Jan 28 | Immer kostenlos Geld abheben: Tipps zum Gebühren sparen beim Geldabheben – ERFAHRUNGEN und TIPPS |
| geschrieben von Dominik Schuster am 28. Januar 2010 |
Teurer und teurer: Allein innerhalb des letzten halben Jahres sind die Gebühren für das Geldabheben an Geldautomaten um mehr als 13 Prozent gestiegen, wie die FMH-Finanzberatung jetzt bei einer großen Untersuchung herausfand. Durchschnittlich 5,64 Euro an Gebühren zahlt, wer bei Geldautomaten fremder Banken abheben möchte – die teuersten Banken verlangen inzwischen satte 10 Euro pro Bargeldverfügung. Was tun gegen den Gebühren-Wahnsinn? Ein paar Tipps fürs kostenlose Geldabheben an Geldautomaten.
Die Aufregung ist groß: Kaum ein Online-Medium greift die Ergebnisse der aktuellen FMH-Geldautomatenstudie nicht in der aktuellen Berichterstattung auf. Sogar vom Frankfurter Börsenparkett gibt es einen Video-Sonderbeitrag, der als Fazit freilich arg pauschal die VISA-Karten der Direktbanken zur kostenlosen Bargeldversorgung empfiehlt. Nur: Auch mit denen gibt es inzwischen an vielen Geldautomaten kein kostenloses Bargeld mehr.
Ich persönlich habe bisher keine Probleme mit der kostenlosen Bargeldversorgung an Geldautomaten. Meine Tipps zur kostenlosen Bargeldversorgung hier kurz zusammengefasst:
1. Nur bei der Hausbank abheben
Einfach der beste Tipp zum kostenlosen Geldabheben an Geldautomaten: Möglichst immer bei der Hausbank bzw. Filialen der selben Bank Geld abheben, da hier keine Gebühren für das Geldabheben anfallen. Ich persönlich habe ein Konto bei der 1822Direkt, der Direktbank der Frankfurter Sparkasse (Testbericht zum kostenlosen Girokonto hier). Mit meiner 1822Direkt-EC-Karte kann ich an allen mehr als 25.700 Geldautomaten der Sparkassen kostenlos Geld abheben. Wer bei einer Genossenschaftsbank ist, findet immerhin mehr als 18.600 Geldautomaten zur Bargeldversorgung vor – im Cashpool von Deutsche Bank, Commerzbank, Hypo und Co. sind es nur noch 7.000.
Also: Idealerweise eine EC-Karte von einer Sparkasse holen (das Girokonto der 1822Direkt inkl. EC-Karte ist komplett kostenlos) – und grundsätzlich darauf achten, dass man sich im Geldautomaten-Netz der eigenen Bank bzw. angeschlossener Banken mit Bargeld versorgt.
Das Lestermaul von News.de meint dazu:
Wer nicht in der Lage ist, so viel Organisationstalent aufzubringen, Geld bei der Hausbank abzuheben, der hat es auch nicht besser verdient.
2. Kostenloses Girokonto mit Kreditkarte holen
Neben meinem 1822Direkt-Gratisgirokonto habe ich auch noch ein kostenlose Girokonto bei der Direktbank ING-DiBa (Testbericht hier). Das grundsätzlich und für alle kostenlose Girokonto nutze ich hauptsächlich wegen der kostenlosen VISA-Kreditkarte, die dabei ist. Mit ihr kann ich nicht nur einfach bargeldlos bezahlen (und für je 50 Euro Umsatz auch noch einen Bonus von immerhin 50 cent kassieren …), sondern auch an vielen Geldautomaten kostenlos Geld abheben. Bewusst schreibe ich: Viele und nicht alle, wie es in der Werbung der ING-DiBa für ihr Girokonto heißt. Denn: Inzwischen habe viele Banken ihre Geldautomaten für die kostenlose Bargeldverfügung mit der ING-DiBa Kreditkarte gesperrt – auch die kostenlose VISA-Karte der Volkswagenbank, der DKB und der Comdirect sind betroffen. Im Dontox.de Blogartikel zu den VISA-Verweigerer-Banken haben sich inzwischen viele, viele Leser beschwert, die an Geldautomaten kein Geld mit der VISA-Karte erhalben haben.
