Die besten ETF-Sparpläne 2021: Die ING Bank bessert nach, ist aber weiter nicht mein Favorit


Gebührenfreie ETF Sparpläne bieten auch für 2021 einige Depotbanken an. Die Direktbank ING dagegen macht bei ETF-Sparplänen mit vergleichsweise hohen prozentualen Ausführungskosten von 1,75% bezogen auf die Sparrate von sich reden. Nur eine begrenzte Anzahl der angebotenen ETFs ist hier aktionsbedingt von diesen Transaktionskosten befreit. Wer mit einem gebührenfreien ETF Sparplan Vermögen bilden will, findet oft bei der Konkurrenz ein besseres Angebot. Oft lohnt sich auch die Eröffnung eines Zweitdepots. Hier ist mein Vergleich mit den Favoriten bei ETF Sparplänen 2021.

Update UPDATE Update
03.01.2021
Aktualisierte Bestenliste für ETF-Sparpläne 2021: Meine Bestenliste für ETF-Sparpläne wurde jetzt vollständig für 2021 aktualisiert. Neu aufgenommen wurde das Angebot von Smartbroker.de: Hier sind über 270 gebührenfreie ETF-Sparpläne von Amundi, Xtrackers und Lyxor verfügbar. Weitere ETF-Sparpläne können besonders günstig mit nur 0,20% (mindestens 0,80 Euro) je Ausführung bespart werden. Zusätzlich können Aktien und Derivate im außerbörslichen Direkthandel für 0 Euro gehandelt werden. Umfassende Informationen zum Angebot finden sich HIER direkt bei Smartbroker.de.

Umdenken bei der Geldanlage: Im Jahr 2019 flossen laut dem aktuellen Global Wealth Report der Allianz 2020 (englischsprachig) nur noch 26% der neuen Finanzanlagen privater Haushalte weltweit in Pensionsfonds und Versicherungen. Weiter an Beliebtheit gewinnen konnte insbesondere auch bei deutschen Haushalten die Geldanlage in Wertpapiere wie Fonds, Aktien und besonders ETFs. Nach Bankeinlagen, die mit 46% in 2019 fast die Hälfte aller privater Ersparnisse ausmachten, lag der Kapitalzufluss in Wertpapiere jetzt ungefähr gleichauf mit neuen Geldeinlagen in Versicherungen und Pensionsfonds. Während der Marktturbulenzen im Zuge der Covid-19-Pandemie setzten private Haushalte noch stärker auf Bankeinlagen (+7% in Q1 und Q2 gegenüber Ende 2019).

Vom Trendwechsel bei der Geldanlage profitieren weiter vor allem ETF-Sparpläne: Hier können Sparer kostengünstig, unkompliziert und weltweit gestreut Geld in Wertpapiere anlegen. Viele Anleger nutzten auch die besonders im Frühjahr 2020 durch die Covid-19-Pandemie massiv abgestürzten Börsenkurse zum Einstieg. Laut dem ETF-Fachmagazin Extra-Magazin (Ausgabe Nr. 6 vom Oktober/November 2020) hat sich bis August 2020 das ETF-Anlagevolumen in Deutschland gegenüber dem Jahresende 2019 um 21,15% auf jetzt 41,3 Milliarden Euro erhöht (Stand: 9. September 2020). Die Anzahl an ETF-Sparplänen legte bis Ende August 2020 sogar um 40,46% gegenüber Dezember 2019 zu und liegt jetzt mit 1.858.852 bei fast 2 Millionen ETF-Sparplänen. Auch die durchschnittliche Sparrate ist weiter leicht gestiegen (aktuell 160,92 Euro pro Ausführung). Auch diese Zahlen zeigen eindrucksvoll die ständig steigende Beliebtheit der ETF Sparpläne etwa für den Aufbau einer Altersvorsorge oder langfristigen Vermögensaufbau – auch und gerade in Krisenzeiten.

