Digitaler Vermögensverwalter LIQID: Auf Indexfonds setzen oder Geld anlegen wie die Reichen im Family Office


digitale Vermögensverwaltung im Vergleich

Ab wann ist professionelle Vermögensverwaltung sinnvoll? Bei der digitalen Vermögensverwaltung LIQID ist die Antwort eindeutig: Ab 100.000 Euro, der Mindestanlagesumme bei diesem Robo Advisor. Wer als Anleger diese Hürde nimmt, soll hier eine professionelle und bankenunabhängige digitale Vermögensverwaltung wie im „Family Office“ der Familie Quandt erhalten. Wie das funktioniert und wo die Unterschiede zu anderen digitalen Lösungen fürs Vermögensmanagement liegen, zeigt meine Analyse des LIQID Konzepts mit aktuellem Performance-Vergleich.

Update UPDATE Update
01.07.2019
LIQID hat kürzlich sein Angebot erweitert und bietet jetzt auch Geldanlage in professionelle Immobilienfonds an. Ab 200.000 Euro wird diese Anlageklasse angeboten. Daneben gibt es auch weiter die Möglichkeit, über LIQID auch in Private Equity zu investieren. Details dazu gibt es auch hier direkt beim Anbieter.

Beginnen wir meine Einschätzung zu LIQID mit einem aktuellen Performance-Check. Was leistete die digitale Vermögensverwaltung von Liqid im Jahr 2018 für seine Anleger, welche Rendite konnte erzielt werden? Insgesamt war 2018 ja ein düsteres Jahr für die meisten, die Geld in Aktien angelegt hatten, vor allem auch für Anleger im deutschen Standardindex DAX. Eine Negativ-Rendite von fast 15% musste verbuchen, wer am 01.01.2018 in einen DAX-Indexfond investiert hatte und in November 2018 einen Blick ins Wertpapierdepot wagte. Im Dezember 2018 ging es dann – entgegen den Erwartungen vieler, die auf eine Jahresendrallye setzten – noch weiter nach unten und das Minus summierte sich auf fast 20%.

In Zahlen: Von 100.000 Euro Geldanlage in den deutschen Standard-Index zum Jahresbeginn, waren im Dezember 2018 nur noch etwas mehr als 80.000 Euro übrig. Das sind satte 20.000 Euro Buchverlust also in 12 Monaten.

2018 als Bewährungsprobe für die Robo Advisor: Gute Rendite im Krisenjahr?

Für digitale Vermögensverwalter wie Liqid, die in den letzten Jahren in weltweit haussierenden Aktienmärkten viel Geld bei Anlegern einsammeln konnten, wurde das üble Börsenjahr 2018 zur Bewährungsprobe. Wie schlug sich die digitale Vermögensverwaltung im Vergleich zum DAX? Inzwischen lässt sich das einfach und transparent nachvollziehen anhand der vorliegenden Daten zum Kursverlauf an den Börsen nachvollziehen.

Ich habe mir dazu einen unverbindlichen Anlagevorschlag auf der Homepage von Liqid erstellen lassen. Im Chart wird die Performance der Liqid Portfolios neben einigen weiteren Kennzahlen dargestellt. Auf Wunsch kann zum unmittelbaren Vergleich auch der DAX eingezeichnet werden.

LIQID Anlagevorschlag erhalten

Das Ergebnis ist eindeutig: Im rein auf Indexfonds (ETFs) basierten Anlagestil „LIQID Global“ schnitten alle Portfolios besser ab als der gewählte Vergleichsindex, sogar das Portfolio 100 mit 100% Aktienanteil konnte sich bis Ende November 2018 mit 3,7 % Verlust übers Jahr retten. Am besten lief es für Anleger, die im Portfolio 10 mit 90% Anleihen-Indexfonds (ETFs) und nur 10% Aktienanteil angelegt hatten: Hier lag der Verlust bis Ende November 2018 bei nur 1,5%, bei einer um fast Faktor 10 niedrigeren Volatiliät (= Wertschwankung) gegenüber dem DAX.

