Tagesgeld: Bank of Scotland Konto – Einlagensicherheit


Bei der „Bank of Scotland“ (www.bankofscotland.de) gibt es aufs Tagesgeld derzeit noch 3,0 % 0,1 Zinsen (Stand: 10.04.2017) und die Garantie, dass der Zins dauerhaft über dem Leitzins der EZB liegen wird. Zusätzlich gibt es derzeit noch „Startguthaben“ bei Kontoeröffnung. Hört sich gut an. Aber ist das Tagesgeld Konto der Bank of Scotland wirklich empfehlenswert? Lesen Sie meinen Testbericht zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland. Und: Die besten Alternativen zum Tagesgeld Konto.

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06.02.2016
Inzwischen gibt es auf das Bank of Scotland Tagesgeld noch 0,3 % Zinsen p.a..


Ist die Bank of Scotland sicher?

Die „Bank of Scotland“ mit Hauptsitz im schottischen Edinburgh bietet derzeit mit 0,3 % p.a. recht hohe durchschnittliche Zinsen im Vergleich mit anderen Tagesgeld-Anbietern in Deutschland an. Besonders attraktiv ist auch das hohe Startguthaben. Wer sein Geld bei der Bank of Scotland anlegt, sollte aber daran denken, dass die Einlagen bei der Bank zunächst nur über den englischen Einlagensicherungsfond geschützt sind – und zwar bis 85.000 Englische Pfund pro Kunde. Erst darüber hinaus gilt seit September 2011 bis zum Betrag von 250.000 Euro inkl. Zinsen auch die deutsche Einlagensicherung. Wen das nicht stört, kann das Online-Tagesgeldkonto unter www.bankofscotland.de kostenlos eröffnen. Und derzeit als Neukunde 30 Euro Startguthaben mitnehmen.

Im Januar 2010 wurde das Bank of Scotland Tagesgeldkonto von der Stiftung Warentest als „Bestes Tagesgeldangebot“ ausgezeichnet. Die damals noch ausschließlich ausländische Einlagensicherung war dabei für die Tester von Stiftung Warentest offenbar kein Problem – man solle nur jedenfalls maximal 50.000 Euro anlegen, weil die Deckungssumme des englischen Einlagensicherungsfond so hoch angesetzt ist. Zum 01.01.2011 wurde die Deckungssumme auf 85.000 Pfund pro Kunde erhöht.

Genau hingeschaut: Die deutsche Einlagensicherung der BoS

Seit September 2011 ist die Bank of Scotland auch freiwilliges Mitglied im Bundesverband Deutscher Banken (BdB) – und sichert die Kundeneinlagen damit auch über den Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes bis zur Höchstgrenze von derzeit 250.000 Euro inklusive Zinsen ab. Man sollte sich aber bewusst machen, dass im Pleitefall bei der BoS auch weiterhin zunächst, genau gesagt für Einlagen bis 85.000 Pfund, der englische Einlagensicherungsfond einspringt. Erst für Einlagen darüber hinaus haftet die deutsche Einlagensicherung.


Alternativen: Sichere Tagesgeld Konten mit deutscher Einlagensicherung

  • Doppelte Einlagensicherung: 100.000 Euro pro Kunde über EU-Absicherung sowie 45 Millionen Euro pro Kunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands dt. Banken e.V.
  • keine Mindestanlage
  • Zinsgutschrift: quartalsweise
  • Verfügbarkeit: jederzeit unbegrenzt
  • Doppelte Einlagensicherung: deutsche Einlagensicherung durch Bundesverband deutscher Banken sowie 100.000 Euro EU-Absicherung
  • keine Mindestanlage
  • freie Verfügbarkeit des vollständigen Guthabens
  • bequeme und sichere Online-Kontoführung

Weitere gute tagesaktuelle Tagesgeld Angebote mit Schwerpunkt “Deutsche Einlagensicherung” finden Sie in unserem aktuellen Tagesgeld Vergleich.

Zahlreiche Bank of Scotland Erfahrungen finden Sie im Kommentarteil dieses Artikels.


Ausführlicher Artikel (Stand: Februar 2012)

Auf den ersten Blick spricht alles für das Tagesgeld der „Bank of Scotland“: Der Name steht nach eigener Aussage für „Vertrauen seit 1695“, das Zahlungssystem der BS ist TÜV-geprüft (Update: Die TÜV-Zertifizierung ist zum 29.02.2012 abgelaufen und wurde von der BoS nicht erneuert). Und auch die anderen Vorteile des neuen Tagesgeld-Angebotes der Bank of Scotland lesen sich zunächst gut:

rbs_vorteile
Stand der Grafik: 01/2009

Da kann ja nichts mehr schiefgehen, wenn sogar der TÜV die Qualität bestätigt (Anmerkung: Die TÜV-Zertifizierung des Online-Banking der BoS ist zum 29.02.2012 ausgelaufen). Vor ein paar Monaten hätte ich mein Geld sicher hier angelegt. Aber die Zeiten ändern sich – und die „Bank of Scotland“ hat einen Vorteil übersehen, den ich ganz gerne hätte: „Ihre Einlagen sind sicher“. Aber das fehlt hier. Aus gutem Grund, denn: Das Tagesgeld ist bei der „Bank of Scotland“ nicht wirklich sicher angelegt.

Stichwort: Einlagensicherung!
Die Bank of Scotland war bis September 2011 keinem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen, sondern nur dem englischen Einlagensicherungsfonds FSCS. Dieser ist – laut Internetseite – „eine von der britischen Regierung und Finanzindustrie unabhängige Institution“ , die auch Einlagen ausländischer BoS-Kunden für den Fall zu 100% garantiert, dass die Bank „nicht mehr geschäftlich tätig ist oder für zahlungsunfähig erklärt wurde“ (so heißt es auf der Internetseite). Die Sicherungsgrenze wurde zum 01.01.2011 von 50.000 Englischen Pfund auf 85.000 Englische Pfund angehoben. Die 85.000 Englische Pfund umfassen sämtliche Einlagen eines Kunden bei der Bank (also, egal ob als Fest- oder Tagesgeld angelegt). Nach aktuellem Wechselkurs (29.12.2011) entsprechen 85.000 Englische Pfund etwa 101.000 Euro.

Erst im September 2011 trat die „Bank of Scotland“ durch ihre Mitgliedschaft beim „Bundesverband deutscher Banken“ dem einem deutschen Einlagensicherungsfond bei. Was auf den ersten Blick wie für Erlösung für deutsche Sparer klingt, hat aber seinen Haken: Sollte es tatsächlich zur Pleite der Bank of Scotland kommen und der Einlagensicherungsfond für die Spareinlagen „aktiviert“ werden, greift zunächst ausschließlich (!) der englische Einlagensicherungsfond. Nur für Kundeneinlagen über der Grenze von 85.000 Pfund wird der deutsche Einlagensicherungsfond bis zur Obergrenze von 250.000 Euro aktiv.

Was bringt mir ein TÜV geprüftes Online-Banking, wenn ich nicht weiß, ob mein Geld auch wirklich sicher bei der Bank ist, dass meine Einlagen auch dann sicher sind, wenn die Bank pleite ist? Und mit sicher meine ich: Sicher angelegt, nicht sicher zu handhaben. Mir drängt sich jedenfalls ein Vergleich mit der Kaupthing Edge auf: Die warb in Deutschland auch mit Mega-Zinsen – und war dann plötzlich pleite. Pech für die Anleger: Hier war das Geld nur über den isländischen Einlagensicherungsfond abgesichert. Inzwischen haben zwar alle ihr Geld zurückerhalten, aber ich möchte mein Tagesgeld täglich verfügbar haben und nicht – zumindest im schlimmsten Fall – erst über einen ausländischen Einlagensicherungsfond wieder an mein Geld kommen. Der Fall „Kaupthing Edge“ hat gezeigt, dass das sehr, sehr mühsam sein kann.

Stichwort: Finanzkrise!
Mag sein, dass der Vergleich der „Bank of Scotland“ mit der Pleitebank „Kaupthing Edge“ hinkt: Der britische Staat steht nicht wie Island vor dem Staatsbankrott – zumindest soweit man hört – , die Einlagensicherung ist also „ok“. Aber: Die Situation der „Bank of Scotland“ ist dafür ganz und gar nicht OK und die Finanzkrise hat das Königreich schwer getroffen. Die Bank „Bank of Scotland“ gehört zur Lloyds Banking Group – und die war ein großes Opfer der Finanzkrise.

Inzwischen ist die Bank wegen riesiger Verluste zu 41% teilverstaatlicht, der Aktienkurs ist in Folge der Finanzkrise von über 9 Euro an deutschen Börsen auf teilweise weniger als 30 cent abgeschmiert. Gerade auch im Herbst / Winter 2011 ist er beim erneuten Aufflammen der Finanzkrise wieder stark unter die Räder gekommen. Kleiner Hoffnungsschimmer für die Bank: 2012 könnte es wieder aufwärts gehen – zumindest gehört die schottische Bank anscheinend zu den Top Picks einiger Analysten z.B. von Goldman Sachs im angeschlagenen Bankensektor.

Fazit: Geiz ist geil – wer nicht nachdenkt, findet beim neuen Tagesgeld Angebot der „Bank of Scotland“ ein super Angebot mit hohem Zins. Alle anderen bleiben auf dem Boden der Tatsachen, denken kurz nach und entscheiden sich für eine der sicheren Alternativen. Ich persönlich würde mich nur für ein Tagesgeld Konto entscheiden, bei dem die Einlagen ab dem ersten Euro über eine deutsche Einlagensicherung abgesichert sind. Und bei dem ich von Anfang an ein gutes Gefühl bei meiner Geldanlage habe. Bei der „Bank of Scotland“ hätte ich das zur Zeit jedenfalls nicht.

Viele Blogs sehen das Tagesgeld von „Bank of Scotland“ übrigens viel positiver als ich. Das hat natürlich einen guten Grund: Die Bank hat ein lukratives Partnerprogramm gestartet, bei dem (auch ich) 65 Euro 35 Euro für jede Eröffnung eines Tagesgeldkontos erhalten kann. Mehr gibts bei keinem anderen Tagesgeld-Konto. Trotzdem: Aus meiner Sicht ist das Tagesgeldkonto der „Bank of Scotland“ nicht empfehlenswert – und es gibt auch Blogs wie den hier, die das genauso sehen. Geldkompakt.de hat sogar noch etwas genauer als ich hingeschaut:

Wünscht der Kunde sich den Jahreskontoauszug per Post, zahlt er dafür 15 Euro. Eine postalische Zusendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen kostet zehn Euro. Für eine Bankauskunft sind es 25 Euro. Bevor man ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland abschließt, sollte man sich die AGB und das Preis- und Leistungsverzeichnis genau anschauen. Außerdem wichtig: Die täglichen Pressemeldungen über britische Banken…

Auch gut zu wissen. Also wirklich ein fragwürdiges Angebot mit viel Kleingedrucktem.

P.S.: Nicht nur ich halte das Tagesgeld-Angebot der Bank of Scotland nicht für empfehlenswert. Einen sehr lesenswerten Artikel dazu hat auch die WiWo veröffentlicht. Der Titel sagt alles: Fallstricke bei hohen Zinsangeboten.