Trotzdem: Meine Erfahrung mit der VISA-Karte der ING-DiBa ist, dass sie an den meisten Geldautomaten immer noch funktioniert – beim reinen Zahlungsvorgang an Supermarktkasse, Tankstelle und Co. gibt es sowieso keine Probleme (wenn auch einzelne Geschäfte wie Tengelmann grundsätzlich leider keine Kreditkarte zulassen). Schön ist, dass die ING-DiBa inzwischen auch ein eigenes Geldautomaten-Netz aufbaut: Inzwischen gibt es schon 1.500 Geldautomaten, vor allem an Aral-Tankstellen. Grundsätzlich empfehle ich aber immer auch eine EC-Karte dabei zu haben. Mir hat jedenfalls meine EC-Karte der 1822Direkt Sparkassen-Tocher immer wieder aus der Patsche geholfen …
3. Grundsätzlich über Gebühren informieren
Wer trotzdem einmal mit einer Bank-fremden EC-Karte an einem Geldautomat steht, sollte sich genau über die Gebühren informieren, die bei der Geldabhebung entstehen. Leider gibt es direkt an den Geldautomaten oft keine genaue Gebühreninformation – Pech, wenn dann der Bankschalter geschlossen hat und man sich dort keine Informationen zu den Gebühren holen kann.
Wenn es nicht arg dringend ist, würde ich persönlich im mobilen Internet schauen, wo sich die nächste Bankfiliale meines Banknetzwerkes befindet. Eine schöne Geldauomaten Suche bietet z.B. dasoertliche. Oder: Einfach grundsätzlich versuchen, ausreichend Bargeld dabei zu haben.
Besonders meiden würde ich einzelne Banken, die besonders hohe Gebühren für das Bargeldabheben berechnen. Bei ihnen fallen 10 Euro Gebühren pro Bargeldabhebung an:
- Raiba-Voba Donauwörth
- Sparda Südwest
- Sparda-Bank West
- Sparkasse Fürstenfeldbruck
- Sparkasse Landshut
- Sparkasse Fürth
- Voba Kaiserslautern
- VR-Bank Coburg
- PSD Bank Hessen-Thüringen
Weitere ausführliche Informationen zur Geldautomaten-Abzocke gibt es u.a. auch in dem besonders ausführliche Bericht bei SZ.de.






Abzocke an fremden Geldautomaten…
© Dieter Schütz / PIXELIOAls wenn es nicht schon genug Gebühren bei den Banken gäbe, wie die Kontoführungs- oder Überweisungsgebühren, da erhöhen jetzt viele auch noch das Geldabheben bei einer fremden Bank.
Bis jetzt kostet das „Fremdgehen“ 5,64 Euro…
[...] Möglichst selten einen fremden Geldautomaten für Bargeld-Abhebung nutzen! Diesen Hinweis auf Vermeidung fremder Geldautomaten zum Bargeld-Beschaffung kann man auch bei dontec.de nachlesen. Hier wird auch der gute Tipp gegeben, dass man [...]
[...] admin schrieb heute einen interessanten Artikel auf Hier ein kurzer Auszug:Neben meinem 1822Direkt-Gratisgirokonto habe ich auch noch ein kostenlose Girokonto bei der Direktbank ING-DiBa (Testbericht hier). Das grundsätzlich und für alle kostenlose Girokonto nutze ich hauptsächlich wegen der kostenlosen … [...]
Man sollte aber auch nicht vergessen, WARUM Filialbanken (Sparkassen und Volksbanken) für die Geldabhebung von Nichtkunden (meist Direktbanken) soviel Geld verlangen! Die Direktbanken sparen Personalkosten durch eine geringe Filial- und Automatendichte und die Sparkassen und Volksbanken sollen dann auch noch ihre Geldautomaten kostenlos für Direktbankkunden zur Verfügung stellen? Das ist wirtschaftlich einfach nicht sinnvoll!
Hier werden die Gebühren der Banken “um die Ecke” von Usern gesammelt und aufgelistet. Bitte mithelfen, diese Liste bzw. Landkarte zu komplettieren: http://www.biallo.de/finanzen/Konten_Karten/biallo.de-leseraktion-wie-viel-kostet-geldabheben-in-ihrer-naehe.php