neuen erfolgreichen Freebie-Anbieter aufzubauen. Viele Anbieter wurden wieder geschlossen.
So auch die beiden Anbieter www.freebster.de und www.freegifts4you.de, die beide hoffnungsvoll gestartet waren, aber inzwischen beide wieder das Zeitliche gesegnet haben. Sie wurden einfach abgeschaltet – jede bereits erfolgte Mühe der bestehenden Mitglieder war umsonst und hat nur dem Anbieter mindestens ein paar Euro in die Taschen gespült.
Da wars nur noch einer …
Nur noch ein Anbieter ist in der Kategorie “Neue Anbieter” bei Gratisfalle.de übrig geblieben: Freebieking.de. Der Anbieter ist noch sehr aktiv, was v.a. auch an dem großen Engagement des Betreibers zu liegen scheint, der ständig neue Angebote hinzufügt und sich v.a. darum bemüht, einen sehr guten Service zu bieten.

Ich selber nehme derzeit auch aktiv bei Freebieking.de teil und kann vieles Gute berichten: Immer wieder werden Angebote meiner Geworbenen freigeschaltet und auch mein eigenes Angebot, an dem ich teilgenommen habe, wurde flott auf grün geschaltet. Zu meiner Prämie fehlt mir zwar noch einiges – aber wenn ich die vielen Beweisbilder im Internet sehe, habe ich derzeit wenig Bedenken, dass ich die Prämie nicht erhalte.
Bleibt nur zu hoffen, dass das so bleibt. Hinter Freebieking.de steckt auch “nur” eine Privatperson – das ist natürlich immer schlechter als wenn eine ganze Firma dahinter steckt, was insgesamt mehr Sicherheit bringt, da man nicht so von Engagement und Launen einer Einzelperson abhängig ist.
Weitere “sichere” Alternativen
Wer also wirklich auf Nummer sicher gehen will (auch wenn es absolute Sicherheit gerade bei Freebies gar nicht geben kann), ist bei den von uns empfohlenen profilierten Anbietern am besten aufgehoben. Freebieking.de ist derzeit ein toller Anbieter mit vielen Angeboten – bleibt aber weiterhin (vorerst) bei uns in der Kategorie “Risiko”.
| von: Dominik Schuster |
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Das konnte ja nicht lange dauern: Nach der großen Aufregung (und den guten Verkaufszahlen), die das neue Trendhandy Iphone von Apple in den USA erregt hat, ist man auch hierzulande bemüht, das Iphone gut zu vermarkten. Noch vor dem Verkaufsstart in Deutschland bietet jetzt ein Anbieter das Iphone gratis als Freebie-Prämie an. Ich habe mir das Angebot angeschaut.
Aktualisiert am 29.09.09
Artikelzusammenfassung für Eilige:
Inzwischen ist der hier beschriebene Service “MyFreeIphone” nicht mehr aktiv. Schade: Der Service war eine gute Möglichkeit kostenlos und ohne Vertrag an ein Iphone zu kommen.
Wer sich jetzt ein Iphone zulegen möchte, kann es exklusiv bei T-Mobile bestellen. Inzwischen sind die Tarife nicht mehr so teuer und das Gerät gibt es bereits ab 1 Euro. Bestellen können Sie das Iphone bequem im Online-Shop von T-Mobile unter www.t-mobile.de/iphone.
Alternativen zum T-Mobile Iphone
Bisher gibt es das Apple Iphone offiziell in Deutschland nur bei T-Mobile – wenn sich auch die Anzeichen mehren, dass es bald ein O2 Iphone oder Vodafone Iphone auch in Deutschland geben könnte. Allerdings können auch Deutsche bereits ein Iphone ohne SIM-Lock erhalten. Spezialisiert auf Iphones ohne Vertrag ist z.B. der deutsche Online-Shop 3gstore.de, der Iphones ohne SIM-Lock anbietet. Gratis Iphones gibt es hier zwar nicht, aber 3gstore.de ist eine gute Möglichkeit, ein Iphone ohne T-Mobile Vertrag zu bekommen.