Update 07.08.09

Wie sicher das Bank of Scotland Tagesgeld ist, habe ich Ihnen im Artikel vorgestellt – auch Alternativen zum Tagesgeldangebot aus England finden Sie im Artikel. Interessant ist auch der aktuelle Vergleich der Tagesgeldangebote. Die Liste wird ständig aktualisiert und liefert einen guten Überblick über die aktuellen Tagesgeldangebote und zeigt Ihnen, welche Einlagensicherung bei welcher Bank gilt. Mein Tipp auch hier: Schauen Sie nicht nur auf die Rendite, sondern vor allem auch auf die Einlagensicherung – ich persönlich vertraue am liebsten deutschen Banken.


Update 08.01.10

Das Bank of Scotland Tagesgeld Konto gibt es jetzt für Neukunden mit einem Extra-Bonus in Höhe von 20 Euro. Allerdings ist auch der Zinssatz weiter gesunken auf jetzt 2,3 %. Ein steiler Sturz: Gab es anfangs doch noch satte 4% Zinsen.


Update 28.01.10

Die Bank of Scotland senkt zum 01.02.2010 nochmal die Zinsen fürs Tagesgeld. Jetzt gibt es bei der Bank of Scotland noch 2,1 % Zinsen fürs Tagesgeld. Interessant (und für mich unterwartet): Die Stiftung Warentest hat das Bank of Scotland Tagesgeld getestet und zum Testsieger als „Bestes Tagesgeldangebot“ erklärt.


Update 15.07.2010

Endlich mal wieder positive Nachrichten vom Bank of Scotland Tagesgeld: Die Bank of Scotland erhöht den Tagesgeld Zinssatz zum 15.07.2010 auf 2,1 % p.a.. Außerdem gibt es jetzt wieder 30 Euro Startguthaben fürs erste Tagesgeld Konto bei der Bank.


Update April 2011

Die Bank of Scotland erhöht den Tagesgeld Zins auf jetzt 2,3% p.a. Den Neukunden Bonus in Höhe von 30 Euro gibt es auch weiterhin.


Update 02.06.2011

Zinserhöhung bei der Bank of Scotland! Ab sofort gibt es für Neu- und Bestandkunden 2,4 % Tagesgeld Zinsen p.a.. Mindest- oder Höchsteinlagen gibt es nicht. Das Guthaben ist täglich unbegrenzt verfügbar.


Update 10.06.2011

Serverprobleme bei der Bank of Scotland: Die schottische Bank hat seit ein paar Tagen mit Serverproblemen zu kämpfen, aufgrund derer immer noch einzelne Kunden Probleme beim Online-Banking und bei der Überweisung von Sparguthaben auf das Referenzkonto haben. Von dem Software-Fehler waren nach Bank-Angaben mehr als 1.000 Kunden betroffen. Da die Probleme noch nicht vollständig behoben sind, ist die Bank of Scotland außerplanmäßig auch am Pfingstwochenende telefonisch erreichbar.


Update 15.07.2011

Die Bank of Scotland erhöht die Tagesgeldzinsen auf jetzt 2,5 % p.a.. Der Neukunden-Bonus sinkt von 30 Euro auf jetzt 20 Euro.


Update 01.08.2011

Derzeit gehen die Tagesgeld Zinsen wieder spürbar nach oben – und die Bank of Scotland spielt im Tagesgeld Vergleich mit den 2,5 % Zinsen p.a. ganz oben mit. Attraktiv sind aber inzwischen auch wieder Banken mit deutscher Einlagensicherung, v.a. die von mir oben genannte CortalConsors und die Volkswagenbank mit ihren Neukundenaktionen. Offiziell noch bis Ende August gibt es bei der Bank of Scotland extra 20 Euro Startguthaben für Neukunden.


Update 04.08.2011

Der Tagesgeld Zinssatz der Bank of Scotland steigt auf 2,6 % p.a.. Neukunden erhalten weiterhin 20 Euro Startguthaben bei Abschluss des Kontos über die Internetseite der Bank of Scotland.


Update 22.08.2011

Seit Ende Juli 2011 bietet die „Bank of Scotland“ Laschrift-Einzüge fürs Tagesgeldkonto nicht mehr an. Darüber informierte die Bank ihre Kunden, ohne genaue Gründe für die Abschaffung der praktischen Lastschrift-Einzahlungsmöglichkeit zu nennen. Praktisch ist die Einzahlung per Laschrift vor allem für alle, die ihre Tagesgeldkonto mit einem Sparplan befüllen wollen. Bestehende Sparplan-Einzüge werden zwar noch weiter ausgeführt, können aber nicht mehr verändert oder neu angelegt werden.


Update 07.10.2011

Die Bank of Scotland ist zum 21. September 2011 dem deutschen Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes privater Banken beigetreten. Damit sind die bei der Bank of Scotland angelegten Kundengelder jetzt zunächst über den englischen Einlagensicherungsfond mit 85.000 Pfund pro Kunde abgesichert, darüber hinaus gehende Einlagen bis 250.000 Euro auch über den deutschen Einlagensicherungsfond.


Update 29.12.2011

Der Artikel wurde jetzt komplett aktualisiert und insbesondere um Informationen zur Einlagensicherung der Bank of Scotland ergänzt.


Update 01.02.2012

Dauerhaft gut: In der Ausgabe 01/2012 hat die Stiftung Warentest / Finanztest die „Bank of Scotland“ mit einem „dauerhaft gut“-Testsiegel ausgezeichnet. Der Beobachtungszeitraum betrug 24 Monate. Im Test waren 94 Banken.


Update 22.03.2012

Ab sofort gibt es beim Bank of Scotland Tagesgeld Konto nur noch 2,6 % Tagesgeld Zinsen p.a. statt der bisherigen 2,7 % p.a. Der neue Zinssatz gilt für Bestand- und Neukunden gleichermaßen.


Update 04.05.2012

Die Bank of Scotland senkt ihren Tagesgeld Zinssatz von bisher 2,6 % p.a. auf 2,4 % p.a. Der neue Zinssatz gilt sowohl für Neu- als auch für Bestandkunden mit sofortiger Wirkung.

Bank of Scotland besuchen


Update 02.07.2012

Und es geht nochmal abwärts mit dem Tagesgeldzins der Bank of Scotland: Jetzt erhalten Neukunden und Bestandkunden noch 2,25% Zinsen p.a. auf ihr Tagesgeld gutgeschrieben.


Update 31.07.2012

Jetzt gibt es noch 2,00 % p.a. aufs kurzfristige Anlagen bei der BoS. Überdurchschnittlich ist das nicht mehr.


Update 01.10.2012

Schluss mit Festgeld! Ab sofort gibt es bei der BoS nur noch Tagesgeld – das Festgeld-Angebot für Neukunden wurde geschlossen.


Update 01.12.2012

Die Bank hat ihre Tagesgeldzinsen nochmal gesenkt: Jetzt gibt es nur noch 1,8% p.a.. Außerdem gestrichen: Der Neukunden-Bonus.


Update 01.01.2013

Jetzt gibt es hier nur noch 1,6 % Zinsen – die Tagesgeldzinsen befinden sich in freiem Fall …


Update 18.04.2013

Weiterhin schlechte Zeiten für Tagesgeld Anlagen: Nun hat die hier vorgestellte Bank die Zinsen fürs Tagesgeld nochmal gesenkt. Jetzt gibt es nur noch 1,4% p.a.. Auf der Homepage wirbt man aber weiterhin mit „Hohe Zinsen“ – in Wirklichkeit sind die Zinsen dieser Bank inzwischen unterdurchschnittlich.

Dazu passend:

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109 Kommentare zu “Tagesgeld: Bank of Scotland Konto – Einlagensicherheit

  • Ich glaube der Großteil der Leser übersieht das für die ersten 50.000 Pfund ausschließlich die engl. Einlagensicherung zahlt und erst über Beträge darüber hinaus die deutsche Einlagensicherung – natürlich abzüglich dieser 50.000 Pfund.

    In England gibt es ein völlig anderes Rechtssystem als in Deutschland, Anwaltskosten müssen verhandelt werden und sind immens hoch. Von den 50.000 Pfund könnte nach Abzug der Anwaltskosten und einem eventuellen Verfall des englischen Pfundes vielleicht nur noch ein Drittel übrig bleiben.

    Ich finde solche Angebote sehr bedenklich und bin schon auf das Gejammer der deutschen Kunden in den nächsten Jahren gespannt! Soviel Risiko für ein paar Prozente die sowieso sofort gestrichen werden wenn der Sack erstmal voll ist.

    Antworten
  • Ich stand vor kurzem auch vor der Entscheidung ein Konto bei der BoS zu eröffnen oder zu einer deutschen Bank zu gehen (ING-Diba). Im Nachhinein bin ich froh mich für die deutsche variante entschieden zu haben.

    Der Artikel ist sehr interessant und hat auch nichts weiter mit Panikmache zu tun. Es wird lediglich auf die vielleicht möglichen Risiken hingewiesen.

    Wenn ich ein Tagesgeldkonto eröffne (mit sowieso relativ niedrigen Zinsen), dann möchte ich für die generell schlechte Verzinsung zumindest das maximale an Sicherheit rausholen und dazu gehört für mich auch die deutsche Einlagensicherung, sonst kann ich gleich in irgendwelche Genussrechte für Erneuerbare Energien mit 8% Verzinsung investieren…..

    MfG
    Sebastian.P

    Antworten
  • Was mich verwundert das so viele Leute sich für diesen Blog interessieren, wo eine inkompetente und schlecht informierte Person mit keinerlei Fachwissen Kommentare ab gibt, und sich heraus nimmt Banken zu bewerten von denen er keine Ahnung hat.Anstatt dauernd die Seite zu aktualisieren sollte er sich besser mal richtig informieren über RBS und BOS.Es ist immer wieder traurig zu sehen, für was das Internet missbraucht wird.

    @Daniel:
    Gerne bin ich bereit meinen Artikel anzupassen – leider weist du mir in deinem Kommentar aber keine konkreten Fehler nach. Welche Fakten sind in meinem Artikel falsch? Gerne kannst du hier im Blog deine Gegendarstellung zu meinem Artikel veröffentlichen. Vg Dominik

    Antworten
  • Dieser Blog ist gelinde gesagt totale Panikmache.
    Wieso sollte der englische Einlagensicherungsfond schlechter sein als der deutsche in Zeiten von Euro&Co. ?

    Original-Aussage meines Volksbank-Beraters :

    Die Bank of Scotland ist eine “ Schrottbank „.

    Meine Meinung : Die Volksbanken sind Schrottbanken !

    Gruss
    Anleger45

    Antworten
  • Also, mir ist es egal, ob ich im Falle einer Insolvenz mein Geld von einem deutschen oder von einem britischen Einlagensicherungsfonds bekomme.
    Die Argumentation des Verfassers ist überhaupt nicht nachvollziehbar.
    Es wäre zu prüfen, ob hier nicht sogar eine höhere (doppelte) Sicherheit vorliegt, da möglicherweise der deutsche Einlagensicherungsfonds auch für die Einlagen unterhalb von 85000 Pfund einspringt, falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass der britische Einlagensicherungsfonds nicht auszahlen kann. Das müsste man aber wie gesagt überprüfen.

    Antworten
  • Auch wenn der Laden jetzt dem Bundesverband deutscher Banken beigetreten ist, bringt das Otto Normalanleger rein gar nichts: Bis 85.000 Pfund greift ausschließlich (!) die britische Einlagensicherung und man muss sich mit entsprechendem Guthaben auf dem Konto in jedem Fall bei Insolvenz nach England wenden. Nur für den Betrag, der darüber hinaus angelegt wurde, zahlt der deutsche Fonds!
    Wenn ich also z.B. 50.000 Euro bei der Bank of Scotland anlegen würde, hätte ich von der deutschen Einlagensicherung rein gar nichts.

