Nov 15 | Kaspersky Internet Security 2010 im Test: Installation, Konfiguration, Praxis und Preise – TESTBERICHT |
| geschrieben von Dominik Schuster am 15. November 2009 |
Seit kurzem beherbergt meine Windows-Taskleiste ein neues Symbol:
. Ich habe mir die Sicherheitssoftware “Kaspersky Internet Security 2010″ bei kaspersky.de gekauft und jetzt auf meinem Vista-PC installiert, nachdem das Abonnement für meine bisherige Antivirus-Software (Norton Antivirus 2009) abgelaufen war. Zuverlässig hat mich Norton ein Jahr vor Viren und anderen Gefahren aus dem Internet geschützt. Hoffentlich wird das auch Kaspersky Internet Security tun – und mir durch zusätzliche Tools die Arbeit am Computer weiter erleichtern.
Ein erster Erfahrungsbericht zu Kaspersky Internet Security 2010 mit Infos zu Installation, Konfiguration und Praxiseinsatz.
PLUS: Kaspersky Internet Security günstig im Internet kaufen – Tipps im Teil 1 weiter unten
Kaspersky – Sitz in Moskau, deutsche Niederlassung in Ingolstadt – zählt inzwischen zu den führenden Firmen, wenn es um Computersicherheit geht. Laut Internetseite nutzen inzwischen mehr als 250 Millionen Kunden die Sicherheitssoftware von Kaspersky, um ihren PC vor den Gefahren aus dem Internet zu schützen. Kaspersky wirbt gerne mit hoher Erkennungsrate und niedrigem Ressourcen-Verbrauch für seine Software-Produkte (das würde ich als Antiviren-Firma auch tun …) und kann seine Produkt-Verpackungen inzwischen tatsächlich mit einigen Testsieg-Emblemen von führenden PC-Zeitschriften schmücken.
Auch für mich waren die guten Testergebnisse ein Kaufargument – auch wenn ich selber immer eher auf meine Erfahrungen in der Praxis setze. Deshalb hier mein persönlicher Testbericht zu Kaspersky Internet Security.
Teil 1: Der Kauf –
Wo gibt es Kaspersky-Produkte günstig zu kaufen?
Gerne spare ich beim Online-Einkauf – deshalb habe ich mich auch vor dem Kauf von “Kaspersky Internet Security” ausführlich im Internet über die besten Preise informiert. Ich habe die Software schließlich direkt im Online-Shop von Kaspersky unter www.kaspersky.de gekauft. Der Online-Shop von Kaspersky ist übersichtlich aufgebaut und bietet alle von mir benötigten Informationen. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte, Vorkasse oder Paypal. Besonders gut hat mir gefallen, dass es im Online-Shop von Kaspersky eine Geld-zurück-Garantie gibt: Falls mir meine neue Antiviren-Software nicht gefällt, kann ich sie bequem zurückgeben und erhalten mein Geld zurück. Das bieten andere Online-Shop so nicht an.
Insgesamt sind mir drei gute Einkaufsmöglichkeiten für Kaspersky Internet Security 2010 aufgefallen:
1. www.kaspersky.de TIPP![]() + Direkt beim Hersteller bestellen + Geld-zurück-Garantie + Wahl zwischen Download- Version und Software-Box + faire Konditionen, guter Service www.kaspersky.de |
2. Shop.Antivirus-Gratis.de![]() + günstige Preise + schnelle Lieferung + bequeme Bezahlung auch per Rechnung + zahlreiche Kundenmeinungen www.shop.antivirus-gratis.de |
3. Softwareload (powered by T-Online)![]() + Direkt-Download von Kaspersky-Produkten + großer und sicherer Online-Shop + bequeme Bezahlung + ausführliche Informationen www.softwareload.de/kaspersky |
Wie gesagt: Ich persönlich habe mich für den Kauf im Kaspersky-Onlineshop entschieden, weil hier das Preis-Leistung-Verhältnis aus meiner Sicht besonders gut ist und ich gerne direkt beim Hersteller einkaufe. Und Webmiles gibts bei www.kaspersky.de auch gratis dazu
Teil 2: Testbericht: Die Installation –
Wie hat das Installieren der Software geklappt?
Bevor ich mir meine neue Kaspersky Internet Security 2010-Software auf dem PC installiert habe, habe ich meine alte Antiviren-Software von Norton deinstalliert. Das ist grundsätzlich zu empfehlen, damit es nicht zu Konflikten kommt. Die Deinstallation hat reibungslos geklappt: Nach einem Neustart konnte ich Kaspersky Internet Security 2010 installieren.