Dominik Schuster
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Ausführlicher Artikel:
“Jeder kann ein gratis Iphone bekommen” – damit wirbt MyFreeIphone.de, ein neuer Anbieter, der nach inzwischen altbekanntem Freebie-Prinzip das Iphone kostenlos unters Volk bringen möchte. Wie immer beim Freebie-Prinzip ist auch hier kostenlos relativ: Wie im Freebie-Prinzip üblich muss man auch bei MyFreeIphone nach der Anmeldung an einem Angebot teilnehmen, das mit Kosten verbunden sein kann, und dann noch eine bestimmte Anzahl an Freunden werben (in diesem Fall: 8 Freunde), die sich ebenfalls hier registrieren und ein Angebot teilnehmen. Erst dann erhält man das Iphone zugeschickt.
MyFreeIphone im Praxistest
Ich habe mich bei MyFreeIphone.de registriert und mich über den Service und die Betreiberfirma informiert. Hinter dem Service steckt die Invendio Ltd., die neben diesem Service auch weitere Services im Internet betreibt. Leider ist die Internetseite von Invendio.de noch eine Baustelle, so dass ich nur über google.de Infos zu der Firma finden konnte. Die Firma macht einen seriösen Eindruck, die Internetseiten sind professionell und gefallen mir gut – aber mir wäre wohler, wenn ich auf der Internetseite alle Infos vorfinden würde.
Na ja – wie gesagt: Ich habe mich registriert für das “Gratis Iphone”. Zu verlockend ist das Angebot. Die Registrierung ist kostenlos und geht ohne Probleme. Man erhält eine Aktivierungsmail, aktiviert seinen Account und kann sofort durchstarten. Nach dem ersten Einloggen habe ich mir die aktuelle Angebotsliste angeschaut. Wie gesagt: Man muss ein Angebot wahrnehmen, um das Iphone “gratis” zu erhalten. Die Angebotsliste ist noch nicht besonders lang – derzeit sind 6 Angebote gelistet. Die Angebote sind mir auch von anderen Anbietern bekannt – es sind aber durchaus Angebote dabei, die recht schnell wahrgenommen werden können und mit wenig Aufwand und Kosten verbunden sind.
Parallel zur Angebotsteilnahme beginne ich nun auch damit, Leute für MyFreeIphone.de zu werben, die sich ebenfalls hier für das “gratis Iphone” registrieren. Dazu gibts einen persönlichen Link, der alle Leute registriert, die sich über mich anmelden. Da die Prämie und der Anbieter recht neu ist, sollte es nicht allzu schwierig sein, 8 Leute zu werben, wenn man über einen guten Bekanntenkreis verfügt oder/und über eine gut besuchte Homepage. Problem ist natürlich: Die Leute müssen sich nicht nur anmelden, sondern auch an einem Angebot teilnehmen, was man erst schmackhaft machen muss…

Soweit so gut. Grundsätzlich bin ich bisher mit dem Service zufrieden – auch wenn ein gewisses Restrisiko bleibt, weil der Anbieter recht neu ist und auch noch keine Beweisbilder vorliegen, dass der Anbieter sich auch wirklich an seine Versprechungen hält. Da aber eine größere Firma dahinter steckt, denke ich, dass man dieses Risiko eingehen kann.