LIQID im Vergleich: DAX geschlagen, aber …

Ist dieser Vergleich der LIQID ETF-Portfolios mit dem DAX aber überhaupt aussagekräftig? Tatsächlich taugt der DAX als Benchmark nur sehr bedingt. Die LIQID ETF-Anlagestrategie zeichnet sich ja gerade durch ihren globalen Ansatz aus. Es wird schon bei der Zusammenstellung der ETFs versucht, möglichst breit zu investieren und eine zu einseitige Positionierung in Branchen oder Regionen zu vermeiden.

Die Outperformance der LIQID Portfolios gegenüber dem DAX, den gerade deutsche Anleger auch weiter als beliebtesten Vergleichsindex gerne heranziehen, ist allerdings trotzdem ein Indiz dafür, dass zumindest im Krisenjahr 2018 die Risikoabsicherung in den Portfolios von LIQID funktioniert hat. Bei ausgeweitetem Vergleichszeitraum ergibt sich ebenfalls ein differenziertes Bild: Betrachtet man im Chartmodell von LIQID die Performance der Portfolios im Vergleich zum DAX über einen längeren Zeitraum, etwa 10 Jahre, können sämtliche ETF Portfolios von LIQID zwar mit einer niedrigeren Wertschwankung als im DAX aufwarten. Eine Outperformance gegenüber dem DAX im Zeitraum November 2017 bis November 2018 ist aber nur dem „Portfolio 100“ mit 100% Aktienanteil gelungen.

Besserer Benchmark: Index der Vermögensverwalter

Der DAX taugt also nur sehr begrenzt als Vergleichsindex um die Frage beantworten zu können, ob eine Geldanlage bei LIQID sinnvoll ist. Schon mehr Eindruck in die Leistung der ETF-Portfolios von LIQID erhält man, wenn man parallel zum DAX in den Chart noch den Index mit dem Marktdurchschnitt der Vermögensverwalter einzeichnen lässt.

Die Daten basieren auf der Auswertung der fistfive AG, die seit 2003 marktübergreifend die realen Leistungen professioneller Vermögensverwalter auswertet. Im Chart ordnet LIQID diese Daten den Risikoklassen der eigenen Portfolios zu. Das Ergebnis ist in diesem Fall eindeutig: Mit einer Geldanlage bei LIQID hätte man durchwegs im Vergleich besser abgeschnitten als bei den meisten professionellen Vermögensverwaltern in Deutschland.

Einschränkend zu beachten ist dabei natürlich, dass LIQID mit seinem Produkt noch gar nicht so lange auf dem Markt ist.

Gegründet im August 2015 ging LIQID offiziell im September 2016 nach Erhalt einer BaFin-Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung an den Start. Seit März 2018 verwaltet LIQID bereits mehr als 200 Mio. an Kundengeldern. Im Schnitt liegt die Anlagesumme pro Kunde bei 200.000 Euro. Ein Meilenstein in 2018 war sicher auch die Auszeichnung als bester Robo Advisor durch das Finanzmagazin Capital. Im Vergleich mit 25 anderen digitalen Vermögensverwaltern musste sich hier nicht nur der Finanztest-Testsieger quirion, sondern auch der ewige Konkurrent scalable capital geschlagen geben. Online ist der Bericht zum Capital Robo Advisor Test hier aufzurufen.

Analyse: Ist LIQID überhaupt ein Robo Advisor?

Bei genauerer Analyse des Konzepts von LIQID wird bald deutlich, wo die Unterschiede von LIQID zu vielen anderen digitalen Vermögensverwaltern liegen. Selbst eine Kennzeichnung als Robo Advisor ist wohl nur zutreffend, wenn man LIQID nach den Kategorien der Stiftung Warentest wegen der Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung als „Full-Service-Robo-Advisor“ einstuft – das bestätigt auch der CEO und Gründer in einem Interview mit der Gründerszene. Interessante Details verrät er auch in diesem Interview:


Interview mit dem Gründer von LIQID

Menschliche Expertise soll helfen, den Markt zu schlagen

Dass das Konzept zur Geldanlage bei LIQID umfassender ist, zeigt vor allem der Anlagestil „LIQID Select“, der alternativ zum rein auf der gesteuerten Geldanlage in Indexfonds (ETFs) basierenden Anlagestil „LIQID Global“ angeboten wird. Hier soll dem Kapitalmarkt nicht wie im ETF-Anlagestil systematisch gefolgt werden, sondern durch die Berücksichtigung menschlicher Expertise der Kapitalmarkt geschlagen werden.