1. Die besten ETF-Sparpläne 2021 der Broker in der Übersicht (Update: Januar 2021)

In der Übersicht habe ich die aktuellen ETF-Sparpläne großer Broker übersichtlich zusammen gestellt. Um einen ETF-Sparplan anlegen zu können, muss erstmal ein in der Regel kostenfreies Depot eröffnet werden. Nach Depoteröffnung können sofort ETF-Sparpläne eingerichtet werden.

Name: Mindestsparrate: ETF Sparplan Angebot: Kosten für Sparplan: Kosten für Depot:
1. Consorsbank ETF Sparplan
Consorsbank
25 Euro 663 sparplanfähige ETFs von BNP Paribas, Lyxor, iShares, DWS u.a. 1,5% pro Ausführung

kostenfrei in 2021: 282 ETFs von BNP Paribas, Amundi, DWS und Lyxor

keine Depotgebühr

Consorsbank ETF-Sparplan anlegen

Aktuell: 20 Euro Prämie für ersten ETF-Sparplan

2. Smartbroker ETF Sparplan
Smartbroker
25 Euro 321 sparplanfähige ETFs von Amundi, iShares, Lyxor, Xtrackers (DWS), Vanguard, SPDR, UBS, HSBC, Invesco, DEKA u.a. 0,20% pro Ausführung (mindestens 0,80 Euro)

kostenfrei in 2021: ca. 270 ETFs von Amundi, Xtrackers (DWS) und Lyxor

keine Depotgebühr

Smartbroker ETF-Sparplan anlegen

3. Flatex ETF Sparplan
Flatex
50 Euro ca. 1.000 sparplanfähige ETFs von db X-trackers (DWS), Deka ETF, iShares, SPDR, Lyxor, u.a. 1,50 Euro pro Ausführung

kostenfrei in 2021: ca. 250 ETFs von Amundi, DWS, VanEck und Vanguard

0,1% Depotgebühr

Flatex ETF-Sparplan anlegen

4. ING Bank Logo: Depot mit ETF-Sparplan
ING
1 Euro NEU 370 sparplanfähige ETFs von Comstage, iShares, Xtrackers, u.a. 1,75% Prozent pro Ausführung

kostenfrei in 2021: 145 ETFs von Amundi, Franklin, Invesco, Lyxor + 181 ETFs gebührenfrei kaufen ab 1.000 Euro Ordervolumen

keine Depotgebühr

zum ING ETF-Sparplan

5. comdirect - ETF Sparplan
Comdirect
25 Euro über 600 sparplanfähige ETFs von u.a. Amundi, BNP Paribas, Deka, DWS, Franklin, iShares, Lyxor, UBS, Vanguard, WisdomTree, u.a. 1,5% pro Ausführung

kostenfrei in 2021: 216 ETFs von Amundi, Franklin Templeton, iShares, Lyxor, VanEck und Vanguard