    Antworten
  • Bin auch seit geraumer Zeit BoS Kunde. Bin ebenso bei der DB, einer US-Bank und insgesamt drei Sparkassen Kunde:

    Bank of Scotland ist mit ABSTAND die übersichtlichste Internetbank! Hier wird nichts verschleiert oder versteckt. Einfache Handhabung (wie im angelsächsischen üblich). Überweisungen (beide Richtungen)klappen reibungslos und dauern zwei Tage.

    Über die Einlagensicherung, FSCS und BvB, braucht man auch nichts mehr zu sagen.

    FAZIT: Dieser Blog ist völlig überaltert und war auch schon zu Beginn nicht unvoreingenommen. Der Author sollte ihn überarbeiten oder schließen.

    Antworten
  • Seit dem 21. September 2011 Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.
    Das heißt doch jetzt,das mit dieser Bank bis 250000 Euro alles abgesichert ist, oder was hat das noch mit der Absicherung im britischen Pfund zu tun?
    Danke für eine Antwort

    @Kalle
    Am 29.12.2011 habe ich meinen Bank of Scotland Artikel um aktuelle Informationen zur Einlagensicherung ergänzt. Vg Dominik

    Antworten
  • Nach Angabe der BoS sind Einlagen nach britischem Recht und damit bis max. 85.000 GBP gesichert.
    Von wann der Eintrag auf der Webseite der BoS stammt, wird leider nicht angegeben.

    Das Update auf dieser Seite von letzter Woche ist somit nicht richtig.

    @Sebastian
    Da ist die BoS sich selbst hinterhergehinkt: Inzwischen sind die Informationen auf der Internetseite der Bank aktualisiert. Vg Dominik

    Antworten
  • Der letzte Eintrag ist jetzt ein paar Monate her. Deshalb nur zur Info:

    Die BoS ist seit dem 21. September 2011 Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

    Antworten
  • Updat:

    Seit dem 21. September 2011 ist die Bank of Scotland Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken und sichert über diesen Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 250.000 Euro pro Person zu 100 Prozent ab.

    Antworten
  • Kann es sein, dass die BOS mittlerweile auch in der deutschen Einlangesicherung ist?
    „Die Bank of Scotland ist Mitglied im staatlichen britischen Einlagensicherungsfonds FSCS (Financial Services Compensation Scheme) sowie im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Der Schutzumfang bestimmt sich wie folgt:“

    Oder was habe ich nicht verstanden?

    Antworten
  • Bin auch schon geraume Zeit bei der Bank of Scotland. fühle mich ganz wohl.
    Deine 30 Euro bekommst Du garantiert – dauert allerdings etwas.
    Ich finde die Infos ganz gut. Ganz ohne wäre mir zu „schweißtreibend“.
    Die Frage ist nur, welche Bedeutung messe ich der Info bei. Kann ich mit einer ev. Entschädigung von der Insel leben, oder muss eine solche von D abgewickelt werden.
    Wichtig ist, ich sehe mein Geld zu 99%, oder so, wieder.

    Antworten
  • Also so ein schlechter Blog wahnsinn, nimm es raus oder lösch es komplett. BoS gibt es jetzt schon lang und Bankrott ist USA und nicht GB. Ich hab mein Konto angelegt und alles ist Perfekt abgelaufen. Bin jetzt nur gespannt ob ich meine 30 Euro bekomme und wenn nicht dann wechsel ich einfach wo ist das Problem? Wenn man soviel Angst hat darf man nicht mal vor die Tür, es könnte mich ein Auto fahren oder die Welt geht unter.

    Antworten
  • Solcher Schwachsinn wie Blogposts wie diese machen das Internet teils einfach nur grausam.

    Antworten
  • bei mir wurden die 30 Euro auch ohne Nachfrage überwiesen

    Antworten
  • schlimm, absolut unsachlicher blog. Wenn man Sicherheit & BoS googelt, kommt dieser blog gleich zu Anfang, und man muss sich erst die Kommentare durchlesen, um nicht irregeleitet zu werden.

    Überschrift: Sicher nicht sicher?
    SCHWACH. Bitte lösche deinen „blog“ oder schreibe ihn komplett um…

    Antworten
  • Ein rundum gelunges Angebot mit Spitzenzinssatz von 2,4% und dem Willkommensgeld von 30 Euro machen das Bank of Scotland Tagesgeldkonto auf jeden Fall zu einem der besten aktuellen Tagesgeld Angeboten. Ich habs abgeschlossen und bin rundum zufrieden…

    Antworten
  • Bei mir wurden die 30 Euro innerhalb der Frist ohne jede Nachfrage automatisch gutgeschrieben.

    Antworten
  • nachdem ich mal alle Umsätze der Bank of Scotland kontrolliert habe ist mir aufgefallen, dass sie die versprochenen 20 Euro Startguthaben (2010!) bis heute gar nicht gutgeschrieben haben.
    Auf meine diesbezügliche Anfrage wurden die 20 Euro sofort „aus Kulanz“ gutgeschrieben. Das hätte in 2010 automatisch bei Ersteinlage nach 6 Wochen geschehen müssen. Kulanz ist für mich denkbar unpassend!
    Ist es jemandem auch so ergangen? Das wirft kein gutes Lich auf die Bank, denn das Angebot galt für jeden Kunden. Entzwischen sind es ja sogar 30 Euro.

    Gruß
    Dirk

    Antworten
  • @DiePest
    Man kann die Daten zu einem Freistellungsauftrag hinterlegen.
    Verantwortlich für die Richtigkeit ist anscheinend jeder selbst. Allerdings kann man davon ausgehen, daß über irgendeinen Kanal das Finanzamt auch eine Mitteilung erhalten wird.

    Antworten
  • An die Pest,
    Die Geldanlage bei der Bos unterliegt genaues wie die Anlage bei einer anderen deutschen Bank der zinsabschlagsteuer.funktioniert alles absolut reibungslos und ohne Nachfragen voll automatisch.habe beste erfahrungen gemacht.
    Gruß Bos Kunde

    Antworten
  • Hallo, an Die Pest
    Ich bin auch bei der BoS und bin zufrieden, online sehr leicht zu bewerkstelligen, fühle mich sicher. Einen Freistellungsauftrag habe ich erteilt. Die Daten können doch ans Finanzamt erteilt werden, was ist daran so schlimm?
    Lg ella

    Antworten
  • Weiß jemand, ob man bei der Bank of Scotland (BoS) auch der Zinsabschlagssteuer wie in Deutschland unterliegt? Und ob man einen Zinsfreistellungsantrag abgeben muss? Werden meine Kundendaten ans deutsche Finanzamt gemeldet, wie in Deutschland?

    Antworten
  • hauptsache irgendwas schlecht reden und dann noch für seinen eigenen müll werben, um schön irgendeine provision abzukassieren – großartig!

    Antworten
  • Also ich finde das Bank of Scotland Tagesgeld gut, denn es ist wirklich ein transparentes Konto mit hohen Zinsen, und wer legt schon mehr als die gesetzlich abgesicherten 100.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto?

    Antworten
  • Unnötiger „Artikel“, Stammtischbrüder argumentieren differenzierter.

    Antworten
  • Mal meine Meinung über diese „Bank“..hat sich schon mal Jemand gefragt wie es zu diesen Zinszahlungen kommt? Gespart wird überall, aber in dieser Bank an der falschen Stelle.

    Antworten
  • Hallo zusammen!

    Einst verstehe ich nicht: Warum wird über Bank of Scotland schlecht geredet. Man sollte die Bank erstmal kennenlernen, wie die wirklich so sind. Man kann doch nichts schlechtes Schreiben, wenn man die Bank nicht kennt. Die Einlagerung ist auch da zu 100% abgesichert bis zu 50.000 Pfund. Ca. 59.000 Euro. Deutsche Banken können genauso Pleite gehen, wie die Bank of Scotland. Die Kleinen Zinsen, was man in Deutschland bekommt, kann man eh vergessen. Man bekommt für 6 Monate 2,0% Zinsen und nach die 6 Monaten bekommt man 1,3% Zinsen, wenn man das Kleingedruckte lesen tut. Deutsche Bank beim Sparkonto mit 0,25%, das ist gleich null.

    Man kann bei keine Bank in die Zukunft gucken.

    Antworten
  • Hallo zusammen!

    Man sollte sich überall Gedanken machen. Auch in Deutschland können Banken Pleite gehen, sowie in Großbritannien. Wer Garantiert, dass das Geld in Deutschland sicher aufgehoben ist, als wie in Großbritannien? Die Deutschen Banken locken mit 2,0 % Zinsen an für die Ersten 6 Monate und nach die 6 Monate nur noch 1,3 %. Also, ich finde man sollte das mit die Bank of Scottland ausprobieren. Man sollte keine Vorurteile hier reinschreiben, wenn man noch nicht Kunde da wahr. Man kann niemals in die Zukunft gucken.

    Antworten
  • was ist denn das wieder für nen lächerlicher, sinnloser artikel gewesen?
    was genau verstehst du an den abgesicherten 50.000 (oder mehr) Pfund nicht?
    Was genau ist da jetzt nicht zu empfehlen??
    Nur weil du so viel mehr geld anlegen willst, oder wie?

    Antworten
  • Wo kann man denn Geschäftsanteile bei Volksbanken für mehr als 1000 Euro erwerben? Würde mich sehr interessieren.
    Höheres Risiko — höhere Zinsen! Schau mal in das Kleingedruckte, dort wirst du sehen, dass du quasi Teilhaber bist und damit sogar Nachschusspflichtig (die Insolvenz ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber grundsätzlich gibts dafür eine Risikoprämie…).

    Antworten
  • Man muss den Blogersteller nun nicht fertig machen.

    Die BOS bietet viele Vorteile, die Risiken – wenn auch verhältnismäßig geringe – darf man nicht außer Acht lassen.

    GB ist hoch verschuldet – wie Deutschland, viele Banken leiden dort unter faulen Krediten, haben sich verspekuliert – ebenfalls wie bei uns. Aber wir haben hier weniger Institute, die wackelig sind. Dafür haben wir mit der HRE den Giganten der Immobilienfinanzierung.

    Sicher ist nichts.

    Wäre Europa ehrlich und würde nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen sowie Gesetzestreue gemessen werden, dann wäre Griechenland aus der EU geflogen.

    Griechenland hatte nie die Kriterien für den Euro erfüllt, hat uns allen nur geschadet, hat Subventionen kassiert und – sehr höchstwahrscheinlich – nur wegen Griechenland stürzen sich internat. Investoren auf Wackelkandidaten.

    Die EU hält sich nicht an ihre eigenen Regeln.

    Folglich wird im schlimmsten Fall ebenso wie bereits jetzt in den USA verfahren werden. Geld ohne Gegenwert wird gedruckt werden.

    GB ist die Nr. 2 in der EU. Eine Pleite ist unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen.

    Hat denn niemand die Diskussion verfolgt, nach der man auch Anleger an Staatspleiten beteiligen will? Das bedeutet, dass wohl nur eine bestimmte Summe erstattet werden wird.

    Deutsche Banken sehe ich auch als sicherer an. Dies ist mein Gefühl aber wir stehen wirtschaftlich besser da als GB. Minimal, aber dem ist so. Das Gefühl, Deutschland wäre einen Tick sicherer kommt daher, dass Staaten eher bereit sind die Einlagen ihrer eigenen Bürger zu retten.

    Solange man nicht sein gesamtes Geld bei der Bank of Scotland anlegt, ist man auf der sicherern Seite. Passieren kann immer und überall etwas.

