Die besten ETF-Sparpläne 2019: Die ING Bank zeigt, wie es nicht geht


Gebührenfreie ETF Sparpläne bieten auch 2019 einige Depotbanken. Nur die Direktbank ING (früher: ING-DiBa) ist bei ETF-Sparplänen unverhältnismäßig teuer. Gebührenfrei in ETFs investieren ist hier nur in der Einmalanlage ab 500 Euro bei 200 ausgewählten ETFs möglich. Wer trotzdem mit einem gebührenfreien ETF Sparplan Vermögen bilden will, findet bei der Konkurrenz ein besseres Angebot. Hier ist mein Vergleich mit den Favoriten bei ETF Sparplänen für 2019.

Update UPDATE Update
21.05.2019
Neu in meinem Vergleich der ETF Sparpläne 2019: Die Consorsbank mit über 400 Sparplänen, darunter mehr als 200 gebührenfrei. Als Prämie für Eröffnung des kostenlosen Depots und die Einrichtung eines ersten Sparplans gibt es aktuell hier bei der Consorsbank 25 Euro Prämie.

Umdenken bei der Geldanlage: Im Jahr 2017 legten Sparer laut dem aktuellsten Global Wealth Report der Allianz 2018 erstmals mit gesamt 42% weniger als die Hälfte der gesamten Spargelder in Bankeinlagen an (Vorjahr: mehr als 50%). Bankeinlagen bleiben zwar auch weiter der Favorit der Sparer. Die Geldanlage in Wertpapiere, also Aktien, Anleihen und Investmentfonds, boomt aber und verzeichnet laut dem Report mit plus 12,2% den höchsten Zuwachs.

Vom Trendwechsel profitieren vor allem ETF-Sparpläne: Hier können Sparer kostengünstig, unkompliziert und weltweit gestreut Geld in Wertpapiere anlegen. Laut dem ETF-Fachmagazin Extra-Magazin hat sich in 2018 nicht nur das Handelsvolumen der ETFs gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Auch die Anzahl der registrierten ETF-Sparpläne stieg stark: Im Oktober 2018 wurden 778.917 ETF Sparpläne mit einer durchschnittlichen Sparrate von 149 Euro ausgeführt – gegenüber 582.764 ausgeführten Sparplänen noch im Dezember 2017 ist das ein enormer Zuwachs, der die Beliebtheit der ETF Sparpläne eindrucksvoll zeigt.

1. Die besten ETF-Sparpläne 2019 der Broker in der Übersicht

In der Übersicht habe ich die aktuellen ETF-Sparpläne großer Broker übersichtlich zusammen gestellt. Um einen ETF-Sparplan anlegen zu können, muss erstmal ein in der Regel kostenfreies Depot eröffnet werden. Nach Depoteröffnung können sofort ETF-Sparpläne eingerichtet werden.

Name: Mindest- / Höchstsparrate: ETF Sparplan Angebot: Kosten für Sparplan: Kosten für Depot:
1. comdirect - ETF Sparplan
Comdirect
25 Euro / unbegrenzt über 500 sparplanfähige ETFs von ComStage, Franklin, Lyxor ETF, Deka ETF, iShares, VanGuard, Xtrackers 1,5% pro Ausführung

kostenfrei in 2019: 170 ETFs von Amundi, iShares, Lyxor, Vanguard und Franklin Templeton

keine Depotgebühr mit Sparplan

comdirect ETF-Sparplan anlegen

2. Consorsbank ETF Sparplan
Consorsbank
25 Euro / unbegrenzt 430 sparplanfähige ETFs von BNP Paribas, ComStage, Lyxor, iShares, Xtrackers u.a. 1,5% pro Ausführung

kostenfrei: 229 ETFs von BNP Paribas, Lyxor, Xtrackers

keine Depotgebühr

Consorsbank ETF-Sparplan anlegen

Aktuell: 25 Euro Prämie für ersten ETF-Sparplan

3. Flatex ETF Sparplan
Flatex
50 Euro / unbegrenzt 750 sparplanfähige ETFs von ComStage, db X-trackers, Deka ETF, iShares, SPDR, Lyxor, u.a. 1,50 Euro pro Ausführung