Insgesamt hat mich die Installation der Kaspersky-Software etwas mehr als 10 Minuten gedauert – schon eine recht lange Zeit. Grund dafür war nicht etwa, dass ich viele Anpassungen bei der Installation vorgenommen hätte. Vielmehr wollte Kaspersky direkt die aktuellste Programm-Version installieren und lud dazu die Programm-Datei aus dem Internet herunter. Satte 74 MB war die Datei groß – zum Glück habe ich eine schnelle DSL-Leitung.
Der Installationsprozess selber hat dann gut funktioniert. Nur wenige Entscheidungen mussten von mir getroffen werden – und natürlich musste ich den AGB und der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Beide habe ich ehrlichgesagt nicht genau gelesen, aber ich gehe davon aus, dass mich ein internationaler Hersteller von Antiviren-Software, der besonders auch mit seinem Anti-Spyware-Tool (Datenschutz!) wirbt schon nicht aushorchen oder übers Ohr hauen wird.
Etwas stutzig gemacht hat mich nur dieses Feld:

Normalerweise bin ich ja schon jemand, der selber recht genau weiß, welche Prozesse Programme auf meinem Computer so ausführen. Andererseits habe ich auch wenig Lust auf ständige Warnmeldungen. Deshalb habe ich mal ersteres aktiviert und werde mal abwarten, ob ich damit zufrieden bin oder doch mehr mitreden möchte, was so passiert auf meinem Computer.
Fazit:
Die Installation von Kaspersky Internet Security 2010 hat auf meinem Windows-Vista-PC gut funktioniert. Aber leider auch etwas lange gedauert – das könnte man noch otpimieren.
Teil 3: Testbericht: Die Konfiguration –
Welche Funktionen dürfen es denn sein?
Nach der erfolgreichen Installation (erstaunlich: Kein Computer-Neustart nötig) habe ich mir Kaspersky Internet Security 2010 nach meinen Bedürfnissen zurecht-konfiguriert und dabei auch sämtliche Funktionen der Software kennen gelernt. Ich war durchaus überrascht: An Funktionsumfang übertrifft die Software meine bisherige Antiviren-Schutzlösung von Norton um Weiten. Eine andere Frage ist natürlich, welche der angebotenen Tools ich auch wirklich benötige …
Die Konfiguration von Kaspersky Internet Security 2010 erfolgt aus meiner Sicht recht intuitiv. Im Konfigurations-Abschnitt kann ich sämtliche Schutz-Module ein- und ausschalten und zum Großteil auch individuelle Einstellungen vornehmen. Ausgeschaltet habe ich z.B. den Mail-Anti-Virus und das Anti-Spam-Modul, da mein eMailprovider sowohl SPAM als auch Viren serverseitig abfängt. Das brauche ich nicht doppelt – und es würde nur der Performance meines eMailprogrammes schaden. Also ausschalten.
Auch Werbe-Banner werden gefiltert …
Eingeschaltet habe ich dagegen das Anti-Banner-Modul. Praktisch: Kaspersky Internet Security 2010 blendet für mich Werbebanner auf Internetseiten aus. Das Tool funktioniert in meinem Firefox-Browser tatsächlich – wenn auch bei weitem nicht alle Werbebanner ausgeblendet werden. Schade – hier könnte die Filter-Leistung schon höher sein. Zwar kann ich auch manuell Grafik-Adressen sperren, aber das ist mir zu umständlich – und die zusätzliche Sperr-Funktion ist leider nicht direkt in den Browser integriert. Das hätte man besser lösen können. Aber: Ich habe mit der Internet Security ja nicht in erster Linie einen Werbeblogger gekauft, sondern ein Sicherheitstool. Werbeblogger gibt es sicher bessere.
Angeschaut habe ich mir auch die weiteren Funktionen. So gibt es z.B. eine Kindersicherung mit mehreren Profilen (Kind, Jugendlicher, Erwachsener). Sicherlich ein gutes zusätzliches Tool (wenn ich mich auch etwas frage, warum man das in eine Sicherheitssoftware integriert). Wenn man im aktivieren Kindersicherungsmodus auf einer Seite surft, die nicht angesurft werden darf, erscheint statt der Internetseite dann dieses Fenster:

Dass alle nicht für Kinderaugen taugliche Internet-Inhalte gefiltert werden, wage ich anzuzweifeln. Wer seine Kinder wirklich zuverlässig vor gefährlichen Internet-Inhalten schützen will, kommt aus meiner Sicht nicht darum herum, neben und zusammen mit dem Kind die Weiten des Internets zu erforschen.