Man sollte eben doch immer alles lesen …
Oben habe ich geschrieben, dass ich mich schnell bei MyFreeIphone.de angemeldet habe, weil das Angebot wirklich verlockend ist und ich gerne das Iphone möglichst billig oder kostenlos erhalte. Natürlich bin ich aber ein kritischer Mensch, der sich auch die Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien genau durchliest. Und da bin ich auf einen deutlichen Minuspunkt für das Angebot gestoßen: Im Gegensatz zu anderen Anbietern aus dem Freebie-Bereich, die sich ausschließlich über die Provisionen finanzieren, die sie erhalten, wenn jemand an einem der Angebote teilnimmt, finanziert sich MyFreeIphone offensichtlich auch über die Weitergabe meiner Daten. In den Datenschutzrichtlinien heißt es:
Ich willige darin ein, dass die invendio Limited meine personenbezogenen Daten, d.h. meinen vollen Namen, Anschrift, Telefon, Geburtsdatum und meine E-Mail-Adresse speichert, um mir mit Ihrem unregelmäßig erscheinenden Newsletter Informationen und Tipps über Produkte aus eigenem Hause oder von Partnerfirmen zuzusenden. Ich erteile ausdrücklich meine Einwilligung, dass meine Daten zwecks Telemarketing (Telefon, E-Mail, Postsendungen) an Partnerunternehmen der invendio Limited weitergegeben werden dürfen. Mir ist bekannt, dass ich diese Einwilligung jederzeit gegenüber der invendio Limited und dessen Partnerunternehmen widerrufen kann.
Darauf habe ich eigentlich keine Lust – trotz gratis Iphone. Ich hasse unaufgeforderte Telefonanrufe und Werbung, die mich sowieso nicht interessiert. Ich habe nach meiner Anmeldung per eMail meine Einwilligung zur Weitergabe meiner Daten widerrufen und bin gespannt, wie man damit umgeht: Darf ich weiter an dem Dienst teilnehmen? Man wird sehen. Ich werde jedenfalls nur teilnehmen, wenn meine Daten nicht weitergegeben werden.
Fazit
MyFreeIphone.de wäre ein perfektes Angebot, wenn diese Datenschutzrichtlinien nicht dahingehend wären, dass meine Daten zu Werbezwecken weitergegeben werden. Wer ein Iphone (fast) kostenlos erhalten will, ist hier gut aufgehoben, auch wenn der Anbieter erst noch beweisen muss, ob er seine Versprechungen auch hält. Meine Empfehlung ist jedenfalls: Wer ein Iphone kostenlos erhalten will, aber das nicht im Paket mit zusätzlicher Werbung per eMail/Telefon/Post, sollte den Datenschutzrichtlinien per eMail widersprechen.
Ausführliche und kritische Informaitonen für alle Neueinsteiger in die “Jagd auf Gratisprämien” empfehle ich einen Blick in unser Freebie-Spezial auf www.Gratisfalle.de. Hier gibt es alle Infos zu dem Thema sowie Anbietertests und aktuelle News.
Update
Ich muss Selbstkritik üben: Ich habe zwar die Datenschutzbedingungen genau gelesen, aber nicht die AGBs. Hier wird recht unscheinbar etwas festgestellt, was die Teilnahme an MyFreeIphone doch sehr fragwürdig macht: Man muss alle Anforderungen in 120 Tagen erfüllen, um das Iphone zu erhalten. Sprich: An einem Angebot teilnehmen und 8 Freunde werben, die dasselbe tun. Das ist ungut – nur wenige (von mir nicht empfohlene Anbieter) haben diese Frist festgelegt. Wer nicht wirklich viel Werbung machen kann, sollte sich also überlegen, ob er hier wirklich teilnehmen will. Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis auch andere Anbieter ein Iphone anbieten – dann aber ohne lästige Frist.
Danke an Mixedfreebies.de für den Hinweis!
Update 05.08.2007
Wow, das nenne ich Kritikfähigkeit: Ich habe gerade eine eMail vom Geschäftsführer von MyFreeIphone.de erhalten, in der es heißt:
Sehr geehrter Herr Schuster,
ich möchte Sie hiermit davon in Kenntnis setzen, dass wir die bisherige Frist von 120 Tagen zum Erfüllen aller Anforderungen auf MyFreeIphone.de gestrichen haben. Jeder Nutzer hat nun unbegrenzt Zeit.
Es würde mich sehr freuen, wenn Sie dies entsprechend in Ihrem Blog vermerken würden.
Mit freundlichen Grüßen
Rouven Balci
invendio Ltd.
Jetzt hat man also unbegrenzt Zeit, um sein Iphone zu erhalten. Das finde ich gut – das war bisher schon ein großes Manko des Angebots. Jetzt wäre nur noch toll, wenn die Datenschutzbedingungen angepasst wurden.
