Prepaid Kreditkarten: Diese schneiden neben VIABUY im Vergleich am besten ab


  • Prepaid Kreditkarten sind eine Möglichkeit, auch ohne SCHUFA, Bonitätsprüfung und Gehaltsnachweis einfach und schnell an eine Kreditkarte zu kommen. Für Zahlungsvorgänge mit Prepaid Kreditkarte kann nur vorher auf die Karte geladenes Guthaben verwendet werden.
  • Kreditkarten auf Prepaid Basis schützen vor hohen Kreditkarten Zinsen und bieten eine sehr gute Kostenkontrolle. Als Gegenleistung fällt eine jährliche Gebühr für die Karte an sowie weitere Gebühren für die Bargeldversorgung.
  • Unser Autor empfiehlt Prepaid Kreditkarten auch als Ergänzung zu herkömmlichen Kreditkarten.

Kreditkarten sind kaum noch aus dem Leben wegzudenken: Egal, ob man im Internet einfach und bequem bezahlen oder im Inland und Ausland Geld abheben will – mit Kreditkarte geht alles. Nur kommt nicht jeder einfach so an eine Kreditkarte. Anbieter von Prepaid Kreditkarten ohne Schufa-Auskunft, Einkommensnachweis und Bonitätsprüfung haben hier eine Lösung parat. Wir haben die aus unserer Sicht besten Prepaid Kreditkarten, die derzeit am Markt sind, ausgewählt und die Konditionen verglichen. Hier gibt es unsere TOP 4. der Karten. So schneiden sie ab:

Inhaltsverzeichnis des Prepaid Kreditkarten Tests
I. Die Übersicht: Prepaid Kreditkarten im Vergleich
II. VIABUY Prepaid Mastercard Kreditkarte im Test
III. Netbank Mastercard Prepaid Kreditkarte im Test
IV. Payango VISA Prepaid Kreditkarte im Test
V. ADAC ClubmobilKarte VISA im Test
VI. So funktionieren Prepaid Kreditkarten
VII. Nachteile bei der Prepaid Kreditkarte
VIII. Gebühren bei Prepaid Kreditkarten
IX. Unser Fazit zu Prepaid Kreditkarten
X. Kreditkarten Vergleichsrechner (tagesaktuell)

I. Die Übersicht: Prepaid Kreditkarten im Vergleich

Netbank Mastercard Prepaid Payango VISA Prepaid ADAC Clubmobil KarteADAC VISA ClubmobilKarte Viabuy Kreditkarte ErfahrungenVIABUY Mastercard Prepaid
Jährliche Gebühren 19 Euro 25 Euro 29 Euro (nur ADAC-Mitglieder) 69,90 Euro Ausstellungsgebühr
Jährl. 19,90 Euro
Bezahlung Inland kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos
Bezahlung Euro-Zone Kostenlos kostenlos inklusive Schweiz, Rumänien, Schweden, Norwegen Kostenlos Kostenlos
Einsatz in Fremdwährung 1,5% 1,5% (außer Schweiz, Rumänien, Schweden, Norwegen) 1,75% 2,75%
Abhebung Bargeld Inland 3,50 Euro 2,0% mind. 2,50 Euro 2,50 Euro 5 Euro
Abhebung Bargeld weltweit 3,50 Euro 2,0%, mind. 2,50 Euro kostenlos 5 Euro
Sonstiges – individuelles Transaktionslimit wählbar
– auf Wunsch mit Jugendschutz-Funktion
– Benachrichtigung über Transaktionen per Email
– u.a. kostenlose Notfallkarte im Ausland – Inaktivitätsgebühr (9,95 Euro)
– Kündigungsgebühr (10 Euro)

Einen vollständigen Prepaid Kreditkarten Vergleich gibt es über unseren Vergleichsrechner am Ende des Artikels.

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II. VIABUY Prepaid Mastercard Kreditkarte im Test

Einer der Anbieter von Prepaid Kreditkarten, der in der Werbung besonders präsent ist, ist Viabuy. Diese Prepaid Kreditkarte bietet einige Vorteile:

  • Kein Schufa Check, kein Gehaltsnachweis, keine Bonitätsprüfung
  • Keine Verknüpfungen zu Bankkonten
  • Bis zu 3 Partnerkarten
  • Kostenlose Aufladungen per Überweisung

Beachten sollte man aber, dass eine einmalige Ausstellungsgebühr in Höhe von 69,90 Euro berechnet wird, die mit der ersten Mindestaufladung in Höhe von 89,80 Euro verrechnet wird.