kostenfrei: Xtrackers ETFs, ComStage ETFs, Lyxor ETFs

keine Depotgebühr

Flatex ETF-Sparplan anlegen

4. OnVista Bank - ETF Sparpläne
onvista bank
50 Euro / 500 Euro 169 sparplanfähige ETFs von ComStage, iShares, Lyxor, VanEck, WisdomTree u.a. 1 Euro pro Ausführung (ab 1.6.19)

keine Depotgebühr

onvista ETF-Sparplan anlegen

5. ING Bank Logo: Depot mit ETF-Sparplan
ING
50 Euro / 200 Euro od. 500 Euro über 70 sparplanfähige ETFs von ComStage, iShares, Xtrackers, u.a. 1,75% Prozent pro Ausführung keine Depotgebühr

zum ING ETF-Sparplan

2. Meine Favoriten bei ETF-Sparplänen für 2019

  • Mein aktueller Favorit im Bereich ETF-Sparpläne ist die Direktbank comdirect. Das ETF-Angebot ist hier breit aufgestellt, die Gebühr in Höhe von 1,5% pro Sparplan-Ausführung in Ordnung. Kostenfrei zu besparen gibt es die sog. Top-Preis ETFs, die jährlich wechseln. 2019 können bei comdirect insgesamt ganze 170 ETFs von Amundi, iShares, Lyxor, Vanguard und Franklin Templeton als Wertpapiersparplan ab 25 Euro pro Monat kostenfrei bespart werden. Zudem können die ETFs dieser Emittenten über XETRA günstig in der Einmalanlage ab 1.000 Euro erworben werden. Das Comdirect-Wertpapierdepot ist grundsätzlich kostenfrei, wenn mindestens ein Wertpapiersparplan eingerichtet wird oder eine Wertpapiertransaktion im Quartal ausgeführt wird. Besondere Vorteile, die comdirect zu meinem Favoriten für ETF Sparpläne 2019 machen: sehr viele gebührenfreie Wertpapiersparpläne, keine Depotgebühr bei Einrichten mind. eines Wertpapiersparplans, sehr moderne und übersichtliche Benutzerobefläche, einfache Depoteröffnung direkt bei comdirect.
  • Die Consorsbank ersetzt seit Mai 2019 den S Broker auf Platz 2 meiner Favoriten bei den ETF Sparplänen 2019. Das Angebot dieses Brokers ist aus meiner Sicht besser als bei vielen anderen Anbietern eines ETF Sparplans: Die Auswahl ist mit über 400 verfügbaren ETFs sehr groß. Dabei sind u.a. ETFs von BNP Paribas, ComStage, iShares, Lyxor, Vanguard und Xtrackers. Für mehr als die Hälfte der Indexfonds kann aktuell ein gebührenfreier ETF-Sparplan angelegt werden – mit den Anbietern Xtrackers und BNP Paribas läuft die Aktion sogar garantiert bis 31. Dezember 2022. Die mögliche Sparrate beginnt bei 25 Euro und ist nach oben unbegrenzt. Flexibel bleibt man beim Ausführungsintervall, das auf monatlich, alle zwei Monate, vierteljährlich oder habljährlich eingestellt werden kann. Die Depotführung ist generell kostenlos bei der Consorsbank. Ich finde: Ein sehr gutes Angebot für ETF Sparer, auch im Vergleich. Zum Einstieg gibt es aktuell zusätzlich 25 Euro Prämie für den ersten ETF-Sparplan: Hier erfahren Sie Details zu dieser Aktion und den ETF-Sparplänen der Consorsbank.