Ich selber habe übrigens der Weitergabe meiner Daten widersprochen. Inzwischen wurde mir dieser Widerruf auch bestätigt – weiter mitmachen bei MyFreeIphone.de kann ich anscheinend trotzdem. Alles prima also hier.
Update 30.11.2007
Es gibt ein paar Neuigkeiten zu MyFreeIphone.
Inzwischen hat MyFreeIphone seine Angebotsliste auf 20 Angebote erweitert. Es sind sehr gute Angebote dabei – sogar kostenlos Angebote und sehr günstige Angebote.
Außerdem liefert MyFreeIphone inzwischen nicht mehr das 4 GB Iphone, sondern das Iphone mit 8 GB. Auch das eine erhebliche Verbesserung.
Auch bei meinen Geworbenen hat sich inzwischen einiges getan: Ich habe inzwischen über 20 Leute geworben, von denen 4 bereits auf “grün” geschaltet wurden, weil sie ein Angebot wahrgenommen haben. Die Hälfte der erforderlichen 8 Freunde wäre also geworben. Die Freischaltung geht bisher schnell und problemlos bei MyFreeIphone.de.
| von: Dominik Schuster |
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Inzwischen habe ich ja schon Übung im Interviewen von Freebie-Anbietern. Jetzt habe ich per Telefon ein Exklusiv-Interview mit dem neuen Betreiber des Freebie-Anbieters Bonustiger.com geführt. Für alle bestehenden und potentiellen neuen Mitglieder ist dabei einiges Interessante herausgekommen, das endlich etwas Licht ins Dunkel bringt …
Bevors mit dem Interview losgeht noch ein paar Vorbemerkungen zu Bonustiger.com. Bonustiger.com ist ein deutscher Anbieter für Gratisprämien, der inzwischen schon recht lang auf dem Markt aktiv ist. Das Mitglied kann zwischen verschiedenen Prämien auswählen (u.a. ein Laptop, ein Navi, ein Beamer, ein Ipod). Um eine Prämie zu erhalten, muss man wie üblich an einem Angebot teilnehmen und dann eine bestimmte Anzahl an Freunden werben, die dasselbe tun. Bonustiger.com gehört zu den Anbietern, die bereits Prämien versandt haben, wie man z.B. hier sehen kann. Irgendwann scheint die 9steps limited etwas das Interesse an Bonustiger.com verloren zu haben: Es gab kaum noch Änderungen bei den Angeboten, bald tauchten auch Berichte über verzögerten Prämienversand auf und es wurde recht leise um Bonustiger.com. Schließlich beschloss 9steps den Dienst über Ebay zu versteigern. Das klappte aber mehrfach nicht so richtig – es gab viele Wirrungen um angebliche neue Besitzer. Erst nach vielem hin und her gibt es jetzt einen neuen Inhaber: Herrn Hans-Peter Krass. Ich habe mit ihm ein telefonisches Interview geführt.

| Interview mit Bonustiger.com
Dominik Schuster: Nach langem Hin-und-Her sind Sie, Herr Krass, jetzt der neue Besitzer von Bonustiger.com. Bitte stellen Sie sich doch mal vor, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.
Hans-Peter Krass: Mein Name ist Hans-Peter Krass. Ich bin seit 1990 im EDV-Bereich tätig und habe eine EDV-Trainer-Ausbildung absolviert. Aktuell arbeite ich als Hotline-Mitarbeiter in einer kleinen Softwareschmiede. Als Nebenjob, sozusagen als Hobby, betriebe ich jetzt auch Bonustiger.com.
Im Vorfeld des jetzt nach mehreren Anläufen erst erfolgreichen Besitzerwechsels von Bonustiger.com gab es ja einige Probleme – offenbar hat sich die ehemalige Betreiberfirma, die 9steps Limited, schwer getan, einen neuen Besitzer zu finden. Woran lag es?