Auch über die weiteren Gebühren sollte man sich vor Beantragung der VIABUY Kreditkarte im Klaren sein. Der Anbieter kommuniziert alle Gebühren transparent auf seiner Internetseite – es lohnt sich ein genauer Blick ins Preis-Leistungs-Verzeichnis. Hier ist zum Beispiel der Hinweis zu finden, dass bei der VIABUY Karte eine Kündigungsgebühr in Höhe von 10 Euro anfällt. Bei einjähriger Inaktivität – also, wenn die Karte mindestens 12 Monate lang nicht genutzt wird – fallen 9,95 Euro als Inaktivitätsgebühr an.

Unser Testurteil zur VIABUY Kreditkarte:
Die VIABUY Prepaid Mastercard sind chique aus (Hochprägung in Gold oder Schwarz wählbar!) und bietet für eine Prepaid Kreditkarte sehr gute Funktionen. Für die schnelle Beantragung braucht man weder eine SCHUFA-Auskunft, noch einen Gehaltsnachweis noch POST-Ident. Innerhalb von nur 24 Stunden wird die beantragte Karte garantiert verschickt. Die Gebühren, die für die Nutzung der Karte anfallen, sollte man – wie immer – gut anschauen und prüfen, ob sie zu den eigenen Nutzungsanforderungen passen.

Jetzt mehr zur Viabuy Kreditkarte erfahren

III. Netbank Mastercard Prepaid Kreditkarte im Test

Eine Alternative zur VIABUY-Karte stellt die netbank MasterCard Prepaid Kreditkarte da. Zwar fällt hier eine Jahresgebühr von 19 Euro an, aber dafür gibt es keine zusätzlichen Ausstellungskosten. Eine Bonitätsprüfung gibt es bei der netbank ebenfalls nicht.

Anders als bei VIABUY, die pauschal 5 Euro pro Bargeldabhebung verlangt, sind es bei der netbank Karte weltweit 3,50 Euro. Bezahlt man mit der Karte im Ausland mit fremder Währung, werden 1,5% des Umsatzes fällig – bei VIABUY sind es 2,75%.

Netbank gehört zur Augsburger Aktienbank AG mit Sitz in Augsburg, eine der ältesten Direktbanken Deutschlands. Hier hat man es also mit einer seriösen Bank zu tun, die natürlich auch einen guten deutschsprachigen Service bietet.

Eine Karte mit drei Optionen

Eine Besonderheit der netbank Prepaid Kreditkarte besteht darin, dass drei verschiedene Guthabenlimits mit verschiedenen Konditionen gewählt werden können:

  • Verfügungen bis zu 100 Euro pro Monat (nur Name und E-Mail-Adresse erforderlich, keine Bargeldauszahlung möglich)
  • Verfügungen bis zu 2500 Euro pro Jahr (deutsches Referenzkonto erforderlich)
  • Unbegrenzte Verfügungen, maximales Guthaben bei 10.000 Euro (Post-Ident Verfahren oder Girokonto bei der netbank notwendig)

Ein großer Vorteil bei der Sicherheit und Kostenkontrolle: Man kann ein individuelles Transaktionslimit festlegen und auch über jede Transaktion über Email informiert werden.

Außerdem eignet sich Karte der netbank auch als Kreditkarte für für Jugendliche ab 14 Jahren. Eltern können mit dem Transaktionslimit das Taschengeld genau festlegen. Dazu kommt die optional wählbare Jugendschutz-Funktion: Produkte und Dienstleistungen, die als jugendgefährdend gelten, sind eingeschränkt oder gar nicht zum Einkauf mit der netbank Prepaid MasterCard freigegeben.

Jetzt mehr zur Netzbank Prepaid Kreditkarte erfahren

IV. Payango VISA Prepaid Kreditkarte im Test

Payango ist ein Partner der Baden-Württembergische Bank, die zur Landesbank Baden-Württemberg gehört. Hier wird für das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sogar etwas weniger als bei der netbank in Rechnung gestellt, nämlich weltweit 2% der abgehobenen Summe, mindestens jedoch 2,50 EUR

Die Jahresgebühren für die Payango Prepaid Kreditkarte liegen bei 25,00 Euro. Ein Vorteil: Kostenlos ist hier das Bezahlen auch in Schweizer Franken, Schwedischen und Norwegischen Kronen sowie Rumänischen Lei. Die komplette Preisliste kann hier eingesehen werden.