    DIe hohen Zinsen sind ein Indiz für ein nahes Ende? Schaut euch mal bei Volksbanken um!

    Die MVB (Mainzer Volksbank) bietet über 5% Zinsen für Geschäftsanteile. Ebenso die Sparda. Ich bin faul. Googelt gefälligst selber nach dem akt. Zinssatz! 😉

    Das sind Geschäftsanteile, man hat eine Kündigungsfrist von 1 Jahr.

    Mit der Bank of Scotland bin ich sehr zufrieden. Es hatte alles binnen einer Woche geklappt. Wer seine Sachen sofort zur Post bringt… Seitdem habe ich unzählige Hin- und Rücküberweisungen getätigt. Die Sicherheitsfragen für das Onlinebanking sind Idiotensicher und allgemein sehr sicher. Es ist ein äußerst komfortables Banking.

    Die negative Bewertung für die Extrakosten… wer braucht das? UND: Überall kosten diese Services. Lieber Blogersteller: Daran kann man keine Bank bewerten. Klar ist das nicht schön aber die Konkurrenz ist genauso.

    Das eigene Sicherheitsgefühl darf auch nicht mit einfließen. Daran sollte jeder für sich selber seine Anlagestrategie ausmachen. Wer unsicher ist, der geht zu einer deutschen Bank.

    Mein Passwort hatte ich anfänglich vergessen. Ein Anruf und man rief mich zurück. Die Dame war sehr freundlich, gratulierte noch nachträglich zum Geburtstag und noch am gleichen Tag konnte ich mein Passwort neu vergeben.

    Die Comdirect bietet ebenfalls erstklassigen Service an. Mit 2 oder 2,1 Prozent sollte jeder mit Zwefeln sich überlegen, sein Geld dort anzulegen.

    Für die ganz Risikofreudigen: Die Comdirect bietet Kontoführung in Yuan an. Achtung: Gebühren!

    Wovon ich persönlich abraten würde, das ist die Big Bank. Das Institut sitzt in Estland, einem nur kleinen Land, das meiner Ansicht nach nicht über ausreichend Finanzstärke verfügt um bei einem Crash die Kunden zu entschädigen.

    Antworten
  • Ich habe vor einem Monat ein Tagesgeldkonto bei der BoS eröffnet, es ging alles problemlos. Wie auch eine testweise angeforderte Rückbuchung …
    Es ist sicher ein Fehler, sein gesamtes Guthaben bei einer Bank anzulegen, wie es auch ein Fehler ist, das Papiergeld (bzw. Kontozahlen) zu horten. Das derzeitige Gebaren der Zentralbanken hat nichts mit den Grundsätzen eines ehrbaren Kaufmannes zu tun. Deshalb ist es wohl mehr als wahrscheinlich, dass die schon erfolgte erhebliche Geldentwertung nur ein Vorbote des kommenden sein wird, die FDJ-Sekretärin wird sagen „alternativlos“.
    Wegen der BoS braucht wirklich keiner Panik zu machen. Da haben euch bereits andere über den Tisch gezogen, bevor ihr es gemerkt habt, die Zahlen auf dem Kontoauszug stimmen trotzdem…

    Antworten
  • Hallo Marie,
    da haben Sie etwas missverstanden:

    Man kann (nicht muss!) bei der Kontoeröffnung einen Betrag angeben, den man einmalig oder periodisch anlegen will, dieser wird dann vom anzugebenden Girokonto abgebucht.
    Wer nicht will, lässt dieses Feld einfach leer.

    Die eigene Girokontonummer muss man als Bezugskonto angeben, hier findet dann lediglich eine Hin- und Herüberweisung von 1 Euro statt, zur Verifizierung.

    Antworten
  • Bankenpleiten in Deutschland (nur Beispiele):

    1974 Herstatt (Milliardenschwere Fehlspekulationen mit Devisen, Anlass zur Gründung des Einlagensicherungsfonds)
    1995 Modybank, Bankhaus Fischer
    2003 Schmidtbank
    2006 Bankhaus Reithinger
    aktuell Weserbank…

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  • wer sich wirklich für die Hintergründe interessiert, kann sich hier ein bisschen fort bilden. Mich deucht, manche haben das bitter nötig (liegt wohl am Bildungssystem und der falschen Interessenlenkung durch Konsumwerbung).

    Allerdings kann es durchaus sein, dass eine Bank versucht, durch leckere Zinsangebote Kunden zu werben oder im Ausland (also hier?) Fuß zu fassen. Dies erkennt man aber meist daran, dass die Aktion befristet ist und nach 3 Monaten nur die üblichen Zinsen gezahlt werden, die weit unter der Teuerungsrate liegen)

    „Für beide Formen der Bankenkrise gilt, dass der Außenstehende sie am ehesten an den Zinssätzen für Geldanlagen erkennen kann. Liegen die Zinssätze eines Kreditinstituts oder einer Institutsgruppe deutlich über dem durchschnittlich angebotenen – für die Anlageform und Laufzeit vergleichbaren – Zinssatz anderer Institute, kann dies als Indiz für eine sich abzeichnende Krise gewertet werden. Dann sind Gläubiger offenbar nur bereit, diesem Institut lediglich gegen höhere Risikoprämie Geld zu leihen, was im Rating der Ratingagenturen für dieses Institut zum Ausdruck kommen wird. Daher ist auch das Rating eines Instituts ein wichtiger Indikator für die Bonität einer Bank.“

    Quelle: wikipedia, Link dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Bankenpleite

    Antworten
  • Ich habe schon eine Deutsche Bankenpleite selbst miterlebt (Systracom).

    Für mich zählt nur die Zahlungsfähigkeit des Landes. Die Einlagensicherungsfonds (habe hierzu Rücksprache genommen) haben nur lächerliche Rücklagen, die kaum eine Großbank auffangen können.

    Mein Fazit:

    – Anlagen auf mehrerer Banken streuen.
    – Nur einem Land vertrauen, das nicht extrem verschuldet ist und eine starke Wirtschaftskraft hat.

    Deutschland ist für mich derzeit noch erste Wahl.

    Antworten
  • @marie

    verstehe dein problem nicht.
    wenn du ein konto eroeffnest, soll doch da auch geld drauf, oder nicht?
    also einfach mal 50 euro angeben, und siehe da, auf deinem ersten kontoauszug liest du dann: guthaben 80,- euro.
    deine 50,- und noch 30,- geschenkt.
    was willst du denn noch???
    und das geld von referenzkonto einziehen zu lassen ist allemal komfortabler als es ueberweisen zu muessen, wie z.b. bei der DKB.

    Antworten
  • Ich wollte eben ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland einrichten, jedoch soll man da gleich angeben wieviel Geld man anlegt und von welcher Kontomummer es abgebucht werden soll. Das geschieht dann automatisch wenn das Konto eröffnet wurde. Es schreckte mich sofort ab und ich habe die Kontoeröffnung nicht weiter durchgeführt. Wer hat ein Konto eröffnet und kann mich da aufklären? Ich hätte lieber erst meine Kontendaten und kann dann auf mein neues Konto überweisen. Ist das hier nicht möglich?

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  • Weshalb sind die Verleihungsaktivitäten der Geschäftsbanken untereinander gebremst? Weil sie das Geld noch billiger von der EZB leihen können? Oder weil sie sich untereinander nicht trauen?

    Die Antwort gibt das Internet, dumme Anleger müssen nicht dumm bleiben!

    Hier ein Zitat vom 11.1.11, Quelle: Aktie-2010.de

    ….“Da sich Geschäftsbanken weiterhin in großen Umfang von der Europäischen Zentralbank (EZB) Geld leihen können, bleiben die Verleihungsaktivitäten der Kreditinstitute untereinander an den Geldmärkten gebremst. So ist die 3-Monats Euribor Entwicklung von 1,050 Prozent auf 0,995 Prozent gefallen zwischen dem 4. November 2010 und dem 11. Januar 2011.

    Der 12-Monats Euribor sank im gleichen Zeitraum von 1,544 Prozent auf 1,505 Prozent. Unter dem Euribor versteht man denjenigen Zinssatz, zu welchen sich im Euroraum ansässige Geschäftsbanken untereinander und unbesichert Geld leihen. Er wird für 13 verschiedene Laufzeiten täglich durch European Banking Federation (EBF) ermittelt.

    Euribor Zinssätze werden häufig als Basis genommen für Kredite mit variabler Verzinsung, welche Banken an Unternehmen und Verbraucher ausgeben. Allerdings rechnen die Geldhäuser einen individuellen Risikoaufschlag hinzu, so dass es für die meisten Kreditnehmer nicht möglich ist zum Euribor aktuell Geld zu leihen.“…….“

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  • „Interessanter Thread, aber ich bin mittlerweile auch ein wenig skeptisch…“

    Ja, es ist bestimmt nicht verkehrt, ein wenig skeptisch zu sein. Wer sich allzu sorglos auf Sicherungsfonds verlässt, sollte mal ausrechnen, wie viele Anleger daraus entschädigt werden können. Die wundersame Geldvermehrung der Banken funktioniert nämlich nur, wenn alle Gläubiger ihr Erspartes auch dort liegen lassen. Nur dann können die Banken, je nach Eigenkapitalquote, wesentlich höhere Kredite verkaufen als durch Spareinlagen gedeckt sind. Oder riskante Spekulationen mit mehr oder weniger giftigen Derivaten betreiben…
    Auch wenn die hoch verschuldeten europäischen Staaten ihre Haushalte durch eiserne Sparmaßnahmen noch einige Jahre retten können – es sind trotzdem keine vertrauenswürdigen Schuldner. Zu verlockend ist für sie die Aussicht, sich ihrer Schulden durch eine „währungspolitische Maßnahme“ zu entledigen… Auf ein Danaergeschenk, das in sage und schreibe zur Zeit + 0,2% höheren Zinsen besteht, würde ich getrost verzichten. Nur wer an den Weihnachtsmann glaubt, glaubt auch, dass irgendeine Bank etwas zu verschenken hat (nur meine Meinung)…

    Antworten
  • Viele Ereignisse, die seit Beginn der Immobilien-Banken-Wirtschaftskrise eingetreten sind, hätten wir doch vorher auch nicht für möglich gehalten. Staatspleiten sind nicht (mehr) undenkbar, und beim Ausbruch einer Geldpanik (und sei sie auch nur durch Gerüchte verursacht) werden sicherlich nicht zuerst die ausländischen Anleger entschädigt, egal in welchem Land. Was bei der Diskussion irgendwie fehlt, ist die Frage: warum zahlen manche Banken überhaupt höhere Zinsen, um an das Geld der Kleinanleger zu kommen? Höhere Zinsen als sie im Interbankengeschäft oder an die Notenbanken zahlen müssten? Man sollte vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob nicht auch hier das eiserne Gesetz der Ökonomie gilt: je höher die Zinsen, desto höher ist das Risiko…

    Antworten
  • Sieh es mir nach, aber eine Bank die zum Teil dem Staat von England gehört halte ich nicht wirklich für unsicher.
    Sollte in diesem unseren Land eine Bank untergehen wirst Du auch erstmal dem Geld hinterherlaufen müssen und die Verzinsung kann auch noch vergessen.

    Antworten
  • Was für ein blödes Statement! Die Kunden immer ein bisschen
    verunsichern und schon lockt man Sie in den Kreis der eigenen Interessen. Die Bank of Scotland wurde öffentlich getestet und bewertet wen interessiert da noch groß eine private Meinung wie Ihre? Wer lesen kann ist auch hier klar im Vorteil!

