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Jul 17

Liveshopping: Alles über den Shopping-Trend im Internet – Teil 2

geschrieben von Dominik Schuster am 17. Juli 2008   15:35 UhrKommentare

Es ist ein Trendthema im Internet: Liveshopping. Inzwischen gibt es etliche Anbieter auch in Deutschland, bei denen Sie täglich ein Produkt zum besonders günstigsten Preis erhalten können. Doch rentiert es sich wirklich? Und: Was genau ist Liveshopping eigentlich? Ein Bericht für alle, die mehr über Liveshopping erfahren möchten – und auf der Suche nach den besten Anbietern sind …

Gastartikel vom Liveshopping-Experten Patrick Tangemann
von Liveshopping-Aktuell.de

Kleine Geschichte vom Liveshopping
Für alle diejenigen, die mit dem Thema nicht so gut vertraut sind, hier einige Vorabinformationen von mir. Liveshopping wurde erstmals im Juli 2004 in den USA zum Thema. Damals wurde der Onlineshop woot.com ins Leben gerufen. Die Geschäftsidee hinter woot.com war denkbar einfach: Es wurde jeden Tag nur EIN Produkt zu einem unschlagbaren Preis angeboten. Das Prinzip machte schnell Karriere und so verbreitete sich diese neue Form des Onlineshoppings auch in Deutschland mit rasender Geschwindigkeit – allerdings erst Jahre später. Der erste Liveshop in Deutschland, der sich im August 2006 diesem Erfolgsmodel annahm, war Schutzgeld.de. Ein knappes Jahr später erblickten andere Liveshops wie Preisbock, iBood.com und im September 2007 schließlich guut.de das Licht der Welt – auf guut.de komme ich später noch einmal zurück.

… ein Trend schwappt nach Deutschland über
Die Idee „Ein Tag, ein Produkt, ein Preis“, sorgte auch in Deutschland für Wirbel und ließ bis heute ca. 36 Liveshops entstehen. Dazu muss ich sagen, dass viele der Liveshops gar keine Liveshops im eigentlichen Sinne mehr sind. Nehmen wir zum Beispiel den großen Computer-Onlineshop Alternate. Dieser bietet seit einigen Monaten unter der Rubrik „Alternate ZackZack!“ nun auch jeden Tag auf einer Zusatzseite innerhalb des Onlineshops ein Produkt sehr günstig an. Viele „Liveshopping-Experten“ stehen dieser Form des Liveshoppings argwöhnisch gegenüber. Ich für mein Teil denke, dass es einfach eine Weiterentwicklung des klassischen Liveshoppings ist und herkömmliche Onlineshops damit bestimmt mehr Publikum auf Ihre Seite ziehen können – warum also nicht. Ein anderes sehr interessantes Beispiel ist der Liveshop von Schutzgeld.de. Das Konzept der Macher sieht vor, dass alle Angebote und sogar Kundenkontakt im „Mafia-Stil“ abgehandelt werden. Auf deren Webseite ist die Rede von „Heißer Ware“, „Erpresser- Blog“ und von „E-Mails an den Paten“ – eine sehr kontroverse Shopping-Methode, die aber schon Erfolge gefeiert hat.

Der bereits erwähnte Liveshop Guut.de wurde zwar erst im September 2007 gegründet, mutierte aber in den vergangen neun Monaten zur Nummer 1 auf dem deutschen Liveshopping-Markt. „An unserem Spitzentag haben wir dabei über 40.000 Euro Umsatz eingefahren“, berichtet einer der Gründer in einer Pressemitteilung. Nach meinem Wissen ein super Ergebnis, bei dem die Konkurrenz nicht mithalten kann.

20 bis 30 tausend Besucher zählt guut.de Tag für Tag. Der Liveshop schutzgeld.de, der schon ein knappes Jahr länger am Markt zu finden ist, erreicht rund 10-tausend Besucher täglich. Zwar konnte Preisbock.de seit dem Start im Januar seinen Kontrahenten schutzgeld.de übertreffen, nicht aber an den Erfolg von guut.de anknüpfen. [Quelle: www.google.de/trends]

Liveshopping-Trend auch in Deutschland
Bis zum heutigen Tag habe ich 37 Liveshops alleine in Deutschland gezählt. Ich bin davon überzeugt, dass es in 2008 noch an die 50 Liveshops werden könnten – ein Trend dahin ist auf jeden Fall schon zu verzeichnen. Allein in der letzten Woche wurden zwei neue Liveshops geboren. Mit Dealgeil.de entstand in der letzten Woche sogar der erste Erotik-Liveshop und auch der renommierten Warenversandhandel Quelle setzt mit dem „Q des Tages“ auf den Erfolg des Liveshoppings in Deutschland.

