Depot: Onvista Bank Freebuy


Teil 1: Depoteröffnung und erste Kontakte mit dem Kundenservice

Bisher spekulieren nur wenige Deutsche mit ihrem Geld an der Börse – aber die Zahlen steigen. Für alle Privatleute, die mit Aktien, Fonds und Zertifikaten Geld verdienen wollen, bietet die OnvistaBank ein kostenloses Wertpapierdepot an und wirbt derzeit besonders aggressiv um neue Kunden: Neukunden erhalten derzeit kostenlose Tablets, wenn sie mindestens 2o Trades bei dem Broker ausführen. Aber ist der Broker wirklich so gut, wie er sich in der Werbung darstellt? Unser Autor Ph. Roßmann macht den Live-Test. Hier sein erster OnvistaBank Erfahrungsbericht zur Depoteröffnung.


Teil 1 unserer Onvista Bank Erfahrungsberichte

Die Depoteröffnung bei der OnvistaBank beginnt mit einigen Online-Formularen, die auszufüllen sind. Sie umfassen persönliche Angaben, wie z.B. Name, Vorname, Adresse, aber auch die Möglichkeit, die OnVista Bank damit zu beauftragen etwaige anfallende Kirchensteuer direkt zu überweisen. Damit spart man sich, dass man dies selber tätigen muss. Die Online-Depoteröffnung beansprucht etwa 15 Minuten. Dann sind alle Daten eingegeben.

Im Anschluss fordert das Programm den Nutzer auf einige Formalien herunterzuladen, nämlich: “Informationen über die Bank und ihre Dienstleistungen im Wertpapiergeschäft einschließlich Widerrufsbelehrung nach Fernabsatzrecht”, “AGB” und “Preisliste”.

Nach der Bestätigung, dass ich dies heruntergeladen habe, kann ich das Eröffnungsformular mit dem “Antrag auf Einbehalt der Kirchensteuer” ausdrucken. Mit diesen ausgedruckten Formularen muss man nun zur Deutschen Post, seine Identität bestätigen lassen (Postident) und dann wird der Eröffnungsantrag kostenlos an die OnVista Bank verschickt.

Bevor ich aber zur Post gehen konnte, erhielt ich einen Anruf eines freundlichen OnVista Bank Mitarbeiters, der sich erkundigte, ob alles bei der Eröffnung funktioniert und ich noch irgendwelche Fragen hätte. Ein solches zuvorkommendes Verhalten des Kundenservices einer Bank bieten einige Kreditinstitute nicht, obwohl sie es groß in der TV-Werbung versprechen.

Nach einer Woche: Post von der Onvistabank!
Nachdem ich den Eröffnungsantrag per Postident verschickt hatte, verging etwa eine Woche und dann erhielt ich zwei Briefe der OnvistaBank. In dem einen wurde mir die Depotnummer, die Kontonummer meines Verrechnungskontos, die Bankleitzahl, etc. mitgeteilt, in dem anderen Brief erhielt ich mein Passwort, eine CD-ROM mit “Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren” und ein Antrag zur Freundschaftswerbung.

Also ging ich sofort ins Internet und wollte mich über die Website der OnVista Bank direkt einloggen. Doch wie ist mein Benutzername? Ich überflog die beiden Briefe der OnvistaBank und den Eröffnungsantrag für mein Depot noch einmal kurz, doch ich fand nirgends meinen Nutzernamen. Daraufhin schrieb ich eine E-Mail an den Kundenservice der OnVista Bank und nach nur fünf Minuten hatte ich schon eine Antwort in meinem Postfach. Der Benutzername stand auf der zweiten Seite des ersten Briefes. Sogar fett gedruckt, aber ich hatte ihn trotzdem übersehen. Aber kein Problem, denn der Kundenservice der OnVista Bank teilte mir meinen Benutzername auch noch einmal per E-Mail mit.

Zum ersten Mal eingeloggt.
Nachdem ich mich dann beim Web-Trading der OnvistaBank erfolgreich eingeloggt hatte, musste ich noch ein paar Angaben machen, um die Depoteröffnung abzuschließen. Diese Angaben umfassen das durchschnittliche Jahreseinkommen, Nettovermögen, Steuerdomizil, ein Passwort für den telefonischen Kontakt mit der OnVista Bank (Trading übers Telefon ist bei der OnVista Bank auch möglich), Einverständniserklärung mit den Realtimekursen und zuletzt meine Angaben über den Umfang meiner Wertpapierkenntnisse. Diese Angaben druckte ich dann noch für meine persönlichen Unterlagen aus, änderte das Passwort in ein eigenes Passwort und fertig war die Depoteröffnung meines OnVista Bank FreeBuy Depots.