Bei „LIQID Select“ entscheiden entsprechend nicht nur Algorithmen, die dem wissenschaftlichen Modell zur Geldanlage von LIQID zu Grunde liegen, über die Geldanlage und passen die Geldanlage bei im Modell definierten Wertschwankungen an, sondern es fließt auch menschliches Know-How mit in die Anlageentscheidungen ein.

LIQID nennt diesen Baustein „taktische Steuerung“: Das Investment-Team von LIQID versucht hier durch aktive Steuerung Chancen an den Kapitalmärkten durch kurzfristige Transaktionen wahrzunehmen oder sich abzeichnende akute Risiken zu senken. Dazu werden einzelne Assetklassen zeitweise reduziert beziehungsweise erhöht oder Finanzinstrumente zur Absicherung von Marktrisiken oder Währungsrisiken eingesetzt.

Geld anlegen wie die Reichen: „family office“ als Unterscheidungsmerkmal

Getroffen werden die Anlageentscheidungen zur taktischen Steuerung von Kapitalmarktexperten von HQ Trust aus Bad Homburg, der seit Jahrzehnten für Harald Quandt (BMW u.a.) und andere großen Industriellenfamilien operierenden Vermögensverwaltung.

So kann LIQID auch offiziell damit werben, dass bei „LIQID Select“ Vermögen von Anlegern „wie im Family Office“ verwaltet wird – ein Vorrecht, das normalerweise erst bei wesentlich höherem Vermögen möglich ist. Anlegern bei „LIQID Select“ ist der Einstieg in dieses digitale Family Office ab 100.000 Euro möglich. Man muss also kein Millionär sein, um hier eine individuelle Vermögensverwaltung für Privatkunden im Stil eines family office zu erhalten und Geld wie die Reichen anlegen zu können. Das Gros der Kunden von LIQID bilden entsprechend wohlhabende Selbständige, leitende Angestellte und Unternehmer.

Anlageuniversum: Auch Gold und Hedgefonds sind bei LIQID Select dabei

Die Grundlage auch des zweiten Anlagestils von LIQID sind ebenfalls ETFs, ergänzt um einige aktive Investmentfonds. Zusätzlich kann aber auch in weitere Anlageklassen investiert werden.

Bei der Ermittlung meines persönlichen Anlagevorschlags für diesen Test wurde so etwa auch ein ETC auf Gold (Xetra-Gold) beigemischt, auch Hedge-Fonds können ins Portfolio aufgenommen werden.

Bei höheren Anlagesummen gibt es die Möglichkeit Zugang zu eher illiquiden Vermögensanlagen wie Private Equity oder Fonds zu erhalten, die sonst nur instiutionellen Anlegern zur Verfügung stehen. Außerdem kann ab 200.000 Euro seit Juni 2019 auch in professionelle Immobilienfonds investiert werden. Die ursprüngliche Zusammensetzung des Portfolios ergibt sich aus der vom Anleger gewählten Risikoklasse (1-10) und dem gewünschten Anlagehorizont.

Zusätzlich kann bei der Erstellung eines unverbindlichen Anlagevorschlags eine Art „eiserne Reserve“ bestimmt werden. Dieser Anteil der gesamten Anlagesumme (bis zu 80%) wird in Anlageklassen mit besonders niedriger historischer Wertschwankung angelegt, z.B. in Indexfonds in Anleihen mit sehr kurzer Laufzeit.

Die genauen Unterschiede zwischen den beiden Anlagestilen „LIQID Select“ und „LIQID Global“ zeigt hier meine Vergleichstabelle. Auch für Investoren, die nachhaltig Geld anlegen wollen, hat LIQID etwas ein Programm: Basierend auf „LIQID Global“ – also rein ETF-basiert – bietet sich LIQID auch als Robo Advisor für nachhaltige Geldanlage an. Ins Anlageuniversum werden hier nur ETFs aufgenommen, die bei der Auswahl der enthaltenen Titel soziale und ökologische Kriterien berücksichtigen.

