Mrz 24 | Willkommen im T-Com-Basar! – Der Ernstfall – Teil 2 |
| geschrieben von Dominik Schuster am 24. März 2008 |
Es ist ein bisschen so wie bei Versicherungen: Wes Geistes Kind eine Versicherung ist, erfährt man nicht an niedrigen Beiträgen, sondern erst, wenn ein Versicherungsfall eintritt und die Versicherung zahlen soll. Nach meinem Einkauf auf dem T-Com Basar im August 2007 ist nun der Ernstfall eingetreten und ich möchte, dass damals gemachte individuelle Zusagen eingelöst werden. Doch plötzlich ist alles ganz kompliziert …
Im August 2007 war noch alles ganz einfach: Telefonisch habe ich einen Upgrade meines T-Com-Anschlusses auf den Tarif “Call&Surf Comfort PLUS” beantragt, um künftig statt mit 2.000 mit bis zu 16.000 kbits/s im Internet surfen zu können. Allerdings wollte ich während der Vertragslaufzeit problemlos wieder auf den “Call&Surf BASIC” Tarif wechseln können. Diese Zusage konnte ich der Mitarbeiterin abtrotzen – und sie trug einen entsprechenden Hinweis ins System ein.
Verhandelbar? Die Call&Surf-Tarife der T-Com
Und nun ist der Enstfall eingetreten. Ich möchte – wie zugesichert – wieder auf den alten Tarif downgraden, da ich daheim ausziehen werde und meine Eltern nun wirklich keine 16.000 kbits/s brauchen. Genau für diesen Fall wurde ja die Regelung im August 2007 auch getroffen.
Plötzlich wird es kompliziert …
Doch plötzlich ist alles ganz schwierig. Ich habe gerade mit dem T-Com Service telefoniert, die Mitarbeiterin erklärte mir, dass das alles nicht “so einfach” sei. Zuerst wurde mir erklärt, dass die Anmerkung der Mitarbeiterin keine Zusage darstelle, sondern man einfach nur alles aufnehme, was einem der Kunde am Telefon so sagt. Aha. Natürlich bin ich hartnäckig geblieben und habe darauf bestanden, dass die Zusage auch eingelöst wird.
Nach mehreren Gesprächen mit der Gruppenleiterin sollte es dann auch plötzlich doch möglich sein. Aha – erster Erfolg. Problem jetzt: In der Auftragshistorie steht gar nicht, dass wir jemals den “Call&Surf BASIC” Tarif besessen haben und wir deshalb auch gar nicht downgraden können. Hmm – nicht mein Problem: Ich kann gerne eine Telefonrechnung vom August 2007 vorlegen, aus der das zweifelsfrei hervorgeht (Rechnung Online sei Dank). Problem jetzt: Der Downgrade ist nur möglich, wenn ich eine Abmeldebestätigung von meinem Wohnort als Beleg einliefere.
Ich erkläre der Supporterin (die schon sichtlich genervt ist und nach eigener Aussage auch schon von ihrer gestressten Gruppenleiterin ziemlich angepflaumt wurde wegen mehrmaliger Rückfragen …), dass das schwierig wird, weil ich mich hier gar nicht abmelden werde, sondern meinen Studienort als Zweitwohnsitz anmelden werde.
Darauf gibt die Supporterin entnervt auf. Ich soll mich schriftlich an die Telekom wenden und alles erklären. Sie vergisst auch nicht zu erwähnen, dass sie keinerlei Zusagen getroffen habe, dass der Downgrade überhaupt möglich sei. Aha. Na gut – dann kriegts die Telekom eben schriftlich in einem Brief. Mal sehen, was dabei herauskommt.
Fazit: Wie auf dem Basar: Man freut sich erst ein super Schnäppchen gemacht zu haben und sonnt sich im Erfolg seines Verhandlungserfolgs. Doch dann kommt nicht selten die Ernüchterung: So toll ist das Produkt auch nicht … Willkommen auf dem T-Com-Basar!






Gebranntes Kind scheut das Feuer, vielleicht entscheidest du dich ja nun für einen anderen Anbieter, ich würd es dir zumindest raten
. Bei uns in der Region baut Ewetel das eigene Netz immer weiter aus, somit ist man vom rosa Riesen komplett unabhängig. Nach den vielen schlechten Erfahrungen, die ich damals in meinem Elternhaus mit der Telekom gemacht habe, stand für mich damals zum Zeitpunkt meines Auszuges zu 100 % fest, dass ich mein Geld mit Sicherheit jemand anders in den Rachen werfe.
[...] muss man der Telekom trotz aller Kritik lassen: Die Marketing-Abteilung macht zur Zeit gute Arbeit. Ihr Job: Das Image des Konzerns [...]