  • Ebenfalls eine gute Wahl für alle, die einen Broker für ETF-Sparpläne suchen, ist der günstige Broker Flatex. Der zur Fintech Group gehörende Broker bietet jetzt ein besonders umfangreiches ETF-Sparplan-Angebot an. Ein besonderer Vorteil ist hier, dass sämtliche ETFs von Xtrackers, ComStage und Lyxor kostenfrei bespart werden können. Eine Maximalsparrate gibt es dabei nicht! Die ETFs anderer Anbieter kosten pauschal 1,50 Euro pro Ausführung im Sparplan. Diese Pauschale ist besonders für Anleger mit hohen Sparraten günstig – bei geringen Sparraten ist der ETF Sparplan außerhalb des gebührenfreien Angebots dagegen bei Flatex teuer. Um ETFs bei Flatex zu besparen, muss man dort natürlich ein Wertpapierdepot eröffnen. Das Wertpapierdepot bei Flatex ist grundsätzlich kostenlos, sogar unabhängig von der Einrichtung eines Sparplans. Ich habe bei Flatex selber einige ETF-Sparpläne eingerichtet und bin sehr zufrieden. Neukunden profitieren von einem attraktiven Bonus bei Depoteröffnung.
  • Kostenlose ETF Sparpläne gehören im Wertpapierdepot der onvista bank ab 1.6.19 der Vergangenheit an: Mehr als 150 ETF Sparpläne konnten hier bisher gebührenfrei mit einer Mindestrate von 50 Euro bespart werden. Ab 1.6.19 kostet jede Ausführung pauschal 1 Euro. Im Angebot sind bekannte ETFs von Deka (z.B. ein ETF auf den Dax), iShares (z.B. der MSCI World Index ETF oder ein ETF auf den Nasdaq100-Index) und ComStage. Außerdem können auch ETFs von unbekannteren Emittenten bespart werden: Es gibt Sparpläne auf die ETFs von VanEck (z.B. den VanEck Vectors Gold Miners UCITS ETF), von L&G (z.B. den ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF) und WisdomTree. Das onvista bank Depot kann hier mit Neukunden-Vorteil kostenfrei beantragt werden.
  • Die Direktbank ING bietet im Vergleich mit anderen Online-Banken nur ein sehr schmales Angebot an ETFs an, für die ein Sparplan eingerichtet werden kann: Gerade mal etwas mehr als 70 ETFs verschiedener Emittenten werden angeboten. Dabei sind zwar alle großen Märkte vorhanden, aber das Angebot sollte doch umfangreicher sein! Außerdem sind die Kosten für die Ausführung zu hoch: Mit 1,75% pro Sparplan-Rate hinkt die ING hier der Konkurrenz hinterher. Nicht zu empfehlen! Immerhin: Ab einer Kaufsumme von 500 Euro kann man in der 0 Euro Aktion bis 31.12.2019 200 ETFs im Direkthandel kostenfrei kaufen (Achtung: gilt nicht für den VERkauf!). Und dauerhaft gebührenfrei ist das ING Depot auch.

2. ETF-Sparpläne als Alternative zum Sparbuch?

Der Trend hin zur Geldanlage in ETF wird natürlich auch von den depotführenden Banken und Online-Brokern befeuert: Sie konkurrieren untereinander um das beste Angebot an ETF Sparplänen. Bei den einzelnen Banken gibt es dabei große Unterschiede. So bietet etwa meine eigene depotführende Bank – Deutschland größte Direktbank ING – zwar einige ETFs zum regelmäßigen Besparen an. Die Transaktionskosten, also die Kosten für jede Ausführung des Sparplans, sind aber hoch. Gebührenfreie ETF Sparpläne sind sogar überhaupt nicht im Angebot. Oben in meiner Übersicht stelle ich daher gute Alternativen vor und zeige, bei welchem Broker man günstige (oder sogar: gebührenfreie) ETF-Sparpläne für 2019 findet und wie man ohne Vorwissen einfach ETF Sparpläne einrichten kann. Weiter unten gibt es außerdem noch Hinweise zu einem günstigen Sparplan-Angebot beim Robo-Advisor.