Das lag wohl am Preis, der anfangs mit 50.000 Euro wohl zu hoch angesetzt war. Ich habe nun einen vierstelligen Betrag für Bonustiger.com bezahlt.
Was hat Sie denn bewogen, diesen Service zu übernehmen?
Ich fand das Konzept von Bonustiger.com gut, vor allem auch das Multi-Languages-System, das bei Bonustiger.com bereits integriert ist und die Seite automatisch in deutsch, polnisch und englisch verfügbar macht. Wir haben auch schon einige Mitglieder in Polen und England. Ich überlege mir auch einen polnischen Mitarbeiter auf Teilzeit einzustellen, um noch aktiver im polnischen Freebie-Markt werden zu können.
Hatten Sie im Vorfeld eigentlich schon Erfahrungen mit dem Freebie-Markt?
Ich muss gestehen, dass ich nicht sehr mit dem Freebie-Konzept vertraut war. Inzwischen habe ich mich natürlich kundig gemacht und auch festgestellt, dass es einige Mitbewerber in diesem Bereich gibt. Aber man kann ja auch nebeneinander unterschiedliche Konzepte herausarbeiten.
Bei der Übernahme eines Services stellt sich natürlich immer vorderrangig die Frage: Was passiert mit den User-Guthaben, in diesem Fall mit bereits bestätigten Angeboten? Werden die bereits freigeschalteten Angebote übernommen?
Sämtliche Guthaben wurden übernommen, ja. Ein zusätzlicher Betrag von etwa 30% des Kaufpreises ist eingeplant um das auch gegenfinanzieren zu können.
Und wie ist das mit den noch ausstehenden Prämien bei der Übernahme geregelt worden?
Es stehen noch wenige Prämien aus, die von 9steps verschickt werden. Alle neuen Prämien werde ich übernhemen. Es ist mir wichtig, dass ich alle ehrlich erworbenen Boni unserer Mitglieder zeitnah versende.
Wie viele Prämien wurden denn insgesamt schon bei Bonustiger.com verschickt?
Da hält sich der alte Betreiber, den ich übrigens auch nicht persönlich kenne, bedeckt. Im Übrigen ist darüber Stillschweigen vereinbart worden.

In letzter Zeit hatte sich bei Bonustiger.com nicht mehr viel getan: Manche Angebote waren veraltet, Prämien sowieso. Wann gibt es endlich wieder Änderungen?
Die Umgestaltung und Aktualisierung hat bereits begonnen. Ich habe eine neue Angebote eingebaut und auch bei den Prämien hat sich etwas geändert: Unsere Gratisprämie Acer Aspire 3003WLMi, das gar nicht mehr am Markt angeboten wird, ist durch das Nachfolgemodell 3693 ersetzt worden.
Immerhin etwas. Und wie sieht es mit den Angeboten aus, an denen die User teilnehmen können? Wann gibt’s neue Angebote?
Ich arbeite an einem engeren Kontakt mit Werbepartnern, um weitere attraktive Angebote aufnehmen zu können. Vor kurzem habe ich z.B. das Angebot MegaHandys aufgenommen, bei dem noch zusätzliche Freebies erworben werden können.
Wie lange dauert es denn aktuell, bis ein Angebot freigeschaltet wird, bei dem Bonustiger.com Mitglieder teilnehmen?
Zunächst wird die Teilnahme von unserem System vorgemerkt. Das Tracking funktioniert dabei automatisch. Wie lange die Freischaltung dauert – das muss die Zukunft zeigen. Ich denke zwischen 4 bis 8 Wochen, je nach Angebot. Übrigens hat Bonustiger.com keine zeitliche Begrenzung, so dass unsere Mitglieder alle Zeit der Welt haben, genügend Freunde zu werben.
Auch ich bin Mitglied bei Bonustiger.com und habe schon eine stattliche Anzahl an Usern geworben. Viele wurden auch orange – sprich: Sie haben offensichtlich an einem Angebot teilgenommen, wurden aber noch nicht bestätigt. Der Großteil davon wurde nach kurzer Zeit wieder in den roten Bereich zurückgesetzt. Woran liegts?