Um bei der Anzahl der Liveshops den Überblick zu behalten, gibt es schon seit längerem verschiedene Übersichts-Modelle, um keines der Schnäppchen zu verpassen. Eines davon ist www.liveshoppingmap.de. Die Macher listen mehrere aktuelle Liveshopping-Angebote in einer tabellarischen Übersicht.

Überblick behalten leicht gemacht
Die Entwickler von liveshopping-aktuell.de gehen da einen Schritt weiter. „Es sollen immer mindestens zwölf Angebote auf einem Blick zu sehen sein, in übersichtlichen Feldern angeordnet, ähnlich wie ein Schachbrettfeld“, argumentiert Patrick Tangemann, Geschäftsführer von Liveshopping-aktuell.

Jedes der kleinen Felder enthält dabei Angaben zum jeweiligen Angebot. Den Artikelnamen, den Preis und ein kurzer Text zum Produkt. Beim Überfahren mit der Maus werden zusätzliche Informationen zum Liveshop bekannt. So zum Beispiel die akzeptierten Bezahl-möglichkeiten, die Kategorie des jeweiligen Liveshops und die verbleibende Zeit bis zum Ablauf des aktuellen Angebots. Sortier- bzw. Suchfunktionen, die am oberen Rand der Seite zu finden sind, sowie die Möglichkeit, einzelne Angebote durch Drücken der X-Taste auszublenden, geben dem User zusätzliche Hilfen in die Hand, um die Übersicht zu behalten. Diese Art der Darstellung ist meiner Meinung nach ein absolutes Novum. Es steigert die Usability, so dass der User die tagesaktuellen Angebote auf einfache Weise erfassen kann.

Ein täglicher Blog über aktuelle Entwicklungen aus der Welt des Liveshoppings rundet das Portal von liveshopping-aktuell.de ab. Liveshopping-Interessierte sind damit immer über besondere Angebote, neue Shops, aktuelle Trends und Entwicklungen informiert.

Wer sich weiter mit dem Thema Liveshopping auseinandersetzen will, kann sich am 31. Juli auf den Weg nach Hamburg machen. Dort finden die „Live Shopping Days“ statt. Interessierte Gründer, Investoren und Fachleute tauschen dort einen Tag lang Erfahrungen aus und diskutieren Fragenstellungen wie „Wo liegen die Perspektiven? Wie sehen die erfolgversprechendsten Konzepte aus? Wie lässt sich damit Geld verdienen?“ Es sind noch einige Plätze für das freie Publikum verfügbar. Anmeldung werden hier entgegen genommen.

Fazit: Es bleibt abzuwarten, wie sich der Liveshopping-Markt bis Ende des Jahres weiterentwickelt und welche neuen Ideen und Entwicklungen uns begegnen werden. Liveshopping-aktuell.de bietet im Dschungel der Liveshoppings auf jeden Fall ein gut sortiertes Schnäppchenportal.

Kleine Auswahl an Liveshopping-Anbietern, deren Angebote Sie auf Liveshopping-Aktuell.de finden:

  • guut.de
  • schnellig.de
  • Alternate
  • Preisbock
  • Toyday
  • Weedoo
  • Schutzgeld
  • Sportlet
  • Damagi
  • ibood
  • dealirio

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3 Kommentare zu “Liveshopping: Alles über den Shopping-Trend im Internet – Teil 2”

  1. » Shopping 2.0: Preisbock, Dealirio und Co. - Jeden Tag ein Schnäppchen? - Teil 1 - Dontox.de - Blog rund um Kostenloses, Geldverdienen und Geldsparen im Internet.

    [...] ist LiveShopping aus meiner Sicht bei Kaufgemeinschaften im Internet – auch dazu gibt es inzwischen einige [...]

  2. » Schnäppchen mit Spaßbremse - Meine Erfahrungen mit Liveshopping - Dontox.de - Blog rund um Kostenloses, Geldverdienen und Geldsparen im Internet.

    [...] zeigt mir nun nicht mehr als erstes Nachrichten, sondern die Übersicht der tagesaktuellen Liveshopping-Angebote auf Liveshopping-Aktuell.de. Ich scrolle einmal nach unten, um zu sehen, ob es hier zufällig [...]

  3. Timo

    Hätten vielleicht erwähnen sollen, dass myliveshopping.de die erste Liveshopping Übersicht war. Wenig objektiver Artikel. Kein Experte – nur Werbung.



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