In den nächsten Onvista Bank Erfahrungsberichten wird es dann um meine ersten Order bei der Onvista Bank gehen.


Informationen zum Onvista Bank Depot

Das Onvista Bank Wertpapierdepot ist ein für Privatkunden dauerhaft kostenloses Wertpapierdepot, mit dem man börslich sowie außerbörslich bei 23 Emittenten traden kann. Auch zahlreiche Sparpläne zum regelmäßigen Sparen hat der Broker im Angebot. Ein Order kostet ab 5,99 Euro zzgl. 0,23 % des Ordervolumens.


Teil 2: Die erste Order in schwierigen Zeiten

In den letzten Wochen kannte die deutsche Börse nur eine Richtung: Nach unten. Wer Mut hat und mit mittelfristig steigenden Kursen rechnet, nutzt die niedrigen Bewertungen jetzt zum Einstieg. Ich habe mich getraut – und beim OnvistaBank Broker zum ersten Mal gehandelt. Hier mein zweiter Onvista Bank Erfahrungsbericht.


Teil 2 unserer Onvista Bank Erfahrungsberichte

Die niedrigen Kurse an der deutschen Börse kommen mir gerade Recht: Ich nutzt sie zum Einstieg und habe zum ersten Mal über das Online-Interface meines neuen Brokers Onvista Bank gehandelt.

Nach dem Einloggen in das Online-Interface unter www.onvistabank.de findet der Nutzer alle wichtigen Informationen über sein Depot, wie z.B. die Tages- und Gesamtperformance der Wertpapiere und den verfügbaren Betrag auf dem Onvista Bank Verrechnungskonto. Außerdem auch den FreeBuy-Statusbericht, also das aktuelle FreeBuy Guthaben und die voraussichtlichen FreeBuys für den nächsten Monat. An der Übersichtlichkeit kann man hier keinen Mangel feststellen. Alle wichtigen Daten sind in strukturierter Form ersichtlich.

Natürlich kann man sich seine einzelnen Wertpapiere auch im Detail anschauen. Hier werden dann ein Chart des Wertpapiers und seine Performance seit dem Kauf angezeigt. Ein Nachkauf bzw. Verkauf des Wertpapiers über die Onvista Bank ist hier dann auch sofort möglich. Hier ist sicherlich die enge Verknüpfung des Onvista Bank Brokers mit der (kürzlich relaunchten) Börsen-Webseite www.onvista.de ein großer Vorteil.

Auf zum Trade
Unter der Rubrik “Trading” kann direkt ein Wertpapier über den Namen / WKN / ISIN und der entsprechenden Stückzahl gekauft werden. Natürlich kann man auch zu erst nach Wertpapieren suchen und dann direkt über einen entsprechenden Button unter dem aktuellen Tageskurs kaufen.

Nachdem sich der Onvista Bank Kunde für ein Wertpapier und die zu ordernde Menge entschieden hat, muss zu aller erst eine Einverständniserklärung zum “Außerbörslichen Handel über Onvista Bank” bestätigt werden, auch wenn es sich bei der Order um kein außerbörsliches Geschäft handelt.

Danach kann man sein Wertpapier – wenn möglich – über einen Direkthandelspartner oder über einen normalen Börsenplatz ordern. An dieser Stelle ist zu empfehlen, dass man “Pulls” investiert um Echtzeitkursabfragen zu erhalten.

Ist der Börsenplatz oder das Kreditinstitut für den Direkthandel ausgewählt, gibt es noch die Möglichkeit ein “Limit” oder einen “Stop” mit hinzuzufügen.

Dann muss die Order nur noch einmal bestätigt werden und wenn nun genügend Guthaben auf dem Onvista Bank Verrechnungskonto vorhanden ist, wird die Order nach den gewünschten Bedingungen ausgeführt.

Nach Durchführung der Order erhält man eine Abrechnung, in der die Ordergebühren aufgelistet sind. Besitzt man noch einen FreeBuy, fallen nur die Kosten des jeweiligen Börsenplatzes an, aber keine Gebühren von der Onvista Bank.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sowohl der Broker, als auch das Orderverfahren sehr übersichtlich ist und keiner großen Eingewöhnung vonseiten des Onvista Bank Kunden bedarf. Ich war jedenfalls mit meinem ersten Order bei der Onvista Bank zufrieden.

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