    Antworten
  • …der einzige Satz der mir zu einem solchen
    Schwachsinn einfällt :
    „Deutsche lasst Euch nur von deutschen Banken bescheißen …“
    Wir hatten ja schließlich in Deutschland noch nie eine
    Bankenpleite …. nur einen Rettungsschirm !!!!

    Antworten
  • @Mirko

    In Deinen Ausführungen gebe ich Dir voll und ganz recht.

    Eins möchte ich Deinem Beitrag noch hinzufügen:

    Da man seine Finanzen und Anlagestrategie regelmäßig und nicht nur alle paar Jahre der aktuellen Marktlage anpassen sollte, ist es glaube ich auch ein Leichtes bei Anlagen im Ausland auch mal einen Blick auf aktuelle Länderratings zu werfen. Diese werden regelmäßig erhoben und geben einen guten Aufschluß über wirtschaftliche und/oder politische Situation des jeweiligen Staates.
    Damit sind Geldanlagen im Ausland, wie z.B. bei der Bank of Scotland, in puncto Einlagensicherung bzw. eines Totalverlustes durch Staatsbankrott realistisch einzuschätzen.

    Auf alle Fälle realistischer und objektiver als durch den Autor dieser Seite.

    Antworten
  • Interessanter Thread, aber ich bin mittlerweile auch ein wenig skeptisch, von wegen täglich verfügbar… Habe einen größeren Betrag, welcher sich an der Einlagensicherung anlehnt investiert und nach ca. 2 Monaten wieder abgehoben. Erst nach telefonischer Nachfrage erfolgte die Freigabe und das nach !!!! 1 Woche !!!! Fadenscheinige Ausreden wie z.B. Geldwäsche Gesetz bla bla bla, zumindest bei Überweisung auf das BoS Konto dauerte dies nur die üblichen 2 Tage!!! Ich wäre mal gespannt was passieren würde, wenn durch Negativschlagzeilen ein Run auf das Tagesgeld einsetzten würde, bzw. die Zinsen auf das marktübliche Niveau gesenkt werden würden…

    Antworten
  • Ziemlich unseriös und einseitig. Da fragt man sich, was das soll?

    Antworten
  • Ich würde doch bitten, solche Artikel etwas objektiver zu führen.

    Emotional geprägte Aussagen wie „ich persönlich fühle mich bei deutschen Banken am besten aufgehoben“ entbehren jeder brauchbaren Faktenlage.

    Auch Meinungsmache wie „wer nicht nachdenkt, findet beim neuen Tagesgeld Angebot der ”Bank of Scotland” ein super Angebot“ ist absolut fehl am Platz wenn es solide Anlageentscheidungen geht. Vor allem aber dass Blogs als fundierte Recherchemedien herangezogen werden kann ich nicht besonders ernst nehmen. Jeder kann im Internet veröffentlichen was ihm gerade gefällt. Die Anteile von Wahrheitsgehalt und persönlicher Färbung bleiben meist fraglich.

    Auch hier einfach wilde Parallelen zu „Kaupthing Edge“ zu ziehen ist alles andere als seriös und zeigt wenn, dann nur dass die Grundlagen dieser Geschehnisse nicht verstanden wurden und nun generell einfach auf alle ausländischen Einlagensicherungsfonds angewandt werden. Das erinnert doch sehr an … aber lassen wir das Thema.

    Was ich mir an dieser Stelle viel lieber gewünscht hätte wäre eine solide Recherche zur Sicherheit des englischen Einlagensicherungsfond, im Idealfall mit Vergleich zum deutschen Einlangensicherungsfonds. Allein auf dieser Grundlage lässt sich das Angebot der BoS seriös bewerten. Das fehlt in diesem Artikel leider vollständig.

    Und so kann ich diesen Artikel nur als persönliche Meinung werten, was, und das muss ich dazusagen, auch mehrfach erwähnt wurde.

    Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass „dumme“ Leser, die wie sie es im Fazit so schön ausdrücken „nicht nachdenken“ dies mit seriös und objektiv recherchierter Information verwechseln und hierauf wichtige und weitreichende Anlageentscheidungen basieren.

    Antworten
  • @Mirko

    Danke. DAS ist die Art Information, die ich mir vorgestellt hatte.

    Antworten
  • Ich hätte noch eine Frage.

    Wird das Konto für ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eigentlich in Deutschland oder in Großbritannien geführt? Worauf ich hinaus will, muss ich bei Buchungen auf Wechselkurse achten?

    Gruß Thomas

    Antworten
  • Hallo,

    immer hin unterliegt die Bank of Scotland einem Einlagensicherungsfonds ist es den so schlimm wenn es nicht der Deutsche ist? schließlich habe ich nicht 2,5 millionen aufm Konto und wenn man nicht mehr als 50.000 Euro anlegt ist das mit den 50.000 britischen Fund doch gesichert. Also ich meine das reicht doch an sicherheit.

    Gruß Thomas

    Antworten
  • Liebe Ute,

    vielleicht helfen die folgenden Punkte:

    1. Einlagen der Bank of Scotland unterliegen bis 50.000 GBP (zu 100%) dem englischen Einlagensicherungsfonds. Für deutsche Anleger ergibt sich also eine variable Grenze, die mit dem Wechselkurs schwankt.

    2. Ab dem 31. Dezember 2010 gilt eine neue EU-Richtlinie, nach der die Einlagensicherung bis auf 100.000 EUR angehoben werden muss. Zudem muss innerhalb von fünf Arbeitstage die Zahlungsunfähigkeit einer Bank festgestellt werden und die Auszahlung der Anleger aus dem jeweiligen Sicherungsfonds bzw. der Sicherungseinrichtung anschließend innerhalb von 20 Arbeitstage erfolgen.

    3. Wie diese Regelung nun im Einzelnen in jedem EU-Land umgesetzt wird, ist Sache des jeweiligen Landes. Da Großbritannien auch ein Mitglied der EU ist, gilt diese Regelung entsprechend auch dort.

    4. Was bedeutet das jetzt für die Sicherheit von Einlagen bei einer Bank, die der englischen Einlagensicherung unterliegen?

    Zuerst einmal ist es nicht ganz verständlich, warum der Autor dieser Seite immer wieder davon spricht, dass die Einlagen „nur“ der englischen (gesetzlichen) Einlagensicherung unterliegen würden. Die ist in erster Instanz erst einmal genauso gut oder schlecht wie die deutsche (gesetzliche) Einlagensicherung auch.

    In zweiter Instanz muss man sich natürlich fragen, was denn im schlimmsten Fall passieren könnte.

    „Staatsbank“:

    Die Bank of Scotland gehört zur Lloyds Banking Group, von denen wiederum insgesamt 77 % von dem britischen Staat gehalten werden (Übernahme im Zuge der Finanzkrise). Aus der Warte ist es bereits sehr unwahrscheinlich, dass eine Zahlungsunfähigkeit der Bank of Scotland überhaupt „zugelassen“ wird.

    Bankenpleite:

    Nehmen wir aber an, dass es doch dazu kommt, dann greift die englische (gesetzliche) Einlagensicherung. Hier sind 100% der Einlagen innerhalb der gesetzten Grenzen (50.000 GBP bis Ende Dezember 2010, 100.000 EUR im Anschluss) garantiert – wenngleich es erst ab Ende Dezember mit 5+20 Arbeitstagen ein relativ kurzes (garantiertes) Rückzahlungsfenster gibt.

    Sicherungsfondspleite:

    Nehmen wir weiter an, dass die notwendigen Zahlungen an die ganzen Anleger das Vermögen bzw. die Zahlungsfähigkeit dieser Sicherungseinrichtung überschreitet – eine gesetzliche Regelung, dass die Beiträge garantiert sind und eine vom Gesetzgeber zugelassenen Einrichtung (wie beispielsweise einen Fonds, in den die Banken zusammen einzahlen), die diese gesetzliche Regelung umsetzen soll, garantieren ja nicht zu 100%, dass das Verfahren am Ende auch wirklich funktioniert. Also, angenommen, die notwendigen Zahlungen sind zu groß, dann wird der englische Staat in die Bresche springen. Das steht zwar (sicherlich) nirgendwo geschrieben oder ist gesetzlich verankert, jedoch kann man davon implizit ausgehen. (Politiker wollen wiedergewählt werden; ein Land braucht einen Bankensektor, dem vertraut wird; … )

    Staatspleite:

    Das mehr oder weniger letzte Glied in dieser Kette wäre nun das Szenario, dass auch der britische Staat insolvent ist, demnach auch die Einlagen nicht mehr retten oder garantieren kann. Und auch wenn das nirgendwo geschrieben steht, so ist es sehr sehr unwahrscheinlich, dass ein Land wie Großbritannien in den nächsten Jahren in die Insolvenz schlittern wird bzw. man es in die Insolvenz schlittern lässt.

    Grundsätzlich gilt natürlich, dass nichts sicher bzw. mehr oder weniger alles möglich ist. Jedoch ist das beschriebene worst case – Szenario sehr unwahrscheinlich.

    Mit anderen Worten: Wäre ich von dem Angebot der Bank of Scotland überzeugt (Rendite, Gebühren, Handling von Überweisungens usw., … ) und wäre mein einziger Zögerungsgrund, dass ich Angst um die Einlage hätte, so würde ich das Angebot nutzen.

    Ob die Welt natürlich in 5 Jahren anders aussieht, lässt sich heute nicht sagen. Regelmäßig überprüfen sollte man seine „Anlagestrategien“ jedoch sowieso …

    mfg

    Mirko

    Antworten
  • Ich habe jetzt alle Beiträge gelesen und mir schwirrt der Kopf gehörig. Bin 67 und Rentnerin, nach 50 J. Arbeit beziehe ich ca. 750.- Euro Rente (netto) und wollte nur mal 5000.- Euro vom „Übriggebliebenen“ aus Arbeitszeiten anlegen. Ich kann mir kein Risiko leisten, aber gerade weil ich nichts zu verschenken habe, tut es mir leid, das Geld nutzlos „unterm Kopfkissen“ zu haben.
    Was mich auch abschreckt, ist „online banking“, nach all den Nachrichten über unerlaubte Zugriffe.
    Was tun? Ich bin mir dessen bewusst,auf diesen Seiten ein Fossil zu sein, freue mich aber, dass es offensichtlich so viele junge Leute gibt, die Geld haben und Sachverstand, damit umzugehen. Bei all den Veröffentlichungen über die Armut und Hoffnungslosigkeit für die Jugend in Deutschland ist das mal eine erfreuliche Nachricht.
    Ich würde mich über gute Ratschläge an dieser Stelle freuen.

    Antworten
  • Ich schließe mich der Frage von SamLe an. Als Student würde ich mich über die 30 Euro und den 20 Euro Gutschein freuen.

    Antworten
  • Hallo, ich habe auch dieses Angebot der Bank of Scotland bekommen. Kostet es was das Konto zu schließen?
    Könnte man nicht ein Konto eröffnen, die aktuellen 30 Euro Startguthaben + 20 Euro Gutschein für Amazon, etc nehmen und das Konto mit geringen Beträgen laufen lassen oder evtl wieder schließen?

    @SamLe
    Nein, es kostet nichts, das Tagesgeld Konto wieder zu schließen. Mich würde aber interessieren, wo es die Aktion mit dem 20 Euro Amazon-Gutschein gibt. Bei Web.de und GMX.de, die diese Aktion einmal hatten, ist sie meines Wissens ausgelaufen. Vg D. Schuster

    Antworten
  • Meiner Meinung nach dient der Artikel auch nur zur Panikmache. Eventuell sogar absichtlicht, da er bei Google mittlerweile ein sehr hohes Page-Ranking hat.