Die Landesbank Baden-Württemberg als sicherer Partner

Payango arbeitet mit der BW-Bank zusammen, einer der größten Finanzinstitute in Deutschland. Das Geld ist hier also in sicheren Händen. Und vor allem gibt es auch einen deutschsprachigen Support und Service. Eine weitere Prepaid Kreditkarte, hinter der die Landesbank steht, ist übrigens die InsideCard.

Hier mehr zur Payango Kreditkarte erfahren

V. ADAC ClubmobilKarte VISA Kreditkarte im Test

Ein interessantes Angebot für ADAC-Mitglieder (oder die, die es werden wollen) ist die ADAC ClubmobilKarte, eine Prepaid-Kreditkarte des bekannten Automobil-Clubs. Sie kostet 29 Euro im Jahr, kann aber mit einigen Vorteilen aufwarten:

Vorteile bei der ADAC PrepaidKarte:

  • 1 % Rabatt auf alle Tankstellen-Umsätze.
  • Im Ausland kostenlos an Geldautomaten mit VISA-Logo Bargeld abheben.
  • 0,10 % p.a. Guthabenverzinsung.
  • Rückerstattungsgarantie bei betrügerischen Online-Umsätzen mit der Kreditkarte.
  • kostenlose Zustellung einer Notfallkarte im Ausland.

Praktisch also vor allem für diejenigen, die schon im ADAC Mitglied und viel (mit dem Auto) im Ausland unterwegs sind. Auch der zusätzliche Service und die Sicherheit sprechen für sich.

Das Bargeldabheben in Deutschland kostet jedes Mal 2,50 Euro.

Hier mehr zur ADAC Prepaid Kreditkarte erfahren

VI. So funktionieren Prepaid Kreditkarten

Nicht für jeden Bankkunden gibt es immer gleich eine Kreditkarte. Bei schlechter Bewertung durch die Schufa oder auch bei Freiberuflern, die kein regelmäßiges Einkommen nachweisen können, geben viele Banken nicht so einfach eine Kreditkarte aus. Minderjährige kommen ebenfalls nicht ohne Probleme an eine Kreditkarte.

Die Lösung kann eine Prepaid-Kreditkarte auf reiner Guthabenbasis sein, die auch ohne Schufa-Auskunft und Einkommensnachweis vergeben wird. Außerdem können auch Minderjährige eine Kreditkarte auf Guthabenbasis beantragen. Für eine jährliche Gebühr kann man so eine Prepaid Mastercard oder Prepaid VISA Kreditkarte einfach online beantragen.

Die Vorteile bei der Prepaid Karte

Das Prinzip Prepaid-Kreditkarte ist sicher vernünftig: Genau so wie beim Prepaid Handy lädt man einen bestimmten Beitrag auf die Karte und hat somit die volle Kostenkontrolle.

Eine Überschuldung lässt sich so gut vermeiden – man tappt nicht in die Schuldenfalle, die für viele Kreditkarten-Nutzer ein Problem werden kann. Sollte die Karte tatsächlich mal geklaut werden, kann bei einem Verlust der Karte auf keinen Fall mehr als der aufgeladene Betrag verloren gehen.

Gleichzeitig kann man alle Vorteile einer echten Kreditkarte genießen: Einkaufen, Geld abheben, im Hotel oder beim Autoverleih bezahlen. Besonders im Auslandseinsatz erweist sich eine Kreditkarte oft als praktisch, da man mit einer EC-Karte da eventuell nicht viel anfangen kann. Auch um einen Mietwagen zu buchen, benötigt man meistens eine Kreditkarte.

VII. Nachteile bei der Prepaid Kreditkarte

Zwar sieht es zunächst so aus, als ob sich die Prepaid Kreditkarte kaum von einer normalen Kreditkarte unterscheiden würde. In Wirklichkeit gibt es aber doch einige Unterschiede, die für den Kunden von Nachteil sind.