keine Depotgebühr mit Sparplan

comdirect ETF-Sparplan anlegen

2. Meine Favoriten bei ETF-Sparplänen für 2021

  • Die ETF Sparpläne der Consorsbank ist auch in 2021 einer meiner Favoriten für ETF-Sparer. Das Angebot dieses Brokers ist aus meiner Sicht besser als bei den meisten anderen Anbietern eines ETF Sparplans – zusätzlich gibt es einen Bonus für die Einrichtung des ersten Sparplans. Die Auswahl ist außerdem mit über 650 verfügbaren ETF-Sparplänen sehr groß. Besparbar sind u.a. ETFs von BNP Paribas, Comstage, iShares, Lyxor, Vanguard und DWS. Für 282 Indexfonds, darunter neben Aktien-ETFs auch Immobilien- und Anleihen-ETFs, kann in 2021 ein gebührenfreier ETF-Sparplan angelegt werden – bei Amundi, db x-trackers (DWS) und Lyxor sowie BNP Paribas sogar garantiert gebührenfrei für Sparraten bis 31. Dezember 2022. Die mögliche Sparrate beginnt bei 25 Euro und ist nach oben unbegrenzt. Flexibel bleibt man beim Ausführungsintervall, das auf monatlich, alle zwei Monate, vierteljährlich oder halbjährlich eingestellt werden kann. Die Depotführung ist generell kostenlos bei der Consorsbank. Neben ETFs können auch noch mehrere Hundert Investmentfonds und Einzelaktien als Sparplan bespart werden. Ich finde: Ein sehr gutes Angebot für ETF Sparer auch im Vergleich mit der Konkurrenz. Zum Einstieg gibt es aktuell auch noch zusätzlich 20 Euro Prämie für den ersten ETF-Sparplan: Hier erfahren Sie Details zu dieser Aktion und den ETF-Sparplänen der Consorsbank.
  • Testsiegel: ETF Sparplan Smartbroker.deNeu dabei in meinem ETF Sparplan Vergleich 2021 und gleich auf Position 2 meiner Favoriten positioniert sich Smartbroker mit seinen aktuell 321 sparplanfähigen ETFs. Pro Ausführung eines ETF-Sparplans ab 25 Euro fällt eine niedrige Gebühr von nur 0,20% (mindestens 0,80 Euro) je Ausführung an. Vollständig kostenfrei sind aktuell 270 ETFs namhafter Anbieter wie Amundi, Xtrackers (DWS) und Lyxor zu besparen. Die Einrichtung eines ETF Sparplans ist mit einem monatlichen, zweimonatlichen, vierteljährlichen oder halbjährlichen Intervall möglich. Weitere Vorteile von Smartbroker.de sind die generell kostenlose Depotführung und der 0 € Handel für Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen über Gettex ab einem Ordervolumen von 500 Euro. Ein Nachteil von Smartbroker: Gemeinschaftsdepots oder Juniordepots für Kinder sind aktuell noch nicht verfügbar. Alle anderen können das kostenlose Wertpapierdepot direkt hier bei Smartbroker.de online eröffnen und direkt einen ersten ETF-Sparplan anlegen.
  • Ebenfalls eine gute Wahl für alle, die einen Broker für ETF-Sparpläne suchen, ist der günstige Broker Flatex. Dieser Broker bietet auch 2021 ein besonders umfangreiches ETF-Sparplan-Angebot mit mehr als 1.000 Sparplan-ETFs an. Ein besonderer Vorteil ist hier, dass 250 ETFs von Amundi, DWS, VanEck und Vanguard kostenfrei bespart werden können. Eine Maximalsparrate gibt es dabei nicht. Die ETFs anderer Anbieter kosten pauschal 1,50 Euro pro Ausführung im Sparplan. Diese Pauschale ist besonders für Anleger mit hohen Sparraten günstig – bei geringen Sparraten von z.B. 50 Euro ist der ETF Sparplan außerhalb des gebührenfreien Angebots dagegen bei Flatex teuer. Um ETFs bei Flatex zu besparen, muss man dort natürlich ein Wertpapierdepot eröffnen. Das Wertpapierdepot bei Flatex ist seit März 2020 nicht mehr kostenlos: Es fällt eine Gebühr von 0,1% pro Jahr bezogen auf den Wert der verwahrten Wertpapiere an. Wer z.B. Wertpapiere im Wert von 100.000 Euro bei Flatex verwahrt, bezahlt eine Depotgebühr von 100 Euro pro Jahr. Zusätzlich fällt ein Negativzins bei Guthaben auf dem Verrechnungskonto an. Ich überlege wegen dieser Änderungen, mein eigenes Flatex Depot zu kündigen und z.B. zum kostenfreien Wertpapierdepot der Consorsbank zu wechseln – aktuell habe ich aber noch selbst einige ETF-Sparpläne eingerichtet bei Flatex.
  • Die Direktbank ING hat ihr Angebot überarbeitet und bietet aktuell mehr als 300 ETF-Sparpläne für ihr Privatkunden-Wertpapierdepot an. Verfügbar sind auch gebührenfreie ETF-Sparpläne: Ungefähr 150 ETFs von Amundi, Franklin, Invesco und Lyxor können bei der ING aktuell ohne Gebühren regelmäßig bespart werden. Für alle anderen Sparpläne bleiben die Kosten für die Ausführung vergleichsweise hoch: 1,75% Gebühren berechnet die ING pro Sparplan-Ausführung. Einen zusätzlichen Vorteil bietet die ING dagegen beim Einmalkauf von ETFs: Ab einem Ordervolumen von 1.000 Euro sind über 100 ETFs gebührenfrei zu kaufen. Es fällt also beim Kauf keine Ordergebühr an. Außerdem ist die Mindestsparrate mit nur 1 Euro bei allen Wertpapier-Sparplänen sehr niedrig und es gibt zusätzlich auch Fonds- und Aktiensparpläne. Eine Übersicht über die verfügbaren ETF-Sparpläne mit Suchfunktion finden Sie hier direkt bei der ING.
  • Lange mein Favorit im Bereich ETF-Sparpläne war die Direktbank comdirect, seit November 2020 eine Marke der Commerzbank. Nun reicht es noch für Platz 3. Das ETF-Angebot ist hier breit aufgestellt, die Gebühr in Höhe von 1,5% pro Sparplan-Ausführung in Ordnung. Kostenfrei zu besparen gibt es die sog. Top-Preis ETFs, die jährlich wechseln. 2021 können bei comdirect insgesamt 216 ETFs von Amundi, Franklin Templeton, iShares, Lyxor, VanEck und Vanguard als Wertpapiersparplan ab 25 Euro pro Monat kostenfrei bespart werden. Zusätzlich können die Top-Preis ETFs über die Börse XETRA auch für reduzierte 3,90 Euro Ordergebühr in der Einmalanlage ab 1.000 Euro erworben werden. Das Comdirect-Wertpapierdepot ist grundsätzlich kostenfrei, wenn mindestens ein Wertpapiersparplan eingerichtet wird oder eine Wertpapiertransaktion im Quartal ausgeführt wird. Besondere Vorteile, die comdirect zu einem meiner Favoriten für ETF Sparpläne 2021 machen: große Anzahl an gebührenfreien Wertpapiersparplänen, keine Depotgebühr bei Einrichten mind. eines Wertpapiersparplans, sehr moderne und übersichtliche Benutzerobefläche, einfache Depoteröffnung direkt bei comdirect.