    Mich hat der Artikel anfangs auch verunsichert, vor allem da ich bereits das Konto eröffnet habe. Letztendlich muss ich mir aber eingestehen, dass es wohl keine großen Unterschiede zwischen dem Risiko in Deutschland Geld anzulegen oder dem Risiko in Großbritannien Geld anzulegen gibt.

    Ich kann den Artikel leider nicht ganz ernst nehmen, zumal der Blogger für den Link (Partner-Link) zur Bank Of Scotland auch noch Provision erhält.

    Gruß Beppo

    @Beppo
    Ich verstehe deine Argumentation nicht ganz: Du schreibst richtig, dass ich für die Vermittlung von Tagesgeldkonten der Bank of Scotland eine Provision erhalte – das steht ja auch sehr deutlich in meinem Artikel geschrieben, ist also keine neue Information. Ich verstehe dann aber nicht, warum du mir „Panikmache“ und Unredlichkeit unterstellst: Würde ich nicht weit mehr davon haben, das „Bank of Scotland“ Tagesgeld Konto in den Himmel zu loben, weil es sich dann mehr Leute holen und ich mehr Provision erhalte? Ich persönlich bleibe aber bei meiner Meinung – und du bietest mir leider keine neuen Fakten, die mich meine vorsichtige Meinung zum Bank of Scotland Tagesgeld Konto nochmal überdenken ließen. Vg Dominik Schuster

    Antworten
  • Selten so einen dämlichen Beitrag gelesen. Wieso lehnst du gleich nochmal die Bank ab? Weil du für AGB per Post zahlen musst? Weil du für Kontoauszüge, die es kostenlos auf der Seite zu sehen und auszudrucken gibt, zahlen musst?

    Und das Argument mit der Einlagensicherung ist auch in Wirklichkeit keines! Rechne doch einfach auf 500000 Pfund hoch. Manche kommen mir hier vor, als würden Sie schreiend davonlaufen, sobald eine andere Währung ins Spiel kommt.

    Nächstes mal viell. einfach mal ausprobieren lieber Herr Dominik Schuster bzw. besser informieren. Gibt genug Leute die nur positives berichten können. Sehr empfehlenswert war bzw. ist auch die Anmeldung. Nach 3 Tagen war alles erledigt und ich hatte bereits vollen Zugriff auf mein Konto. Das ist mein Erfahrungsbericht! Viell. solltest du nächstes mal erst einen schreiben, wenn du selbst damit auch mal damit zu tun gehabt hast anstatt in irgendwelchen dubiosen Sparkassenforen was aufzuschnappen!

    @Manuel
    Deine Fakten sind falsch. Es sind nicht 500000 Pfund wie du schreibst, sondern 50.000 Pfund, die bei der Bank of Scotland pro Privatanleger gesichert sind. Nächstes Mal bitte besser informieren. Dominik Schuster

    @Dominik
    Lieber Dominik Schuster,
    das war lediglich ein Tippfehler. Ich muss mich nicht mehr informieren, ich bin bei der Bank und bin zufrieden damit. Viell. solltest du nicht von dir auf andere schließen? Manuel

    Antworten
  • Auch ich muss mal meinen Senf hierzu loswerden bzw. auch eine Frage. Natürlich ist das Risiko, dass man im Fall der Fälle mit einem ausländischen Fonds mehr Aufwand hat höher. Und natürlich ist das Initialrisiko größer, einfach weil man die Begebenheiten nicht kennt. Letzteres kann man aber durch einfaches Kundigmachen eliminieren. Aber das sollte man eh immer. Wer das nicht tut ist selbst Schuld. Insgesamt halte ich den englischen Fonds nicht für unsicherer als den deutschen.

    Nun aber zu meiner Frage an den Autor: Beziehst Du Einlagensicherungsfonds nur auf die eigentlichen Einlagensicherungsfonds (also die freiwilligen), oder meinst Du damit auch die Entschädigungseinrichtungen nach EAEG?

    Ich gehe mal davon aus, dass die BoS weder in einem deutschen Einlagensicherungsfonds ist noch in einer deutschen Entschädigungseinrichtungen nach EAEG (da dürfte sie nach dem Gesetz auch gar nicht rein, da die gesetzl. Einlagensicherung in GB – zumindest nach derzeitigem Wechselkurs – besser ist als in D).

    Aber interessant wäre es schon zu Wissen, welche Sicherungsmechanismen du hier miteinander verglichen hast.

    Viele Grüße
    Marco

    Antworten
  • Wie sicher ist sicher? Vor 20 Jahren hatte man mich ausgelacht als ich Vers. Oder Bankgarantien nicht als absolut sicher erachtete. Damals dachte niemand daran das es überhaupt möglich sein kann das eine solch Bank bankrott gehen kann.
    Nun wie ist es heute? Alle diese stattlichen garantiefond wie wie sicher können den die sein? Was ist wenn die nächste grobe krise kommt? Werden de staaten es nochmals verkraften soviel Geld locker zu machen um Konkurse von banken und staaten abzuwenden? bei den hohen Verschuldungen die wir heute überall haben bezweifle ich das. Wir geben ständig Geld aus das wir nicht haben. Also ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten Staaten bankrot gehen werden. Rene aus der schweiz

    Antworten
  • @j.rauh:
    komisch, ich komme problemlos rein und bekommen auch sofort kontakt mit der bank. irgendwas müssen sie falsch machen.

    Antworten
  • Das sind doch keine Alternativen!
    Bei comdirect bekomm ich die 2,00 % nur für Einlagen bis 5.000 Euro und bei der Volkswagenbank gilt die Zinsgarantie nur bis 30.11.2010 und auch nur bis 20.000 Euro.

    Antworten
  • seit tagen versuche ich mit bank of scotland verbindung aufzunehmen per email telephon. es ist aber alles vergebens. ich komme nicht in mein konto rein. angeblich sind username usw. alles uncorrekt. wer kann mir wie weiterhelfen??

    Antworten
  • So eine unnötige Panikmacherei…….typisch deutsch…….alles negativ sehen und alles kritisieren und selbst macht man natürlich alles richtig. Ich habe mein Tagesgeldkonto schon länger bei der scotland und bin voll zufrieden.

    Und zu 100 % sicher ist nirgendwo etwas, auch nicht in DEUTSCHLAND. Ob das Geld hier alle ist oder in England oder in Timbuktu, wenn keins mehr da ist, ist keines mehr da.

    Jeder sollte sich vor einer Tagesgeldkonto-Eröffnung alle Bedingungen und AGB`s durchlesen und mit gesundem Menschenverstand entscheiden, was für ihn das Beste darstellt.

    Und schiefgehen kann immer etwas, aber Gott-sei-Dank bin ich Optimistin! LG

    Antworten
  • Kurze Info zur VW-Bank:

    – über 20.000 Euro gibt es 1,35 Euro

    Richtig müsste es heissen:
    – über 20.000 Euro gibt es 1,35 %

    Sonst sehr informativ,
    Vielen Dank

    Antworten
  • Naja, die oben angeführten Alternativen com.direkt und VW-Bank sind aber auch nur Lockvogelangebote – erstere bietet den Zins von derzeit 2,1 % für maximal 5.000 Euro, letztere bietet 2 % bis 30.11.10, danach gibt’s die üblichen Zinsen. DA BLEIBE ICH DOCH LIEBER EINFACH BEI MEINER DIBA!!!

    Antworten
  • schlechter Artikel, macht unfundiert Panik. Kann ich nicht verstehen zumal die vergleichbaren Angebote ein schlechter Witz sind, da diese an geringe Einlagen gebunden sind.
    Warum soll sich eine ausländische Bank an der deutschen Kapitalsicherung beteiligen… lächerlich.

    Antworten
  • Den Jahreskontoauszug bekommt man natürlich kostenfrei. Einmal im Jahr. Wenn man den verbummelt, muss man zahlen für eine Kopie – das ist aber bei anderen Banken genauso.

    Antworten
  • Im Prinzip hast du ja recht, dass man darauf achten muss wo die Einlagensicherung gewährleistet wird, (und jetzt kommt das ABER),ich verstehe diese übertrieben Panikmache nicht.

    Ich meine dein Beitrag ist jetzt nicht unqualifiziert, im Gegenteil möchtst du den Leuten helfen, nehme ich zumindest an, aber diese sinnlose Panikmache nur weil das Geld durch die britische EInlagensicherungsfond (ESF) bis 50.000 gesichert ist??

    Und dann noch der Vergleich zum isländischen Bank und das Wort Finanzkrise, also das schmählert doch eher deine Qualität, ich meine es steht doch auch auf der Website dass sie eine britische Bank ist und auch bei der ESF ist nichts verheimlicht worden.
    Ganz ehrlich, meiner Meinung nach sind Leute die sich ohne vorher zu informieren auf dem „Konto Eröffnen“ button drückn einfach selbst schuld, man braucht sich doch für sowas viell. 3-4 Minuten Zeit zu nehmen.

    Übrigens finde ich wie Mathias sagt, die britische ESF als nicht sicher zu bezeichnen sehr gewagt, und die deutsche Variante zu überbewertet.

    Beim GE Captial handelt es sich mehr oder weniger um eine Tochter von GE und wenn die pleite gehen sollte dann wird der deutsche ESF auch nicht viel helfen können, soviel nun mal so sichere und attraktive Alternativen

    Antworten
  • Ich schließe mich meinem Vorredner an, die Einlagensicherung von 50.000 GBP reicht mir persönlich absolut aus. Weiterhin ist der Zinssatz mit aktuell 2,1 % p. a. absolut attraktiv und das Startguthaben erhöht diesen ja praktisch einmalig noch mal.
    Kontoauszüge und Jahresabschlüsse werde ich selbst ausdrucken, von daher gibts dann auch keine hohen Gebühren.
    Also Fazit: Für mich taugt das Tagesgeld der BoS.

    Antworten
  • Vor allem das Startguthaben ist bei der Bank of Scotland sehr lukrativ. Die britische Einlagensicherung als nicht sicher zu bezeichnen ist schon etwas „gewagt“.

    Antworten
  • Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben. So wie ich das im Artikel verstanden habe, ist das einzige was an der Bank of Scotland stört die Einlagensicherung? Mit 50.000 Pfund? Wo ist das Problem? Als Alternative wird die ComDirect genannt. Das ist keine Alternative, denn wenn du auf den Börsenkurs der Bank of Scotland hinweist, solltest du auch auf den Börsenkurs der Commerzbank hinweisen. Dort schaut es nicht besser aus. Als Kunde von BoS und Comdirect muss ich die Bank of Scotland empfehlen. Denn bei der BoS kann ich auswählen ob ich bspw. eine Steuerbescheinigung möchte. Kann ich bei der Comdirect nicht, welche mir für 1,50 EUR Versandpauschale eine zugeschickt hat. Die Ipad Verlosung und Verdopplung des Zinses müssen wieder reingeholt werden und das geht eben durch solche Versandpauschalen oder sonstiges.
    Bei der BoS druck ich mir alles selbst aus, ob Kontoauszug oder Umsatzanzeige.
    Die DKB-Cash ist ebenso keine Alternative, denn bei denen kannst du dich einfach ein Konto eröffnen. Die suchen sich Ihre Kunden aus und wenn du nicht in das innerbetriebliche Profil passt wirst du abgelehnt. Meiner Meinung nach ist momentan die Bank of Scotland in Sachen Tagesgeld das Beste auf dem Markt.

