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Jun 29

Cashdevil.de: Kein Support, kein Geld?

geschrieben von Dominik Schuster am 29. Juni 2007   19:55 UhrKommentare

Cashdevil.deZuerst gebührte dem Anbieter von bezahlten eMails Cashdevil.de die Ehre, hier im Blog die neue Serie “Nervtöter” zu eröffnen, nun kann dem Anbieter eine weitere wenig schmeichelhafte Trophäe überreicht werden: Die des lahmsten Supports, der mir bisher untergekommen ist. Doch das ist leider nicht alles …

Wie lange darf ein Online-Anbieter für die Beantwortung einer Anfrage über sein Kontaktformular brauchen? Vor kurzem habe ich ein Buch zum Thema Online-Kommunikation gelesen, das auch dieser wichtigen Frage nachging. Die Antwort des Autors: Gar nicht. Homepagebesucher, die ein Kontaktformular abschicken, würden erwarten, dass ihre Anfrage sofort persönlich und umfassend beantwortet wird. Aha.

In der Realität ist das sicher schwierig umzusetzen. Ich persönlich warte auch gerne mal zwei bis drei Tage auf eine Antwort – bei einer schnelleren und zufriedenstellenden Antwort steigt das Beliebtheitsbarometer eines Online-Anbieters bei mir sprunghaft an. Doch was tun, wenn bei einem Anbieter die Nerven eh schon blank liegen und ich dann auch noch über 2 Monate (!) auf eine Antwort auf eine Anfrage warten muss?

Support-Antwort nach zwei Monaten
So geschehen bei Cashdevil.de. Am 27.04.07 hatte ich an den Support eine Anfrage geschickt, warum meine bereits im Februar 2007 angeforderte Auszahlung immer noch nicht auf meinem Konto eingetroffen war. Vor wenigen Tagen (genauer gesagt am 26.06.2007) hat sich nun der Cashdevil-Mitarbeiter Bodoo herabgelassen und mir eine Antwort auf meine Anfrage vom April zukommen lassen:

Hallo,

sorry, da muss was übersehen worden sein, sollte eigentlich schon längst raus sein :( Auszahlung geht mit der nächsten Sammelüberweisung raus.
Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung.

MfG

Bodoo
Support

Aha, sehr interessant. Warum es so lange gedauert hat bis meine Anfrage beantwortet wurde – kein Kommentar dazu. Es gibt Paidmailer, die innerhalb von Stunden auf meine Anfragen geantwortet haben (z.B. Profitmails.de) – nur wenige Paidmailer, bei denen ich noch immer aktiv bin, haben mich ca. eine Woche warten lassen. Zwei Monate ist mir aber noch nie untergekommen.

Cashdevil.de disqualifiiziert sich für mich immer mehr. Vielleicht wurde meine Anfrage ja auch jetzt nur beantwortet, damit ich hier im Blog mal wieder etwas positives über Cashdevil.de berichten kann? Ich bin gespannt, wann ich jetzt endlich meine Auszahlung vom Februar dieses Jahres erhalte. Sehr motiviert weiter bei Cashdevil.de aktiv zu bleiben bin ich jedenfalls nicht. Da bleibe ich lieber meinen aktuellen TOP-Anbietern im Paidmail-Bereich treu.


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2 Kommentare zu “Cashdevil.de: Kein Support, kein Geld?”

  1. tobe

    hi, lohnen diese paidmailer als empfänger überhaupt? habe selber mal einen dienst betrieben. als betreiber lohnen sie sich definitiv nicht, (außer zur sammlung von Emailadressen ;-) )

  2. Dominik Schuster

    @tobe
    Ich glaube schon, dass sich Paidmailer lohnen können – aber sicher nicht jeder. Gut ist immer, wenn es eine feste Vergütung pro eMail gibt – das bietet z.B. Earnstar.de. Hier erhält man für jede bestätigte Mail mind. 1 cent und ich erhalte auch immer wieder Mails mit einer Vergütung von bis zu 0,10 Euro.

    Viele andere lohnen sich auch nicht, wenn man keine große Downline aufgebaut hat. Einen sehr guten Überblick über gute Paidmailer bietet Todesturbo.de.

    Als Betreiber eines Paidmailers scheint mir v.a. schwierig zu sein, dass der Markt extrem gesättigt ist. Man müsste da wirklich mal was Neues machen und viel Zeit und Energie reinstecken, dann könnte es sich glaube ich schon lohnen. Für mich wäre es aber nichts – ich konzentriere mich lieber auf anderes :-)



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