Neben der Kindersicherung bietet Kaspersky noch eine viruelle Tastatur an, die Keylogger unschädlich machen soll. Außerdem kann man bestimmte Programme in einer sicheren Umgebung starten lassen (ich habe meine Internet-Browser eingetragen), eine Notfall-CD erstellen (praktisch bei Virenbefall) und Aktivitätsspuren löschen lassen. Alles ganz sinnvolle Funktionen, die ich auch alle erfolgreich ausprobiert habe. Nur die virtuelle Tastatur werde ich in Zukunft wohl nicht nutzen – man kann es ja auch übertreiben mit der Sicherheit. Aber wer möchte …
Teil 4: Testbericht: Die Praxis –
Wie gelingt der Computer-Einsatz mit Kaspersky Internet Security?
Bisher kann ich mich nicht beklagen: Nach der Installation von Kaspersky Internet Security 2010 läuft mein Computer gut weiter. Dass das Arbeiten langsamer geht, kann ich nicht feststellen – nur beim erstmaligen Start von Programmen habe ich das Gefühl, dass es etwas länger dauert.
Etwas nervig ist nur, dass Kaspersky immer mal wieder hinter von mir eingesetzten Programmen “Bösewichte” vermutet und mich in einer Warnmeldung um Rat frägt, z.B.:

Aber durch einen Klick kann ich Kaspersky davon überzeugen, dass es sich um ein vertrauenswürdiges Programm handelt, das weiter ausgeführt werden darf.
Teil 5: Testbericht: Mein Fazit –
Wie sind die ersten Eindrücke mit Kaspersky Internet Security 2010?
Bisher habe ich den Kauf von Kaspersky Internet Security 2010 bei www.kaspersky.de nicht bereut. Die Sicherheitssoftware läuft bisher rund und ist noch nicht abgestürzt. Der Ressourcen-Verbrauch ist nach meiner Einschätzung in Ordnung, wenn ich auch das Gefühl habe, dass Norton Antivirus noch schneller gearbeitet hat (aber das war auch ein reines Antiviren-Programm ohne die zusätzlichen Schutzfunktionen einer Firewall). Richtige Nachteile der Internet Security 2010 fallen mir bisher nicht ein. Ich bin zufrieden.
Wer Kaspersky Internet Security günstig bestellen möchte, kann das z.B. bei www.kaspersky.de tun oder www.shop.antivirus-gratis.de. Übrigens finden Sie bei www.kaspersky.de auch kostenlose Testversionen der Software zum Direkt-Download.
Gerne können Sie unten auch Ihre Erfahrungen mit Kaspersky Internet Security 2010 beschreiben.
Teil 6: Service –
Anforderungen von Kaspersky Internet Security 2010
Erforderlich für jede Installation
* ca. 375 MB freier Festplattenplatz (abhängig von der Größe der Antiviren-Datenbanken)
* CD-ROM-Laufwerk zur Installation von CD
* Internetverbindung für die Produkt-Aktivierung
* Microsoft Internet Explorer ab Version 6.0
Betriebssysteme
* Microsoft Windows XP Home Edition (Service Pack 2 mit allen Hotfixes)
* Microsoft Windows XP Professional (Service Pack 2 mit allen Hotfixes)
* Microsoft Windows XP Professional x64 Edition mit allen Hotfixes
* Microsoft Windows Vista Home Basic (32/64 bit)
* Microsoft Windows Vista Home Premium (32/64 bit)
* Microsoft Windows Vista Business (32/64 bit)
* Microsoft Windows Vista Enterprise (32/64 bit)
* Microsoft Windows Vista Ultimate (32/64 bit)
* Microsoft Windows 7 Home Premium (32/64 Bit)
* Microsoft Windows 7 Professional (32/64 Bit)
* Microsoft Windows 7 Ultimate (32/64 Bit)
Anforderungen an die Hardware
* Intel Pentium 300 MHz oder höher (oder äquivalente Prozessoren)
* 256 MB freier Arbeitsspeicher
* Intel Pentium 800 MHz oder höher (oder äquivalente Prozessoren)
* 512 MB freier Arbeitsspeicher
* Mindestens 1 GHz 32 Bit (x86)/ 64 Bit (x64)
* 1 GB RAM (32 Bit) bzw. 2 GB RAM (64 Bit)
* Einige Produkt-Funktionen laufen möglicherweise nur auf 32-Bit-Betriebssystemen und Microsoft Windows 7 (64 Bit).