    Antworten
  • Eine sinnlose Diffamierung ohne Grund! Die Bank of Scotland hat tatsächlich ein wirklich transparentes System. Die Regeln kann jeder Nachlesen. Das Thema Einlagensicherung ist auf vielen vielen Seiten gut erklärt. Das derzeit allerschlimmste Ereignis würde bedeuten, du bekommst dein bis zu 50.000 Pfund erst nach einer Weile. Was bei größeren Finanzkatastrophen internationalen Ausmasses passiert ist ohnehin nicht vorauszusehen. Verteilt eure Mittel auf verschiedene Konten. Warum auch nicht einiges in’s Ausland. Nur weil die Bank in der Nachbarschaft steht, ist das Geld dort nicht unbedingt besser aufgehoben. Was macht die banken besser? Vergleich, lesen, nachprüfen und dann erst Benutzen. Sch… Panikmacher ! Ich empfehle ängslichen Anlegern in diesem Fall lieber den vergrabenen Schatz im Garten. MFG

    Antworten
  • Eine Einlagensicherung die sicher ist existiert nicht.
    Auch in Island wurden nur die Inländer entschädigt. Klagen sind mit Kosten und Zeit verbunden.

    In D ist max nur 4,5 Mrd Euro abgesichert. Bei 50000 Euro kann sich jeder ausrechnen für wieviel Kunden das reicht…
    Die Schweiz hat max 6 Mrd Sfr, pro Kopf 100000 Sfr. Das wär auch schnell weg.

    Am sichersten ist noch bei einer inländischen, dt. Bank zu bleiben und hier zu streuen.

    Antworten
  • Es gibt weitere Unterschiede zwischen Island und UK. Als Deutscher Staatsbürger besitzt man nach dem Vertrag von Mastricht (Ersteinführung) und auch nach dem aktuellen Vertrag von Lissabon eigene Rechte in UK als Bürger der EU (Staatsbürgerschaft der EU).

    Ich kann daher vor britischen Gerichten und auch vor dem EUGH die Richtlinie 2009/14/EG einklagen, die 50000,00 Euro zu 100% absichert.

    Sollte der Einlagensicherungsfonds nicht leistungsfähig sein, haftet der Mitgliedsstaat.

    Antworten
  • Kaupthing und BoS lassen sich kaum vergleichen. Die Kaupthing Zinsen lagen zu Hochzeiten etwa 7-9 Prozentpunkte über dem EZB-Leitzins. Die der BoS etwa 1,x. Das eine sind hochriskante Luftschlösser, das andere gute, aber immer noch solide Zinsen. Hinter der isländischen Einlagensicherung stand ein Zwergstaat im Atlantik, dessen bedeutendster Wirtschaftsbereich fatalerweise das Bankgeschäft war. Hinter der britischen Einlagensicherung steht eine breit aufgestellte Volkswirtschaft, die noch dazu die zweitgrößte Europas ist.

    Aus meiner Sicht gibt es keinerlei sachliche Bedenken, warum Einlagen bis 50 000 Pfund bei der BoS in irgendeiner Weise unsicherer sein sollten als bei einer deutschen Bank.

    Antworten
  • Der Betrag für die Einlagensicherung ist zwar gut und schön. Aber es wird eine aktuell ganz wichtige Sache vergessen: Die Möglichkeit eines Staatsbankrotts. Experten rechnen damit, dass uch in Europa einige Länder bankrott gehen gönnen, das beste Beispiel ist jüngst Island!
    Und so ist das Geld in Deutschland einfach sicherer angelegt.
    Des Weiteren muss man im Falle eines Falles das Geld bei ausländischer Einlagensicherung in dem Ort des Sitzes der Bank einklagen. Alles Dinge, die man bedenken sollte. Den Stress würde ich mir wegen ein paar mehr Zinsen nicht machen.

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  • Sie machen hier einen großen Fehler:

    Sie bewerten den Bank of Scotland ( http://www.bankofscotland.de )

    und haben einen Artikel über die Royal Bank of Scotland (RBS) zitiert ( http://www.welt.de/welt_print/article3056824/London-schuettet-weitere-Milliarden-ueber-Banken-aus.html )

    @ Rob

    Nein, aus meiner Sicht mache ich keinen Fehler – mir ist der Unterschied zwischen ”Royal Bank of Scotland” und ”Bank of Scotland” (die – wie im Artikel zu lesen – zur Lloyds Bank Gruppe gehört) durchaus bewusst. In dem zitierten Artikel geht es – wie Sie richtig bemerken – tatsächlich hauptsächlich um die ”Royal Bank of Scotland”. Der Artikel macht aber auch grundsätzlich die Probleme der Banken in Großbritannien im Zuge der Finanzkrise deutlich – und damit eben auch die Probleme der ”Bank of Scotland”. Dominik Schuster

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  • In ihrer aktuellen Ausgabe der „Finanztest“ hat die Stiftung Warentest das Tagesgeldangebot der Bank of Scotland als derzeit bestes Produkt ausgezeichnet – jedenfalls bis zur Grenze der dortigen gesetzlichen Einlagensicherung. 50.000 britische Pfund sind Stand heute 53.992 Euro, also für den Normalanlager mit Sicherheit genug.

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  • Die Einlagen bei der BoS sind über den britischen Sicherungsfond bis 50.000 Brit Pfund zu 100 % gesichert.

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  • Als Bestandskunde wie z.B. der 1822 direkt oder DiBa hat man nach Ablauf der Anlagefrist 15.Jan., bzw. 31.Jan.2010 leider kaum mehr eine Auswahl, wenn man nicht auf dem dann gültigen Zinssatz von 1,3 bzw. 1,5 % sitzen bleiben will. Da bleiben dann wirklich nur noch die Bank of Scotland oder die Postbank, wenn man nicht irgendwelche Depots oder Girokonten usw. gleich mit eröffnen will. Oder habe ich eventuell etwas übersehen?

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  • Danke!

    Gute Infos – habe diese über G* gefunden. Gibt ja kaum seriöse Infos (Focus u.a.) die nicht Provisionen „einheimsen“ möchten.

    Merci, daher nun
    Tagesgeld Bank of Scotland Einlagensicherung Vorsicht

    🙂

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  • @Su

    Ich habe ein Konto bei der Santander, und die haben seit Anfang letzten Jahres konstant alle 1 – 2 Monate die Zinsen gesenkt. Gestern erst bekam ich die Info, dass das Tagesgeld jetzt nur noch mit 1,75 % verzinst wird. Ich bin also auch schwer am Überlegen, wohin ich wechseln soll …

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  • Auch private deutsche Bausparkassen haben keine unbegrenzte Einlagensicherung. Gehören diese nur der EdB an, sind seit letztem Jahr nur Summen bis 50.000 Euro voll abgesichert. Ergo: Verteilen ist immer besser.

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  • Was haltet Ihr den von Santander direkt (2,1 % auf Tagesgeld)?

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  • Hi,
    hab momentan auch alles bei der ing-diba geparkt. aber zum 31.01. fällt ja, so glaube ich, der zinssatz von 2,5 auf momentan 1,5%. kennt jemand gute alternativen für die zeit danach?
    schätze mal die ing-diba spekuliert ja mit der faulheit des anlegers, der sein geld nach diesem stichtag bei der ing-diba weiterhin belässt. ich möchte nicht dazu gehören…
    danke für eure antworten

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  • Also ich habe mich entschlossen mein Erspartes wieder zur Ing-Diba
    umzubuchen (via Referenzkonto natürlich), zahlen sie doch jetzt auch
    2,5% Zinsen. Innerhalb dreier Werktage war alles erledigt – kein zicken
    oder zucken, wie bei meiner Filialbank,
    bei der ich erstens persönlich erscheinen und kündigen,
    und zweitens einen langen Versuch mich doch zum Verbleib
    (natürlich meines Geldes) zu bewegen aushalten muss.
    Mal sehen wo die Zinsen im Januar stehen.

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  • Auch ich habe so ein Konto bei der Bank of Scotland,
    und bisher ist bei den Zinsen nur die Ing-Diba auf
    gleicher höhe: 2,5% ohne wenn und aber…
    die anderen haben alle Taschenspielertrix drauf, wie
    nur bei begrenztem Betrag oder gekoppelt mit irgentwelchen
    Wettgeschäften, wie oben schon erwähn. Das stößt mich richtig ab, weil Sie mich ja für so blöd halten ihre Trix nicht zu bemerken.
    Ich würde aber auch nie mein Erspartes nur einer Bank
    anvertrauen!

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  • Ich habe auch ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland und bin ein wenig erschüttert, dass die Zinsen so schnell fallen in den letzten Wochen. Aktuell sind es 2,5%. War mal mehr, aber das sind wohl die Konsequenzen der Wirtschaftskrise. Ich bin trotzdem ünerzeugt von den Vorteilen eines Tagesgeldkontos.

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  • @ Gerd Schuster

    „Reißerisch“ wäre die Berichterstattung aus meiner Sicht dann, wenn ich unhinterfragt das „Bank of Scotland“ Tagesgeld Konto weiterempfehlen würde, nur weil der Zins hoch ist. „Unausgewogen“ wäre die Berichterstattung aus meiner Sicht dann, wenn ich die Kommentarfunktion sperren würde, damit nicht auch bequem andere Ansichten vertreten werden können.

    Grundsätzlich geben ich Ihnen Recht, dass die Informationen stets aktuell sein sollten – allerdings ist es in Blog- und Nachrichtenartikeln nicht üblich, diese ständig zu aktualisieren, da der Aufwand hierbei zu hoch wäre. Es gilt grundsätzlich der Stand der Informationen vom Tag der Veröffentlichung.

    Bei einzelnen Artikeln mache ich freilich eine Ausnahme. Auch bei diesem Artikel bemühe ich mich, zumindest in der Artikelzusammenfassung die Informationen ständig zu aktualisieren – als besonderen Service für meine Blogleser.

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  • Die hier vorzufindende Berichterstattung über das Tagesgeldkonto der BOS finde ich unausgewogen und reißerisch. Außerdem sollten Artikel dahingehend korrigiert werden, dass diese den tatsächlichen und nicht einen veralteten Stand der Dinge reflektieren- so bietet z.B. die VW-Bank nur noch 1,85% Zinsen (Stand: 13.8.2009) und nicht 4% wie im Artikel erwähnt.

    Die britische Einlagensicherung garantiert bei der (extrem unwahrscheinlichen) Pleite der BOS eine Absicherung bis zu 50.000 Pfund. Wer also nicht mehr Geld bei dieser Bank anlegt, der muss sich im Ernstfall möglicherweise etwas mehr gedulden und gewisse Umstände in Kauf nehmen, die dem anderen Sprachraum geschuldet sind. Sein Geld verlieren wird jedoch nur, wenn der britische Einlagensicherungsfonds und damit in letzter Instanz der Staat bankrott geht. Das ist in etwa so wahrscheinlich wie der deutsche Staatsbankrott. Also einfach ein wenig entspannen und den Ball flachhalten.

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  • D. Schuster (Dontox.de) · Bearbeiten

    @ merci
    Das Konto wird in Euro geführt. Es gibt also kein Wechselkursrisiko.