Wer monatlich Geld übrig hat und es nicht auf dem Girokonto oder Sparbuch schlecht verzinst liegen lassen möchte, findet in Wertpapier-Sparplänen eine gute Alternative. Ich selber nutze die Anlagemöglichkeit auch seit einiger Zeit: Bespart werden dabei vor allem ETFs, die nicht aktiv gemanagt werden, sondern passiv einen Index nachbilden. ETFs sind eine gute Depot-Beimischung, häufig auch eine günstigere Alternative zu teuren Investmentfonds. Gerade auch für Dividenden-Jäger.

Sehr unterschiedlich sind die Kosten, die für das regelmäßige Sparen in einem Wertpapier-Sparplan anfallen: Meistens fällt eine prozentuale Gebühr an, die zwischen 1,5% und 2% des Anlagebetrags liegen kann. Wer also einen ETF-Sparplan mit z.B. 100 Euro pro Monat einrichtet, zahlt für jede Ausführung mindestens 1,50 Euro Gebühr. Das sind vergleichsweise hohe Kosten, die man bei der Wahl des richtigen Anbieters aber umgehen kann. Ein vollständig gebührenfreies Sparplan-Programm gibt es jetzt auch beim Broker onvista bank nicht mehr: Hier fällt ab 01.6.2019 für jede Ausführung der angebotenen Sparpläne eine Gebühr von 1 Euro an. Bislang waren hier alle Sparpläne gebührenfrei.

3. Keine Empfehlung wert: Die ETF-Sparpläne der ING

Enttäuschend ist meiner Einschätzung nach vor allem das ETF-Sparplan-Angebot der ING, deren kostenfreies Depot ansonsten eine sehr gute Figur macht. Gerade einmal etwas mehr als 70 ETFs können bei der ING mit mindestens 50 Euro pro Rate bespart werden. Die Transaktionskosten sind dabei viel zu hoch: Satte 1,75% Orderprovision fallen pro Kauf an. Das ist mehr als bei vielen anderen Brokern und passt so gar nicht ins Bild des Brokers, der gleichzeitig den gebührenfreien Kauf von 200 ETFs im Direkthandel anbietet und mit diesem Angebot die Konkurrenz hinter sich lässt. Auch die 50 Euro Mindestsparrate bei ING ETF Sparplänen sind zu hoch. Die Direktbank sollte hier dringend nachbessern!

Am besten die Direktbank nimmt sich dabei ein Vorbild an der Konkurrenz. comdirect, Flatex und Co. bieten ein viel besseres Angebot für alle, die Geld in ETF-Sparpläne regelmäßig kostengünstig anlegen wollen.

Besonders umfangreich ist das Angebot kostenfreier ETF-Sparpläne bei Flatex (alle Xtrackers, ComStage und Lyxor ETFs), S Broker (alle Deka-ETFs inkl. dem wegen der hohen Ausschüttungen beliebten Deka Daxplus Maximum Dividend ETF sowie ComStage-ETFs wie z.B. ComStage World ETF) und Comdirect. Die onvista bank bietet zwar nicht so viele ETFs an, dafür sind auch ETFs von Nischenanbietern wie L&G, WisdomTree oder VanEck mit im Programm. Und alle ETF Sparpläne bei der onvista bank kosten pauschal 1 Euro Gebühr pro Ausführung.

Bei anderen Brokern werden die Gebühren oft im Rahmen einer Aktion erlassen. So passt zum Beispiel die comdirect generell zum Jahresanfang die Top-Preis ETFs an, die gebührenfrei als ETF-Sparplan bespart werden können. In 2019 können für ganze 170 ETFs gebührenfreie ETF-Sparpläne angelegt werden. Mit dabei sind große ETF-Gesellschaften wie Lyxor, Amundi oder iShares. Die Mindestsparrate liegt bei 25 Euro, das Sparintervall kann frei bestimmt werden. Das bietet ein erhebliches Einsparpotenzial, vor allem, weil natürlich auch mehrere ETF Sparpläne parallel problemlos angelegt werden können. Es empfiehlt sich aber regelmäßig zu überprüfen, ob die Besparung der ETFs immer noch gebührenfrei erfolgen kann und bei Bedarf auch einen Anbieterwechsel oder einen Depotwechsel zu einem anderen Broker in Erwägung zu ziehen.