2. ETF-Sparpläne als Alternative zum Sparbuch?

Der Trend hin zur Geldanlage in ETF wird natürlich auch von den depotführenden Banken und Online-Brokern befeuert: Sie konkurrieren untereinander um das beste Angebot an ETF Sparplänen. Bei den einzelnen Banken gibt es dabei große Unterschiede. So bietet etwa meine eigene depotführende Bank – Deutschland größte Direktbank ING – zwar einige ETFs zum regelmäßigen Besparen an. Die Transaktionskosten, also die Kosten für jede Ausführung des Sparplans, sind aber hoch. Gebührenfreie ETF Sparpläne sind sogar überhaupt nicht im Angebot. Oben in meiner Übersicht stelle ich daher gute Alternativen vor und zeige, bei welchem Broker man günstige (oder sogar: gebührenfreie) ETF-Sparpläne für 2021 findet und wie man ohne Vorwissen einfach ETF Sparpläne einrichten kann. Weiter unten gibt es außerdem noch Hinweise zu einem günstigen Sparplan-Angebot beim Robo-Advisor.

Wer monatlich Geld übrig hat und es nicht auf dem Girokonto oder Sparbuch schlecht verzinst liegen lassen möchte, findet in Wertpapier-Sparplänen eine gute Alternative. Ich selber nutze die Anlagemöglichkeit auch seit einiger Zeit: Bespart werden dabei vor allem ETFs, die nicht aktiv gemanagt werden, sondern passiv einen Index nachbilden. ETFs sind eine gute Depot-Beimischung, häufig auch eine günstigere Alternative zu teuren Investmentfonds. Gerade auch für Dividenden-Jäger.