    Antworten
  • D. Schuster (Dontox.de) · Bearbeiten

    @ insideboy
    Bitte etwas vorsichtig mit dem Thema Einlagensicherung umgehen! Dass eine Bank einer Einlagensicherung angeschlossen ist, heißt nicht automatisch, dass das Geld zu 100% sicher ist. Auch die Kaupthing Edge war einer Einlagensicherung angeschlossen. Ich persönlich fühle mich bei deutschen Banken am besten aufgehoben – aber auch hier gibt es Unterschiede bei der Einlagensicherung, da es verschiedene Einlagensicherungsfonds gibt. Soweit ich das beurteilen kann ist der Einlagensicherungsfond der Sparkasse am sichersten, weshalb ich einen Teil meines Tagesgelds bei der Sparkassentochter 1822direkt zu guten Zinssätzen hinterlegt habe.

    @ Dominik Streb
    Auch ich finde es nicht angebracht, bei der „Bank of Scotland“ (bankofscotland.de) von „Falle“ oder „Betrug“ zu sprechen, aber doch sinnvoll das aus meiner Sicht bei der Bank etwas stiefmütterlich behandelte Thema „Sicherheit der Geldeinlagen“ etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und auch auf die nicht gerade glorreiche Finanzkrise-Bilanz der Bank hinzuweisen.

    Den Hinweis mit „Werbeversuch“ verstehe ich nicht ganz. Ich versuche nicht zu werben, ich stelle aus meiner Sicht gute Alternativen zur „Bank of Scotland“ vor. Natürlich hätte ich auch einen einseitigen und für mich unehrlichen positiven Bericht über die „Bank of Scotland“ schreiben können, bei dem ich dank der hohen Provisionen der Bank für Neukunden sicherlich besser verdient hätte als mit diesem kritischen Artikel zur „Bank of Scotland“.

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  • Wird das Konto in Euro geführt oder in Pfund

    Gibt es ein Wechselkursrisiko?

    merci

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  • Hi, hab deinen Beitrag interessiert gelesen und bin etwas verunsichert.
    Wieviel Geld wollt ihr denn dort anlegen? Es besteht eine Absicherung bis zu 50.000 Pfund (was nach aktuellem Wechselkurz 58.770 Euro sind). Das wird von niemandem von euch Kritikern erwähnt.
    Und dann gleich von „Falle“ und „Betrug“ zu sprechen finde ich absolut nicht angebracht. Noch viel suspekter finde ich die Tatsache, dass hier auch gleich mit einem Link auf andere Banken verwiesen wird, die „sicherer“ sind.
    –> guter Werbeversuch!

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  • ich finde die bank of scotland auch gut. und werde das angebot nutzen wer hat schon in deutschland Einlagensicherung sind ja auch nicht mehr viele. und die scotland hat ja auch ein schutz steht ja schwarz auf weiß da. hauptsache einfach mal jemand schlecht darstellen.

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  • Da wir alle 18 Jahre und damit erwachsen sind, sollte jeder für sich entscheiden wo er sein Geld anlegt. Was die Bank of Scotland angeht (wo ich auch Geld geparkt habe), so erinnere ich nur an die HRE oder IKB. Die werden jetzt mit den von uns gezahlten Steuern gefüttert damit sie nicht untergehen und die Vorstände weiterhin ihr nicht gerade kleines Salär beziehen können. Selbst manche Sparkassen haben sich verzockt und Kundengelder in den Sand gesetzt.

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  • Hallo, ich bin auch eine, die immer von hier nach da zu ner anderen Bank wechselt, wo es halt mehr ^Zinsen gibt. Man beachte immer, welche Einlagensicherung dort herrscht. Ich habe mit den 50.000 Pfund, was wohl wie oben erwähnt, etwas über 50.000 euro ist – kein Problem, da ich soviel nicht zum anlegen habe. Für mich sind 10.000 dann schon mal viel die ich dahinverlagern will.
    Ansonsten kommt man von heut auf morgen ans geld ran, kann online sein geld „umlagern“ und das ist perfekt für mich.

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  • Da gebe ich Gernot recht, einfach nicht mehr als 50.000 Pfund anlegen und einem kann nichts geschehen.

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  • D. Schuster (Dontox.de) · Bearbeiten

    @ Oliver
    Danke für deine hilfreichen Erfahrungsberichte.

    Zu Wüstenrot: Das Tagesgeld-Angebot der Wüstenrot-Bank ist aus meiner Sicht EINE von mehreren guten Alternativen zum Tagesgeld Angebot der Bank of Scotland. Sicherlich gibt es auch andere gute Tagesgeld-Angebote. Aber: Bei meiner Recherche ist mir das Wüstenrot Angebot positiv aufgefallen, da die Bank aus meiner Sicht recht sicher ist, klare Konditionen bietet und dauerhaft gute Zinsen. Was du mit der Provision meinst, ist mir nicht klar.

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  • Auf der Suche nach günstigen Tagesgedlangeboten bin ich auch auf dieser Seite vorbeigekommen, insbesondere um einen Eindruck der „Bank of Scotland“ zu erhalten (nicht der RBS).

    Was ich aus dem Eingangs-Artikel als realistisches Risiko herauslesen kann – sofern man unterhalb des Höchstbetrags der Einlagensicherung bleibt, ist die nicht sofortige Verfügbarkeit angelegten Tagesgeldes im Falle einer Insolvenz der „Bank of Scotland“. Der Verlust beschränkt sich dann auf den Zinsverlust bis zur Erstattung des angelegten Betrags und evtl. Nebenkosten.

    Mal zum Vergleich ein Lockangebot einer namhaften deutschen Bank, der Postbank ( http://www.postbank.de ): „bis zu 4,35% für neues Spargeld“.
    Dann liest man die Konditionen:
    – Kopplung mit Verfügungen auf andere Anlagen bei der
    Postbank
    – variabler Basiszins, „Gewinnzins“, Zinsbonus mit Konditionen
    – 3-monatige Kündigung
    etc.
    Das Risiko des Gedlverlustes ist natürlich über den deutschen Einlagensicherungsfonds gedeckt, nicht aber der Zinsverlust, falls nach Anlage der Basiszinssatz enorm reduziert wird oder mehr als 2.000 Euro in einem Monat abgezogen werden sollen.

    Warum nenne ich das Beispiel:
    Komplexe Konditionen führen ebenso zu einem Risiko – in diesem Fall zum Zinsverlust.

    Bleibt also jedem selbst zu überlassen, welches Risiko er eingehen möchte, um einen hohen Zinssatz zu erzielen. Die Unterscheidung Anlage im Inland vs. Anlage im Ausland reicht dazu sicher nicht aus.

    Nachdem auch einige andere Banken in der Diskussion genannt wurden, einige Erfahrungen meinerseits:

    CreditEurope:
    hatte vor ca. 2 Jahren „Schließungszeiten“. Das ist kein Witz: eine online Bank hat nur Verfügungen zu bestimmten Zeiten zugelassen. Außerdem habe ich erst unter Androhung strafrechtlicher Verfolgung wegen Unterschlagung nach mehr als zwei Monaten meine PIN erhalten – und konnte dann mein Geld wieder in Sicherheit bringen. Keine Bank für mich.

    CortalConsors:
    hatte vor ca. 3 Jahren ein sehr gutes Tagesgeldkonto angeboten. Ein Jahr später wear ich jedoch ziemlich ernüchtert, als ich nach der Jahressteuerbescheinigung suchte. Warum? Es gab keine, denn CC hatte nicht nur ein Tagesgeldkonto, sondern auch ein Verrechnungskonto eröffnet. An keiner Kontobezeichnung, an keiner Kontonummer konnte das wirklich erkannt werden. Mein Fehler: ich hatte den Quartalsauszug nicht geprüft. Und darauf hat mich CC dann festgenagelt, obwohl ihnen das Geld ein Jahr lang zur Verfügung stand.

    Wüstenrot:
    Ich kann aus dem Eingangs-Artikel nicht erkennen, weshalb das Angebot soviel besser sein als eines vieler Mitbewerber. Da scheint Wüstenrot noch mehr als 65 Euro Provision zu zahlen …

    Meinungsbildung im Internet …

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  • Also die Sache mit dem Preisverzeichnis für recht exotische Sachen als negativ hier aufzuführen finde ich doch etwas lächerlich.

    Eine Bankauskunft kostet auch bei einer deutschen Bank Geld und die AGB stehen doch im Internet zum Ausdruck bereit.

    Bei aktuellen Zinsen bei deutschen Banken von 2,5% und weniger (die 4% Zeiten bei VW sind auch vorbei) zahlt die Bank of Scotland immer noch 3,8% was nach der NIBC zur Zeit der wohl zweithöchste Zins ist.

    Die deutschen Banken locken leider fast alle nur noch mit zwielichtigen Angeboten. x% bis 10.000 Euro für max. 6 Monate garantiert oder x% für „neues Geld“ bei der FraSpa mit undurchschaubaren Regeln was nun genau neues Geld ist wenn Überweisungen Institutsintern stattfinden so dass man sich als Bestandskunde verar***t vorkommt.

    Meiner Ansicht nach sollte man einen Bogen um die Bank of Scotland (und auch um DHB, nibc, CreditEurope usw) machen wenn man seine gesamten Ersparnisse dort anlegen will und man ein finanzielles Problem bekommt wenn dann tatsächlich etwas passiert und man für ein paar Monate nicht an sein Geld kommt.

    Ich habe größere Summen auf mittlerweile 3 ausländische Institute verteilt so dass ich bei allen bei etwa 80-90% der Einlagensicherung bin: CreditEurope, nibc und Bank of Scotland.

    Und ein großer Puffer bleibt in Deutschland bei einer Deutschen Bank. Aber dies muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich persönlich halte die Bank of Scotland für genauso gut wie nibc, dhb und CreditEurope.

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  • Das eine schottische Bank nicht Mitglied der deutschen Einlagesicherung ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Ich gehe auch nicht bei rot über die Ampel…
    50.000,00 Britische Pfund = 56.148,23 Euro, Stand 18.5.09.
    Einfach nicht mehr anlegen, als abgedeckt ist. Es gibt auch europäische Banken, die bis 100.000 Euro abdecken und mehr als deutsche Banken verzinsen.

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  • Zum Thema Kaupthing steht im Text:
    „Inzwischen haben zwar alle ihr Geld zurückerhalten“

    Dem ist leider mitnichten so, die Chose geht weiter, siehe auch hier: http://kaupthingedge.foren-city.de

    Also wahrscheinlich ein weiterer Grund, die „Bank of Scotland“ zu meiden.

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  • Vielen Dank für den Warnungen. Ich war fast hereingefallen!
    Ich habe das Angebot per email in Holland erhalten. Es war zu schön um wahr zu sein.

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  • Ich kann mich nur der Meinung von Dominik anchließen, ich würde hier auch vorsichtig sein mit einem Tagesgeldkonto. Lieber auf das Geld (65,- Euro) verzichten und das Geld sicher anlegen.

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  • @Daniel
    Danke für den Tipp. Ja, da muss man wirklich aufpassen: „Royal Bank of Scotland“ ist nicht gleich „Bank of Scotland“. Inzwischen habe ich den Artikel aktualisiert, so dass die Fakten jetzt stimmen. Ob „Royal“ oder nicht: Mein Urteil bleibt gleich. Denn auch die Muttergesellschaft der „Bank of Scotland“ wurde von der Finanzkrise hart getroffen (siehe Artikel). Ich würde mein Tagesgeld also wirklich nicht hier anlegen.

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  • Ähmm, kann es sein, dass Du etwas verwechselst? Die Bank of Scotland ist nicht die Royal Bank of Scotland. Das sind zwei vollkommen voneinander unabhängige Kreditinstitute. Hab deswegen extra mit der betreuenden Agentur gesprochen, um Verwechslungen zu vermeiden.

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