Online-Service: Freebies


Dabei hatte es so gut angefangen: Ich melde mich an, nehme ein interessantes Angebot war, werbe ein paar Freunde, die dasselbe tun, und erhalte als Prämie einen Ipod, einen Fernseher oder Laptop. Hört sich einfach an, das Prinzip der Freebies. Und es hat auch mal funktioniert. Auf meinen Internetseiten habe ich einige Anbieter empfohlen – und hier im Blog gab es einige Artikel rund um Freebies. Inzwischen würde ich grundsätzlich bei keinem Anbieter mehr teilnehmen. Eine Abrechnung.

Irgendwie hatte ich immer Pech mit Freebies. Bei mehreren Anbietern war ich kurz davor, eine Prämie zu erhalten. Doch dann änderte der Anbieter seine Richtlinien – oder er verschwand gleich ganz in den Weiten des Internets. Inzwischen hat sich einiger Frust bei mir angesammelt und ich komme zu dem Fazit: Finger weg von Freebie-Anbietern! Es rentiert sich einfach nicht – und kostet nur Nerven und Zeit. Auch auf Gratisfalle.de, unserem großen Projekt rund um kostenlose Produkte, werde ich die Infos zu Freebie-Anbietern abändern bzw. entfernen.

Wo liegen die Probleme der Freebie-Anbieter? Meine Erfahrungen mit Freebie-Anbietern sind durchgehend negativ. Hier anhand konkreter Beispiele meine Erfahrungen, in denen sich die grundsätzlichen Probleme des Freebie-Prinzips widerspiegeln.

1. Problem: Einfach inaktiv, einfach weg …
Wie oft habe ich das erlebt! Ich habe mich bei einem Anbieter für Freebies angemeldet, fleißig Freunde geworben, manchmal auch an einem Angebot teilgenommen. Dann plötzlich: Auf der Internetseite erscheint der Hinweis, dass der Dienst eingestellt wird. So geschehen bei Webfreebies.de, MyFreeIphone, Freebieblitz u.v.a.. Einfach so: „Tut uns Leid, unser Dienst wird geschlossen“. Noch besser sind natürlich die Freebie-Anbieter, die OHNE Hinweis verschwinden: Tioli.de trotz Gelobung von Besserung (seit Wochen offline, eine Prämienanforderung von mir steht seit Monaten offen), Getino.de (die Internetseite wird schon ewig nicht mehr gepflegt: Auf der Internetseite steht noch der Hinweis für ein Gewinnspiel aus dem Mai 2008). Rechtlich kann man nichts tun – bzw. der Aufwand wäre einfach zu hoch, einen Anwalt einzuschalten.

2. Problem: Einfach die Regeln ändern
Das ist natürlich auch eine gute Möglichkeit für einen Anbieter, die Prämienanforderungen zu reduzieren: Ich verschärfe einfach die Regeln. Zuletzt geschehen bei Freetoy.de, einem einst von mir hoch gelobten Anbieter. Vor ein paar Monaten (noch ein Geworbener fehlte mir für einen Ipod) wurde das sog. Verifizierungs-Verfahren eingeführt. Das bedeutet: Ein Geworbener ist nur noch dann gültig, wenn er sich verifiziert. Sprich: Freetoy.de verschickt an jeden User einen Brief an die von ihm angegebene Postadresse, um zu überprüfen, ob er sich mit den richtigen Daten angemeldet hat. Von meinen 65 Geworbenen bei Freetoy haben 15 ein Angebot wahrgenommen und ganze 2 sich verifiziert. 8 bräuchte ich für einen Ipod. Ich habe meine Werbemaßnahmen für Freetoy abgebrochen: Der Aufwand ist viel zu groß und ich kann gut verstehen, dass kaum einer sich verifizieren lässt. Außerdem kann ich nicht überprüfen, ob die Verifizierung von Freetoy.de überhaupt rechtmäßig durchgeführt wird – ein Problem, das ich freilich auch bei der Angebotsteilnahme habe. Also auch Freetoy.de: Aus meiner Sicht nicht mehr empfehlenswert.

3. Problem: Falsche Versprechungen
Wieviele Freebie-Anbieter haben Verbesserungen versprochen! So etwa der Anbieter Bonustiger.de, dessen neuer Inhaber im Juli 2007 großartige Verbesserungen versprach. Bislang ist nichts passiert. Und es wird auch nichts mehr passieren. Der Anbieter dümpelt vor sich hin – und wird von mir natürlich längst nicht mehr beworben.