Sehr unterschiedlich sind die Kosten, die für das regelmäßige Sparen in einem Wertpapier-Sparplan anfallen: Meistens fällt eine prozentuale Gebühr an, die zwischen 1,5% und 2% des Anlagebetrags liegen kann. Wer also einen ETF-Sparplan mit z.B. 100 Euro pro Monat einrichtet, zahlt für jede Ausführung mindestens 1,50 Euro Gebühr. Das sind vergleichsweise hohe Kosten, die man bei der Wahl des richtigen Anbieters aber umgehen kann.

3. Keine uneingeschränkte Empfehlung: Die ETF-Sparpläne der ING

Enttäuschend war lange Zeit meiner Einschätzung nach vor allem das ETF-Sparplan-Angebot der ING, deren kostenfreies Depot ansonsten eine sehr gute Figur macht. Gerade einmal etwas mehr als 70 ETFs konnten bei der ING mit mindestens 50 Euro pro Ausführung bespart werden. Erst im September 2019 wurde das Angebot wesentlich erweitert: Jetzt kann für über 300 ETFs ein Sparplan eingerichtet werden, ca. 150 ETF-Sparpläne sind gebührenfrei. Außerdem liegt die Mindestsparrate jetzt bei nur noch 1 Euro. Die Transaktionskosten bei den Sparplänen außerhalb der Aktion bleiben hoch: Satte 1,75% Orderprovision fallen pro Kauf an. Das ist mehr als bei vielen anderen Brokern. Dafür ist die Mindestsparrate mit nur 1 Euro sehr niedrig: So erleichtert die ING den Einstieg ins ETF-Sparen.

Umfangreich ist das Angebot kostenfreier ETF-Sparpläne auch bei Flatex und Comdirect.

Bei anderen Brokern werden die Gebühren oft im Rahmen einer Aktion erlassen. So passt zum Beispiel die comdirect generell zum Jahresanfang die Top-Preis ETFs an, die gebührenfrei als ETF-Sparplan bespart werden können. Eine Garantie für für Ende 2022 entfallende Sparplan-Gebühren bei Aktions-ETFs gibt es bei der Consorsbank und bei Smartbroker.de. Es empfiehlt sich grundsätzlich, mindest einmal jährlich zu überprüfen, ob die Besparung der ETFs immer noch gebührenfrei erfolgen kann und bei Bedarf auch einen Anbieterwechsel oder einen Depotwechsel zu einem anderen Broker in Erwägung zu ziehen.

5. ETF Sparplan anlegen: So geht es bei Flatex

Nach der kostenfreien Depoteröffnung bei Flatex kann man sofort einen Wertpapiersparplan anlegen. Bei Flatex klickt man oben im Menü auf „Sparplan / Entnahmeplan“. Dann kann man das in einer übersichtlichen Suche den ETF suchen, für den man einen Sparplan anlegen möchte – in meinem Beispiel ist es der Comstage MSCI World ETF mit der Wertpapierkennnummer LU0392494562:

Im zweiten Schritt gibt man die Höhe des Sparplans und die gewünschte Ausführung an.

Der Betrag, der in den ETF regelmäßig investiert wird, muss bei Flatex mindestens 50 Euro betragen. Eine Beschränkung der maximalen Sparrate gibt es bei diesem Broker nicht. Als Turnus kann man zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich wählen.

Der Auftrag kann entweder am 01. oder am 15. eines Monats ausgeführt werden (ich empfehle: 15.).

Es ist übrigens auch jederzeit möglich, einen ETF Sparplan zeitweise wieder auszusetzen oder ihn ganz zu beenden.

Flatex ETF-Sparpläne

Bei Flatex ist meinen Erfahrungen nach das Anlegen von Sparplänen besonders übersichtlich gestaltet. Wie gesagt: Bei dem umfassenden Angebot an ETF-Sparplänen ist Flatex einer meiner Favoriten unter den Brokern.