LIQID Global LIQID Select
Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Gold und Rohstoffe Aktien, Anleihen, den Geldmarkt, Gold, klassische Industrie-Rohstoffe und Hedgefonds
Investments: Indexfonds (ETFs), ETCs Indexfonds (ETFs), ETFs, aktive Fonds, Termingeschäfte
Anzahl Risikoklassen: 10 10
Mindestanlage: 100.000 Euro 100.000 Euro
Gebühren p.a.: max. 0,5% Verwaltungspauschale + ø 0,15% Produktkosten max. 0,9% Verwaltungspauschale + ø 0,69% Produktkosten
Portfolio-Management: Passives Portfolio-Management und Rebalancing Aktives Portfolio-Management, Taktische Asset Allokation (TAA)
Depotführung: Deutsche Bank Deutsche Bank
unverbindlicher Anlagevorschlag: Details zu LIQID Global » Details zu LIQID Select »
unverbindlicher Anlagevorschlag: LIQID Global berechnen » LIQID Select berechnen »

Die Wahl des Anlagestils ist für jeden, der sich für eine digitale Vermögensverwaltung interessiert, nach meinen Erfahrungen mit LIQID sehr intuitiv über das Tool zur Erstellung eines Anlagevorschlags möglich. Zusätzlich kann der Anlagevorschlag per Email zugeschickt werden und bei Bedarf Hilfe bei Experten von LIQID per Telefon oder über den Chat angefragt werden. Dass man hier keine vollständige Finanzanalyse erhält, auch keine Beantwortung von individuellen Steuerfragen, sollte aber auch klar sein. Persönliche Beratung bietet tatsächlich nur der Finanzberater. Aber der ist laut einer aktuellen Studie sowieso ein Auslaufmodell.

Die grafische Darstellung der verschiedenen Anlagestile und Risikoklassen im Anlagevorschlag ist meiner Meinung nach bei LIQID besonders gut gelungen, auch im Vergleich mit anderen Anbietern: Sowohl historische Wertverläufe als auch Projektionen zukünftiger Wertentwicklungen können inklusive der notwendigen Kennzahlen einfach aufgerufen werden. Dass bei jedem Anlagestil und jeder Risikoklasse sofort auch das ermittelte Portfolio inklusive Bezeichnung der Wertpapiere und Anzeige der zugehörigen Wertpapierkennnummer (WKN / ISIN) angezeigt wird, ist ein weiterer Vorteil, der LIQID erfreulich von manch anderem Online-Vermögensverwalter unterscheidet.

LIQID im Performance-Vergleich mit anderen digitalen Vermögensverwaltern


Bevor jemand bei LIQID ein Konto eröffnen und Geld auf das LIQID Konto überweisen wird, sollte man sich natürlich auch mit weiteren Details von LIQID intensiv beschäftigen. Hier der Überblick mit den wichtigsten Informationen:

So funktioniert LIQID: Fragen und Antworten zur digitalen Vermögensverwaltung

Kosten der Vermögensverwaltung

Zur Abrechnung der Kosten für die digitale Vermögensverwaltung berechnet LIQID eine Verwaltungspauschale. Bei „LIQID Global“ und der nachhaltigen Variante „LIQID Global Impact“ beträgt sie jeweils 0,5% p.a. bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro, bei „LIQID Select“ sind es 0,9% p.a. Ab einer Geldanlage von 250.000 Euro bei LIQID sinkt die Pauschale auf bis zu 0,25% p.a. (LIQID Global / Global Impact) bzw. 0,60% (LIQID select). Zusätzlich zur Verwaltungspauschale fallen Produktkosten an, die bei der reinen ETF Variante mit durchschnittlich 0,15% p.a. am niedrigsten und bei der Variante mit taktischer Steuerung mit 0,69% am höchsten ausfallen.

In der Verwaltungspauschale inklusive sind neben der professionellen Vermögensverwaltung auch die Depot- und Kontoführungsgebühr sowie Broker- und Börsenplatzkosten und persönliche Betreuung. Wichtig zu wissen: Erfolgshonorare oder Performance-Gebühren fallen bei LIQID nicht an, auch Rückvergütungen (Kick-Back) erhält LIQID nach eigenen Aussagen nicht von den Fondsgesellschaften. Die Kosten der Vermögensverwaltung werden über die Pauschale abgedeckt.

Bei der Abrechnung sollte man beachten, dass die Kosten für die digitale Vermögensverwaltung vierteljährlich bezahlt werden müssen. Sie werden nach Rechnungsstellung direkt vom Verrechnungskonto des Anlegers eingezogen.