5. ETF Sparplan anlegen: So geht es bei Flatex

Nach der kostenfreien Depoteröffnung kann man sofort einen Wertpapiersparplan anlegen. Bei Flatex klickt man oben im Menü auf „Sparplan / Entnahmeplan“. Dann kann man das in einer übersichtlichen Suche den ETF suchen, für den man einen Sparplan anlegen möchte – in meinem Beispiel ist es der ComStage MSCI World ETF mit der Wertpapierkennnummer LU0392494562:

Im zweiten Schritt gibt man die Höhe des Sparplans und die gewünschte Ausführung an.

Der Betrag, der in den ETF regelmäßig investiert wird, muss bei Flatex mindestens 50 Euro betragen. Eine Beschränkung der maximalen Sparrate gibt es bei diesem Broker nicht. Als Turnus kann man zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich wählen.

Der Auftrag kann entweder am 01. oder am 15. eines Monats ausgeführt werden (ich empfehle: 15.).

Es ist übrigens auch jederzeit möglich, einen ETF Sparplan zeitweise wieder auszusetzen oder ihn ganz zu beenden.

Bei Flatex ist meinen Erfahrungen nach das Anlegen von Sparplänen besonders übersichtlich gestaltet, seitdem der Broker 2016 das Layout der Handelsoberfläche (endlich) vollständig überarbeitet hat. Wie gesagt: Bei ETF-Sparplänen ist Flatex einer meiner Favoriten unter den Brokern.

6. Alternative zum klassischen ETF-Sparplan: Robo Advisor ETF Sparplan

Wer möglichst einfach mit ETFs Geld ansparen möchte und bisher kaum Erfahrungen mit Wertpapieren hat, sollte sich auch das Angebot der sog. Robo Advisor ansehen. Robo Advisor sind digitale Vermögensverwalter, die basierend auf dem individuellen Risikoprofil des Anlegers eine global diversivierte Auswahl an ETFs zusammen stellen. Die Zusammensetzung des Portfolios, mit der die individuelle Anlagestrategie des Sparers umgesetzt wird, wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Darum geht’s: ETF Sparpläne beim Robo Advisor

Robo Advisor bieten auch Sparpläne an. Dabei wird eine monatliche Rate, die der Anleger auch jederzeit anpassen kann, in eine Auswahl von ETFs investiert. Zusätzlich können auch Einmalzahlungen vorgenommen werden. Das Prinzip ist also ähnlich wie bei einem klassischen Wertpapiersparplan. Der Vorteil der Robos ist aber, dass der Anbieter die Auswahl der ETFs übernimmt und sich der Sparer nach Wahl seines Risikoprofils um nichts mehr kümmern muss.

Mein persönlicher Favorit ist der vielfach ausgezeichnete Robo Advisor vaamo. Hier kann ein ETF-Sparplan schon ab einer Sparsumme von nur 10 Euro pro Monat angelegt werden; eine Einmalzahlung bei Depoteröffnung ist im Gegensatz zu vielen anderen Robos nicht nötig. Das Konzept von vaamo basiert auf wissenschaftlichen Kriterien und wurde vielfach von der Fachpresse ausgezeichnet. Einen umfassenden Vergleich digitaler Vermögensverwalter habe ich bei Dontox veröffentlicht.