Das hängt dann damit zusammen, dass jemand sich für ein Angebot angemeldet hat, dann aber, als es konktret werden sollte, einen Rückzieher gemacht hat. Das erkennt das System weitgehend automatisch und die Angebotsteilnahme wird wieder storniert.
In letzter Zeit wird auch viel über das Apple Iphone gesprochen. Wann gibt’s das Iphone als Prämie bei Bonustiger.com?
Ja, in letzter Zeit wird ja viel übers Iphone gesprochen. Ich habe das im Hinterkopf – es wäre sicherlich sehr interessant, bei Bonustiger.com das als Prämie anzubieten.
Wie sieht es denn derzeit mit der Aktivität der Bonustiger-Mitglieder aus? Ist da noch viel los nach diesen langen Wirren um die Übergabe des Services und der daraus entstehenden negativen Publicity?
Natürlich haben sich negative Auswirkungen gezeigt. Insgesamt kommen weniger Leute auf die Seite. Dem möchte ich durch Werbung für Bonustiger.com gegensteuern. Konkret plane ich eine Firma zu beauftragen, die dann die Werbung für uns übernimmt.
Werbung kostet natürlich Geld. Glauben Sie, dass es sich bei der Vielzahl an Freebies-Anbietern überhaupt rentiert, hier Geld für Werbung reinzustecken?
Ich halte das Freebie-Prinzip weiterhin für sehr attraktiv und möchte deshalb auch gezielt für diese gute Sache und natürlich speziell für Bonustiger.com Werbung machen. Natürlich kostet das Geld – aber ich denke, dass das gut angelegt ist. Vorläufig werde ich sicherlich mehr Geld und Arbeit reinstecken, als wieder rauskommt und auch viel Arbeit mit dem Neuaufbau des Dienstes haben – aber ab 2008 denke ich, dass ich mit Bonustiger.com auch für mich profitabel arbeiten kann.
Nur mit Werbung allein werden Sie die verlorenen Besucher schwer zurückholen. Sollte man nicht vielmehr was am Service und an der Homepage ändern?
Meine Vision ist, wieder mehr Besucher auf unsere Seite zu holen und zu aktiven Teilnehmern zu machen. Ich möchte aus Bonustiger.com gerne ein Portal machen, wo unsere Besucher und Mitglieder Informationen, Angebote und sinnvolle Services vorfinden. Man soll Bonustiger.com nicht nur besuchen, um seinen Bonus zu erhalten, sondern auch weil man hier sinnvolle und nützliche Infos und Tools vorfindet. Ein genaues Konzept steht noch nicht – ich arbeite aber daran.
Zunächst wäre es meiner Meinung nach besonders wichtig, das Vertrauen der User zurückzugewinnen und mit den Mitgliedern in Kontakt zu treten. Haben Sie schon mal an einen eigenen Blog gedacht, wie es inzwischen mehrere Freebie-Anbieter haben?
Ich habe das schon überlegt, ja – aber ich muss gestehen, dass ich mich da erst einarbeiten muss, weil ich noch sehr wenig Erfahrung mit Blogs habe. Aber für die Einrichtung wird es sicher auch Hilfe im Netz geben. Vielleicht als ersten Schritt zu mehr Transparenz möchte ich in Kürze auch ein Gästebuch auf Bonustiger.com einrichten.
Das wäre ja schon mal ein erster Schritt ja. Wichtig ist den Mitgliedern daneben natürlich auch ein guter Support. Was bieten Sie da an?
Ich habe inzwischen ein Support-Handy geschaltet – die Telefonnummer steht auf der Internetseite. Auf eMailanfragen möchte ich werktags innerhalb von 48 Stunden antworten. Gerade in letzter Zeit hatte ich auch schon zahlreiche eMailanfragen – interessanterweise auch einige Anfragen von Usern, die ihren Bonus bereits nach meinen Infos von 9steps erhalten hatten und nun versuchten, den Bonus nochmal abzukassieren, was natürlich nicht geklappt hat.