  • Bargeldversorgung – Hier müssen Kunden mit Einschränkungen rechnen, denn manche Anbieter begrenzen die verfügbare Menge an Bargeld auf wenige hundert Euro pro Tag, z.B. bei der Money2Go Prepaid Mastercard auf max. 320 Euro. Wenn kostenlose Bargeldverfügungen gestattet sind, können diese auch begrenzt sein.
  • Zusätzliche Kosten: Je nach Anbieter fallen Kosten für die Ausstellung der Karte oder für eine längere Nichtbenutzung an, was bei normalen Kreditkarten nicht der Fall ist. Dadurch wird die Prepaid Kreditkarte teurer, z.B. durch 2,50 Euro Inaktivitätsgebühr pro Monat bei der Joker Mastercard nach 6 Monaten ohne Transaktionen oder durch 15 Euro Ausstellungsgebühren bei der Prepaid UniCreditCard Mastercard der HypoVereinsbank.
  • Kein Kredit, keine Flexibilität: Dass Prepaid Kreditkarten reine Guthabenkarten sind, ist gut für die Kostenkontrolle. Aber dafür hat man auch keinen Kredit, um etwa den Dispo zu vermeiden, wenn das Girokonto gerade mal blank ist. Und natürlich muss man vor der Nutzung immer erst einmal Geld aufladen.
  • Kreditkarte als Kaution: Bei Hotelbuchungen oder dem Mietwagenverleih werden Prepaid Kreditkarten manchmal nicht angenommen, da hier die Kreditfunktion fehlt. Im Zweifelsfall also vorher nachfragen, ob Prepaid Kreditkarten akzeptiert werden!

Unser Tipp: Prepaid Kreditkarten sind besonders wegen des Sicherheitsaspekts sowie der unkomplizierten und schnellen Verfügbarkeit eine gute Sache. Für alle, die auch eine „normale“ Kreditkarte bekommen können, sind sie eher eine Ergänzung im Portemonnaie. Wer eine günstige VISA-Kreditkarte mit sehr guten Konditionen sucht, ist aus meiner Sicht mit der Barclaycard New Visa gut beraten. Diese Karte ist dauerhaft gebührenfrei und bietet eine sehr gute Bargeldversorgung weltweit, wie mein Testbericht zur New Visa zeigt.

VIII. Gebühren bei Prepaid Kreditkarten

Die Gebührenordnung bei Prepaid Kreditkarten ist unterschiedlich. Sie sind mit oder ohne Jahresgebühr erhältlich (manchmal wird die auch im ersten Jahr niedriger angesetzt) oder auch gegen eine einmalige Ausgabebühr.

  • Gebühren beim Geldabheben: Im Inland und Ausland, am Schalter oder am Geldautomaten fällt oft eine Bargeldgebühr für das Abheben an. Besser: direkt mit der Karte zahlen. Mit 2,50 Euro Abhebegebühr am Automaten unabhängig vom Betrag hat die Karte des ADAC den fairsten Preis.
  • Fremdwährungsgebühr: Beim Geldabheben oder Bezahlen außerhalb des Euro-Raums fällt ggf. nochmal eine Gebühr an. Mit 1,5% Fremdwährungsgebühr bietet die netbank da das günstigste Angebot, in der Schweiz bezahlt man mit der Payango aber sogar wie zu Hause, also ganz ohne Extrakosten.
  • Gebühren beim Bezahlen: Bei manchen Anbietern gibt es Kosten beim Bezahlen in Deutschland.
  • Gebühren fürs Aufladen: Ohne Aufladen bringt eine Prepaid Karte nichts. Aber das ist, je nach Aufladeart, nicht immer kostenlos.
  • Inaktivitätsgebühr: Je nach Anbieter können Gebühren dafür anfallen, dass die Kreditkarte nicht oft genug eingesetzt wird.

IX. Unser Fazit zu Prepaid Kreditkarten

Prepaid-Kreditkarten sind dann eine gute Sache, wenn man bei herkömmlichen Banken keine Kreditkarte erhalten kann oder die absolute Kostenkontrolle haben möchte. Prepaid Kreditkarten gibt es ohne SCHUFA-Auskunft, ohne Gehaltsnachweis, oft sogar ohne Post-Ident. Außerdem sind die Karten schnell verfügbar: VIABUY beispielsweise verschickt seine Prepaid-Kreditkarte innerhalb von nur 24 Stunden nach Beantragung.

Im Blick behalten, sollte man die Kosten für das Abheben von Geld mit der Prepaid Kreditkarte. Gerade, wenn man häufiger kleinere Beträge abhebt, können sich die Gebühren hier schnell summieren und die Bargeldversorgung unverhältnismäßig teuer werden.

Wer vor allem die Kreditkarte zum sicheren Bezahlen in Online-Shops nutzen will, für den ist die rein virtuelle Prepaid Kreditkarte der netbank eine bessere und (bei 7,50 Jahresgebühr) auch günstigere Option.

Wir raten aber vor allem zu echten Kreditkarten wie der von Christian getesteten Barclaycard New VISA oder zu einem bedingungslos kostenlosen Girokonto mit gratis Kreditkarte, etwa bei unserem Testsieger ING-DiBa.

X. Kreditkarten Vergleichsrechner

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