Hier gibt es weitere Informationen zum ETF-Sparplan bei vaamo

Dazu passend:

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2 Kommentare zu “Die besten ETF-Sparpläne 2019: Die ING Bank zeigt, wie es nicht geht

  • Es fehlt der Broker Degiro – auch wenn es kein echter ETF Sparplan ist. Leider fällt es mir gerade schwer, die 25 Euro im Monat bereitzulegen, da ich wieder rauche, aber bei Degiro ist es eigentlich besser. Habe zwar Monate gebraucht, um für 45.898 zu kaufen, aber wenn dann am Nachmittag der Kurs sinkt, dann kann man sich schön aufregen. Ist aber eine sehr gute Übung (nicht für den Kardiologen), denn man bekommt Trader Erfahrung. Und man muss eben warten und sich daran gewöhnen.

    Man muss aber unbedingt auf die kostenfreie ETF Liste von Degiro achten und bei den angegebenen Märkten kaufen. Dann ist es kostenfrei. Ich hoffe es bleibt so, da es Änderungen im EU Recht gibt, aber alle haben damit Probleme und dürfen tausende Fonds nicht verkaufen, so wie man es in den Nachrichten gehört hat.

    Also kein Sparplan, sondern Dauerauftrag ist besser. Alle 2 Monate kauft man dann und lernt selber zu Traden. Ich habe mit 10.- Euro im Monat angefangen + 1x 15,xx, um kaufen zu können.

    Ansonsten war ich mit Cortal Consors zufrieden – auch weil man Teile des Fonds kaufen kann, und so bei jedem ETF monatlich kauft. Wobei man von diesem Durchschnittswerten seit Jahren abgekommen ist. Macht man eigentlich nicht mehr. Nur mindestens 9,90 Euro beim Verkaufen, ist viel. Aber man verkauft dann nur, wenn man den ETF auflösen muss oder viel Geld drauf ist. Das ist auch nicht schlecht.

    Also den 10er pro Monat hat man eigentlich. Sollte man schon machen. Ab April habe ich dann immer die 25.- Lappen, und spare 50.- im Monat, aber verteilt.

    Man kann aber per Dauerauftrag auch bei anderen kostenlos Anbietern kaufen.

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  • Sehr informativer Beitrag. Wie immer! Danke dafür.

    Zum Thema: Wer ETF als Sparplan nutzen möchte, sollte tatsächlich ein wenig rumschauen. Etliche Banken bieten immer wieder Sonderaktionen. Sofern das Depot selbst kostenfrei ist, spricht auch nichts dagegen, ggf. Depots bei verschiedenen Anbietern zu eröffnen.

    Meine Hausbank, die DKB, bietet schon seit einiger Zeit eine ETF-Aktion, bei der 120 ETF kostenfrei bespart werden können. Auch das sind nicht wirklich viel. Da aber iShares und Comstage ETF dabei sind und diese auch noch gut verteilt sind, sind alle maßgeblichen Anlageklassen abgedeckt. Die Aktion wurde bereits mehrfach verlängert und läuft derzeit bis mindestens Ende 2017.

    Dort beträgt die Mindestsumme €50. Wem das zu viel ist, kann den Sparplan auch nur zweimonatlich ausführen lassen, bespart so also umgerechnet €25 im Monat. Kosten fallen nicht an (ausgenommen natürlich die immer anfallenden ETF internen Kosten von meist 0,15-0,65 % p. a.) Die Ausführung kann zum 5. oder 20. eines Monats gewählt werden (keine Ahnung, warum die DKB solch ungewöhnliche Tage gewählt hat). Die Ausführung wird durch durch die DWPBANK übernommen – dem Wertpapierdienstleister der Sparkassen (zu denen die DKB ja formell gehört). Geordert wird momentan über Quotrix (Börse Düsseldorf). Nach meinen eigenen Erfahrungen werden dabei sehr gute Kurse gestellt. Zu beachten ist aber: Bei einem späteren Verkauf werden die normalen Gebühren erhoben (momentan €10 pro Transaktion). Das ist aber bei allen mir bekannten Sparplänen aller Banken der Fall.

    Sollte keine Werbung sein. Ich bekomme nichts dafür.

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