MoobiAir: Mobile Internetflatrate im Praxistest – Teil 1: Die Bestellung

Das Ende der Hotspot-Suche hat für mich begonnen. Hoffentlich. Ich habe mir gerade den Flatrate-Tarif für mobiles Internet von MoobiAir (www.moobiair.de) bestellt. Laut Werbung soll der USB-Stick mit integrierter Antenne ganz einfach zu installieren sein. Laut Werbung soll ich dann überall blitzschnell ins Internet kommen, wo es ein T-Mobile Netz gibt. Laut Werbung ohne Zeit- und Volumenbeschränkung. Da man ja bekanntlich viel versprechen kann, bin ich gespannt, welche Erfahrungen ich mit dem mobilen Internet von MoobiAir mache. Sie können hier im Blog mitlesen. Heute Teil 1: Die Bestellung – und erste Probleme.

Die Bestellung ging schnell, die Vorbereitung hat länger gedauert. Bevor ich mich für den Anbieter MoobiAir entschieden habe, habe ich mir die aktuellen Angebote der Konkurrenz angeschaut. Inzwischen gibt es Flatrates für mobiles Internet von allen großen Anbietern: Vodafone ist dabei, T-Mobile mit dem stark promoteten Webnwalk, auch Base und o2 wollen am neuen Trend zum mobilen Internet mitverdienen.

Ich habe mich für MoobiAir entschieden, eine Flatrate für mobiles Internet, zu der wir ja vor einiger Zeit bereits einmal eine erste Einschätzung hier im Blog veröffentlicht hatten. Das hat vor allem zwei Gründe:

  • Sehr gutes Netz: MoobiAir nutzt das Netz von T-Mobile, das ich immer noch mit sehr guter Qualität verbinde. Meinen Handytarif habe ich bei o2 – da kommt es leider recht oft vor, dass die Netzabdeckung schlecht ist.
  • Günstiger Monatspreis: 29,95 Euro zahle ich bei MoobiAir für meine Flatrate für mobiles Surfen. Nur o2 ist billiger (aber: schlechteres Netz).
  • Kurze Vertragslaufzeit: Für mich ist es das Hauptargument – die kurze Vertragslaufzeit. Bei MoobiAir kann ich nach 6 Monaten kündigen – bei allen anderen Anbietern beträgt die Vertragslaufzeit mindestens 24 Monate. Zu lang für mich, der ich erst mal testen möchte, ob ich das wirklich brauche.

Unerlässlich: Der Blick ins Kleingedruckte
Nicht übersehen habe ich dabei, was unbedingt alle beachten sollten, die sich für einen mobilen Internetzugang wie den von MoobiAir.de entscheiden: Es gibt schon einige Flatrate-Einschränkungen, die man beachten sollte. Bei MoobiAir lohnt sich z.B. wegen des monatlichen Volumens ein Blick ins Kleingedruckt, denn: Wer mehr als 10 GB im Monat verbraucht, wird auf lahme Übertragungsgeschwindigkeiten heruntergedrosselt – ärgerlich, aber auch bei den anderen Anbieter dieser Sparte üblich. Außerdem zu beachten: Bei den Tarifen für mobiles Internet kann kein VOIP und kein InstantMessaging genutzt werden. Das ist aus meiner Sicht wirklich ärgerlich – aber von vielen messaging-Systemn gibt es inzwischen webbassierte Chatlösungen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das auch gesperrt werden kann. Aber ich werde es sehen.


Die Internetseite von MoobiAir

Also habe ich bestellt auf www.moobiair.de. Die Bestellung ging schnell – als Firmenkunde brauchten wir für unseren Firmenaccount nicht einmal unsere Personalweisnummer angeben, die bei Privatkundenbestellungen erforderlich ist. Dazu bestellt habe ich den USB-Stick für 99 Euro (teuer!), den ich als Antenne für den Zugang brauche. Etwas ärgerlich: Der hohe Preis für den USB-Stick und die Einrichtungsgebühr in Höhe von 24,95 Euro, die man als zusätzliche Kosten etwas deutlicher auf der Homepage darstellen sollte.

Dann habe ich auch noch einen kleinen Verfügbarkeitstest gemacht. Unser Büro liegt laut Daten im UMTS Bereich:

Das bedeutet: Surfen mit bis zu 7,2 Mbit im Download. Ich werde sicherlich mal einen Geschwindigkeitstest durchführen und bin gespannt, ob wirklich eine daran heranreichende Geschwindigkeit erreicht wird.

Gleich nach der Bestellung habe ich bereits von MoobiAir.de meine Zugangsdaten erhalten. Allerdings: Meine Versuche mich mit der Mobilfunknummer und dem Passwort in den Servicebereich einzuloggen, sind fehlgeschlagen. Keine Ahnung warum. Dass ich mich zehnmal vertippt habe, halte ich für unwahrscheinlich. Aber solange es funktioniert, wenn meine USB-Antenne kommt, ist das für mich OK.

Erstes Fazit: Die Bestellung von MoobiAir klappte reibungslos und schnell. Jetzt mal abwarten, wann die USB-Antenne geliefert wird und wann ich dann zum ersten Mal mit MoobiAir im Internet surfen kann. Überall in Deutschland, wo ich will – Internet.Anywhere. Aber das ist ja nur die Werbung.

Unsere neue Testbericht-Serie wird auch exklusiv auf unserem Partnerprojekt DSL-Total.de veröffentlicht. Hier finden Sie eine stets aktuelle Übersicht mit allen bereits veröffentlichten Testberichten zu MoobiAir. Wenn Sie sich über das Thema “Mobiles Internet” weitergehend informieren wollen, finden Sie auf DSL-Total.de besonders in der Rubrik Fragen und Antworten viele hilfreiche Informationen.

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Update 18.30 Uhr

Da freut man sich, dass man als Firmenkunde keinen Personalausweis vorlegen muss – und bekommt dann per eMail mitgeteilt, dass MoobiAir doch einige Unterlagen von mir braucht:

  • - Ausweis des Geschäftsführers/Vorsitzenden/Freiberuflers (im folgenden kurz “GF” genannt)
  • - Einverständniserklärung zu einer privaten Bonitätsprüfung*
  • - Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug
  • - Privatanschrift und Geburtsdatum des GF (nicht nötig, falls Sie die angehängte Vorlage verwenden)

Also doch einiges, was ich einliefern muss, bevor ich freigeschalten werde. Das hätte man aber beim Bestellvorgang auch irgendwie erwähnen können.

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  1. » MoobiAir: Blitzschnelle Auslieferung der UMTS-Flatrate - Teil 2 - Dontox.de - Blog rund um Kostenloses, Geldverdienen und Geldsparen im Internet. - 04/09/2008

    [...] 30.8., 14.24 Uhr: Bestellung von MoobiAir unter http://www.MoobiAir.de – Auftragsbestätigung per [...]

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