Falls man bei liqid kündigen möchte, zahlt man anders als bei manchen Mitbewerbern keine zusätzliche Gebühr. Eine Kündigung ist jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen möglich.

Depotführung bei LIQID

LIQID arbeitet bei der Depotführung mit der Deutschen Bank zusammen. Hier wird auch das Depot für den Kunden eröffnet. Die freie Wahl hat der LIQID Kunde dabei nicht: Andere Depotbanken sind nicht möglich. Eine Depotübertragung zu Liqid ist aber auf Anfrage möglich (Voraussetzung: mind. 100.000 Euro Übertragungswert).

Als Kunde von Liqid erhalte ich auch direkt Zugang zu meinem Depot bei der Deutsche Bank. Ich kann mich also nicht nur direkt bei Liqid einloggen, sondern auch meine aktuellen Depotbestände bei der Deutschen Bank jederzeit einsehen. Auf eigene Veranlassung Wertpapieraufträge veranlassen kann ich als Anleger bei LIQID aber nicht. Der Zugang zum Online-Depot bei der Deutsche Bank bietet nur die Möglichkeit, mich jederzeit über den aktuellen Stand der Geldanlage zu informieren.

Es ist auch möglich, das Depot bei LIQID für ein minderjähriges Kind zu eröffnen. Auch als Partnerkonto kann das Deutsche Bank Depot geführt werden. Es ist also sowohl möglich, LIQID als Robo Advisor für Kinder einzusetzen als auch ein Depot zusammen mit einer anderen Person zu eröffnen.

Alle Wertpapiere werden im Deutsche Bank Depot als Sondervermögen geführt, das heißt: Sie sind immer Eigentum des Anlegers. Auch im Fall einer Insolvenz der Deutschen Bank wären die Anlagen also sicher, da sie getrennt vom sonstigen Bankvermögen als „Sondervermögen“ geführt werden. Das Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist über Einlagensicherungsfonds bis zu 100.000 Euro geschützt.

Geld einzahlen und auszahlen bei LIQID

Die Mindestanlagesumme von 100.000 Euro wird nach Depoteröffnung auf das Verrechnungskonto des neuen Kunden bei der Deutschen Bank überwiesen und dann von LIQID automatisch investiert. Zur Erhöhung des Anlagebetrags kann man weiteres Geld zuschießen: Sobald eine vorher definierte Grenze im Barmittel-Bestand auf dem Verrechnungskonto erreicht wird, wird das zusätzliche Kapital automatisch investiert. Das ist aus meiner Sicht eine gute, einfache Lösung, die auch in meinem Test des fairrürup gut funktioniert und für den Anleger besonders einfach ist.

Eine Einzahlung über einen Sparplan gibt es bei LIQID aber aktuell nicht – das ist ein Nachteil gegenüber anderen digitalen Vermögensverwaltungen, die teilweise Sparpläne schon ab einer Sparrate von wenigen Euro pro Monat anbieten.

Auch eine Auszahlung kann jederzeit veranlasst werden – das funktioniert bisher aber nur im direkten Kontakt über den LIQID-Kundenservice. Zu beachten ist, dass mit der Auszahlung der Mindestanlagebetrag nicht unterschritten werden darf. Kurzfristige Unterschreitungen der Mindestanlagesumme in Folge von Wertschwankungen sind aber zulässig und führen nicht zur Kündigung.

Anlagevorschlag von LIQID erhalten »

Update im Februar 2019: LIQID als zweitbeste Vermögensverwaltung im Langzeitvergleich ausgezeichnet

LIQID meldet gerade, dass man als einziger digitaler Anbieter einen Spitzenplatz im aktuellen Marktvergleich der Vermögensverwalter der unabhängigen Rating-Agentur „firstfive“ erringen konnte: Im Langzeitvergleich über 36 Monate wurden 76 von 100 möglichen Punkten erzielt, nur knapp hinter dem Erstplatzierten „Berenberg Bank“ mit 77,5 Punkten.

In dem Vergleich waren deutsche Vermögensverwalter und Privatbanken anhand echter Kundenportfolios bewertet worden. Im Vordergrund standen dabei die erzielte Gesamtrendite und die Kennzahl „Sharpe Ratio“, die die Rendite pro Risikoeinheit angibt. Details zu dieser Auszeichnung finden sich auch direkt bei LIQID.

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