4. Problem: Diletantismus
Wer einen Freebie-Anbieter eröffnen möchte, kauft sich einfach für wenige Euro ein Freebie-Script – und macht sich damit auf die Suche nach dem einfachen Geld, das es angeblich im Internet überall zu finden gibt. Heraus kommen dabei etwa Anbieter wie Gratis4Dich.de, die schon von ihrer Aufmachung her deutlich machen, dass man sich hier aus meiner Sicht nicht anmelden sollte, wenn man Frust verhindern möchte. Selber schuld, wer sich da anmeldet.

5. Problem: Einfach zu hohe Anforderungen
Seit etwa einem halben Jahr werbe ich aktiv bei Rewardmix.de für einen „kostenlosen“ Fernseher. Rewardmix.de gehört dabei aus meiner Sicht zu einem Anbieter, der im Prinzip empfehlenswert ist: Es wurden zahlreiche Prämien verschickt, auf eMailanfragen wird geantwortet. Der Anbieter arbeitet soweit ich das beurteilen kann also korrekt. Aber auch diesen Anbieter kann ich nicht (mehr) empfehlen: Seit November 2008 habe ich hier insgesamt 112 Menschen geworben. Eine stattliche Anzahl. Aber: Nur zwei haben bisher an einem Angebot teilgenommen. Eine katastrophale Quote. Auch hier werde ich nicht weiter werben, weil es sich einfach nicht rentiert.

Nach meinen zahlreichen Erfahrungen mit Freebie-Anbietern kann ich also nur sagen: Finger weg von Freebies! Ich werde mich mit diesem Thema nicht mehr beschäftigen, da das System nicht (mehr) funktioniert. Wer Geld sparen möchte, sollte lieber Preisvergleiche nutzen oder einen der Bonusclubs, die es inzwischen im Internet gibt. Da springt auf jeden Fall mehr heraus.

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5 Kommentare zu “Online-Service: Freebies

  • Sorry, wenn ich das Thema jetzt noch einmal ausgrabe, aber ich an deiner Stelle würde noch einmal Fribi.de ausprobieren. Hier musst du nicht gleich zwangsläufig Refs werben, um an Prämien zu kommen und es gibt viele kostenlose oder sehr billige Angebote, für die man Punkte bekommt. Kann ich echt nur empfehlen, auch wenn man niemanden wirbt.

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  • Also ich muss auch ehrlich sagen das die Freebies funktionieren.

    Habe Rewardmix.de getestet und bin dabei auf eine PS3 gekommen für die ich geworben habe. Auch nur im Bekanntenkreis geworben 😉

    Bomben sache.

    Cya

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  • entschuldige mal, aber wer so leichgläubig refs wirbt wie du brauch sich ja wohl nicht wundern.
    112 refs und 2 sind gültig, einfach nur zum totlachen…
    was hast du gemacht, ein banner in deine forumsignatur?

    du solltest mal besser deine refs überprüfen und lernen die spielregeln der freebies zu verstehen anstatt dich über das spiel aufzuregen.

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  • Ich stimme da meinem Vorredner zu, dein Beitrag ist einfach nur lächerlich und gehört in den Papierkorb. Ich hab in den letzten Jahren zahlreiche Freebie Anbieter getestet, darunter auch welche, die du auf deinem Blog als „böse“ gebranntmarkt hast… Und ich hab alles bekommen! Man sollte eben genau wissen wen man wirbt, so kann man auch selbst überprüfen ob der Anbieter faked oder nicht, und alle die ich bisher getestet habe, haben wunderbar geklappt, es waren 99% Bekannte die ich geworben habe, und hab somit immer genau gesehen was passiert.

    Wie gesagt, hab meine „Waren“ erhalten und bisher nie ein Problem gehabt.

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  • Dein Beitrag ist der größte schwachsinn, den ich seit langem gelesen habe. Das Freebie konzept funktioniert einwandfrei, allerdings muss man seine Refs direkt werben! bei 120 zufälligen Leuten auf eine gute Quote zu hoffen macht kein Sinn. Sprech leute aus deinem Bekanntenkreis an, oder mach es selber mit deren einverständnis. Ruck zuck hat man eine xbox gesammelt. minimale investitionen sind ja auch kein problem.

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