Dazu passend:

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2 Kommentare zu “Die besten ETF-Sparpläne 2021: Die ING Bank bessert nach, ist aber weiter nicht mein Favorit

  • Es fehlt der Broker Degiro – auch wenn es kein echter ETF Sparplan ist. Leider fällt es mir gerade schwer, die 25 Euro im Monat bereitzulegen, da ich wieder rauche, aber bei Degiro ist es eigentlich besser. Habe zwar Monate gebraucht, um für 45.898 zu kaufen, aber wenn dann am Nachmittag der Kurs sinkt, dann kann man sich schön aufregen. Ist aber eine sehr gute Übung (nicht für den Kardiologen), denn man bekommt Trader Erfahrung. Und man muss eben warten und sich daran gewöhnen.

    Man muss aber unbedingt auf die kostenfreie ETF Liste von Degiro achten und bei den angegebenen Märkten kaufen. Dann ist es kostenfrei. Ich hoffe es bleibt so, da es Änderungen im EU Recht gibt, aber alle haben damit Probleme und dürfen tausende Fonds nicht verkaufen, so wie man es in den Nachrichten gehört hat.

    Also kein Sparplan, sondern Dauerauftrag ist besser. Alle 2 Monate kauft man dann und lernt selber zu Traden. Ich habe mit 10.- Euro im Monat angefangen + 1x 15,xx, um kaufen zu können.

    Ansonsten war ich mit Cortal Consors zufrieden – auch weil man Teile des Fonds kaufen kann, und so bei jedem ETF monatlich kauft. Wobei man von diesem Durchschnittswerten seit Jahren abgekommen ist. Macht man eigentlich nicht mehr. Nur mindestens 9,90 Euro beim Verkaufen, ist viel. Aber man verkauft dann nur, wenn man den ETF auflösen muss oder viel Geld drauf ist. Das ist auch nicht schlecht.

    Also den 10er pro Monat hat man eigentlich. Sollte man schon machen. Ab April habe ich dann immer die 25.- Lappen, und spare 50.- im Monat, aber verteilt.

    Man kann aber per Dauerauftrag auch bei anderen kostenlos Anbietern kaufen.

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  • Sehr informativer Beitrag. Wie immer! Danke dafür.

    Zum Thema: Wer ETF als Sparplan nutzen möchte, sollte tatsächlich ein wenig rumschauen. Etliche Banken bieten immer wieder Sonderaktionen. Sofern das Depot selbst kostenfrei ist, spricht auch nichts dagegen, ggf. Depots bei verschiedenen Anbietern zu eröffnen.

    Meine Hausbank, die DKB, bietet schon seit einiger Zeit eine ETF-Aktion, bei der 120 ETF kostenfrei bespart werden können. Auch das sind nicht wirklich viel. Da aber iShares und Comstage ETF dabei sind und diese auch noch gut verteilt sind, sind alle maßgeblichen Anlageklassen abgedeckt. Die Aktion wurde bereits mehrfach verlängert und läuft derzeit bis mindestens Ende 2017.

    Dort beträgt die Mindestsumme €50. Wem das zu viel ist, kann den Sparplan auch nur zweimonatlich ausführen lassen, bespart so also umgerechnet €25 im Monat. Kosten fallen nicht an (ausgenommen natürlich die immer anfallenden ETF internen Kosten von meist 0,15-0,65 % p. a.) Die Ausführung kann zum 5. oder 20. eines Monats gewählt werden (keine Ahnung, warum die DKB solch ungewöhnliche Tage gewählt hat). Die Ausführung wird durch durch die DWPBANK übernommen – dem Wertpapierdienstleister der Sparkassen (zu denen die DKB ja formell gehört). Geordert wird momentan über Quotrix (Börse Düsseldorf). Nach meinen eigenen Erfahrungen werden dabei sehr gute Kurse gestellt. Zu beachten ist aber: Bei einem späteren Verkauf werden die normalen Gebühren erhoben (momentan €10 pro Transaktion). Das ist aber bei allen mir bekannten Sparplänen aller Banken der Fall.

    Sollte keine Werbung sein. Ich bekomme nichts dafür.

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