Das Thema Betrug ist gerade bei Freebies immer recht heikel, oder?
Ja, hier wird wirklich viel getrickst. Manchmal kommt es z.B. vor, dass jemand genau die richtige Anzahl an grünen Geworbenen hat – keinen einzigen mehr oder weniger und in der Datenbank dann Freunde mit Phantasienamen stehen. In diesen Fällen kann der Täuschungsversuch eindeutig erkannt werden. Oder wenn offensichtlich ist, dass Freunde gekauft worden sind.
Aber das ist doch nicht verboten – in Ihren AGBs konnte ich jedenfalls keinen Passus dazu finden im Gegensatz zu anderen Anbietern, die ein solches Verhalten inzwischen konkret in ihren Teilnahmebedingungen verbieten …
Ja, da haben Sie Recht. Das müsste ich dann noch in den AGBs deutlicher machen. Danke für den Hinweis. Ich bin ja grundsätzlich immer über Anregungen unserer Mitglieder froh.
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Mein Kommentar zum Interview
Da hat jemand ja noch viel vor. Das ganze war ein interessantes Interview, das endlich etwas Klarheit in die bisher recht undurchsichtige Informationslage rund um Bonustiger.com gebracht hat. Ich habe beim Interview deutlich gemerkt, dass Herr Krass wirklich noch viel vor hat und – wie mir scheint – auch viel Energie in den Service stecken will. Ob er damit Erfolg haben wird, das bleibt abzuwarten – manche Ideen sind wirklich gut. Andererseits hat Herr Krass bisher wenig Erfahrung im Freebie-Markt und sind das Ganze vielleicht etwas zu positiv. Aber ich gebe Bonustiger.com gerne eine neue Chance.
Inzwischen wurde übrigens die Angebotsliste überarbeitet – und auch mein Hinweis mit den AGBs wurde ernst genommen und ein entsprechender Passus aufgenommen, der es nun nicht mehr erlaubt, Mitglieder zu werben und für ihre Teilnahme zu bezahlen.
Herr Krass ist übrigens auch hier im Blog aktiv und antwortet gerne auf Ihre Fragen rund um Bonustiger.com.
Wer mehr Informationen über Freebies benötigt, findet kritische Infos sowie Anbieterbewertungen auf unserem Projekt www.Gratisfalle.de.
| von: Dominik Schuster |
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Waren die Zinsen aufs Tagesgeld schon mal so hoch wie heute? Inzwischen sind 4% locker drin – weit mehr als bei jedem normalen Sparbuch. Auch der Marktführer ING Diba und die auf Gratisfalle.de vorgestellte Deutsche Kreditbank erhöhen die Zinsen.
3,25%: Ab 15. August 2007 können sich Tagesgeld-Kunden der ING Diba über noch höhere Zinsen auf ihr Tagesgeld freuen. Auch ich zähle mich zu den Kunden der ING Diba und bin insgesamt recht zufrieden: Die Zinsen auf mein Guthaben sind in Ordnung (auch wenn es bei anderen Banken inzwischen auch bessere Angebote gibt), das Tagesgeldkonto (das sog. Extra-Konto) hat keine Fallstricke und obliegt keinen Begrenzungen und das ING Diba Banking auf der Internetseite ist sehr bequem und schnell. Alles bestens also – wechseln werde ich nicht. Die Zinserhöhung nehme ich gerne mit.
Kostenloses Girokonto der DKB: Auch hier Zinserhöhung
Auch die DeutscheKreditbank hat kürzlich die Zinsen auf ihr kostenloses Girokonto erhöht, das wir Ihnen auch auf www.Gratisfalle.de vorstellen. Hier gibt es jetzt gute 3,8% Zinsen.
Ich frage mich etwas, wie die Deutsche Kreditbank dieses Angebot halten kann. Nicht nur, dass das angebotene Girokonto gratis ist – das gibt es inzwischen bei mehreren Banken. Aber dann auch noch 3,8% Zinsen, das ist mehr als viele Tagesgeld-Banken anbieten. Besonders positiv ist bei dem Angebote der DKB auch, dass eine EC-Maestro und eine Visa-Card im Angebot enthalten ist. Mit der Visa-Karte kann man weltweit kostenlos an Bankautomaten Geld abheben – für jemand, der oft im Ausland unterwegs ist ein sehr gutes Angebot. Ein Fallstrick des Angebots für ein gratis Girokonto ist mir nicht aufgefallen – auch die Medien zeichnen die Deutsche Kreditbank immer wieder wegen des guten Girokonten-Angebots aus. Wenn ich nicht schon ein gutes kostenloses Girokonto hätte, würde ich mir überlegen zur DKB zu gehen.
| von: Dominik Schuster |
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Heute hätte unser SPAM-Filter einmal richtig zuschlagen können, ohne seinem hier im Blog bereits gefestigten Ruf als Nervtöter alle Ehre machen zu müssen: Aufgrund eines Serverfehlers habe ich die monatliche Umrechnung des auch auf Datenschatz.de empfohlenen Paidmail-Anbieters Ewock.de gleich fast 10 Mal bekommen – klarer Fall für den SPAM-Filter. Aber der griff nicht zu. Pikantes Detail: Die eMails kamen nicht nur oft an – sie waren auch inhaltlich falsch …
Heute Früh fiel mein erstaunter Blick in den Ordner meines eMail-Postfaches, in dem ich Zusendungen meiner Paidmailer sammle:
Gleich sieben Mal dieselbe eMail vom Paidmailer Ewock – und auf der nächsten Seite der eMails ging es sogar noch weiter. Grundsätzlich erhalte ich ja Umrechen-eMails sehr gerne: In diesen eMails teilen Paidmailer ihren Usern den Verdienst des Vormonats mit, der vom Gewinn des Paidmailers abhängt. Ewock.de gehört dabei zu den Paidmailern, die sehr schnell umrechnen – andere Paidmailer lassen sich da viel mehr Zeit, was für die Mitglieder ärgerlich ist.
Ewock.de hatte also auch dieses Mal schnell umgerechnet – aber warum so viele Umrechen-Mails? Ich habe sofort an den Support geschrieben – und innerhalb weniger Stunden die Antwort erhalten, dass es ein Serverproblem gab und die Mails deshalb so oft verschickt wurden. Diese Serverprobleme kamen bei Ewock.de schon öfters vor – bisher waren sie immer schnell gelöst.
Umrechen-eMails mehrfach zu erhalten – damit kann ich mich abfinden, wenn es nicht zu oft vorkommt. Leider kam die eMail aber nicht nur im Halbstunden-Takt an, sondern war auch noch inhaltlich falsch. Ich bin zwar von Paidmailern schon vieles gewohnt, aber nun hat mich Ewock.de doch mit etwas Neuem erstaunt: Laut den eMails hatte ich im Monat Juni 2007 einen Gewinn von sage und schreibe -0,75 Euro erzielt – also einen Verlust durch mein Empfangen von bezahlten eMails.
Man sehe selbst:

Also, ein Minusguthaben bei einem (überdurchschnittlichen) Verdienst pro Paidmail in Höhe von 2,75 Cent. Mich hat das etwas an einen Foreneintrag in unserem Forum erinnert, in dem ich davon berichtete, dass der Paidmailer Emailverdienst.de nun bezahlte eMails gegen Gebühr versendet (übrigens kein Scherz!) …
Bei Ewock.de habe ich schon geahnt, dass es sich um einen Fehler handelt – schließlich hatte ich schon mehrfach Auszahlungen des Anbieters erhalten. Auch der Paidmailversand ist sehr rege. Schließlich kam also eine Entschuldigung vom Webmaster und die richtige Umrechnung: Eine Paidmail hatte einen Wert von 0,34 cent und ich hatte insgesamt 2,36 Euro im Juni verdient. Bei dem ersten Wert wäre mir der Wert in der Serverproblem-Umrechnung lieber gewesen – ansonsten gilt doch: Lieber weniger verdient als Verlust gemacht …
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