Tagesgeld Vergleich und Alternativen zur Geldanlage

Wer bietet derzeit die besten Konditionen für die Geldanlage in Tagesgeld? In unserem tagesaktuellen Tagesvergleich finden Sie derzeit attraktive Angebote im Tagesgeld Bereich. Außerdem haben wir unten attraktive Alternativen zur Tagesgeld Anlage.

Tagesgeld ist eine Sparform, bei der Geld mit täglicher Verfügbarkeit auf einem so genannten Tagesgeldkonto angelegt wird. Ein Tagesgeldkonto ist also ein guter Ort, um Beträge, die in absehbarer Zeit benötigt werden, aber von den ständigen Einnahmen und Ausgaben auf dem Girokonto getrennt gehalten werden sollen.

Im Unterschied zum Girokonto gibt es hier höhere Zinsen. Vom Tagesgeldkonto direkt kann aber selbst kein direkter Zahlungsverkehr erfolgen, Miete oder Strom beispielsweise können hier nicht abgebucht werden. Das angelegte Geld kann man nur auf ein so genanntes Referenzkonto überweisen.

Ideal ist Tagesgeld also beim Sparen für den Jahresurlaub, das nächste Auto oder eine Hochzeit. Auch als Zwischenparkplatz für größere Sparbeträge eignet sich ein Tagesgeldkonto. Außerdem kann man auf einem derartigen Konto eine Notreserve, etwa für unerwartete Reparaturen oder sonstige Ausgaben aufbewahren.

Die Zinsen bei einem Tagesgeldkonto sind in der Regel variabel, können also von Seiten der Bank jederzeit geändert werden. Ausnahmen bilden hier manchmal Neukundenangebote, deren Zinsen allerdings lediglich über einen bestimmten Zeitraum von meist drei bis zwölf Monaten oder bis zu einer maximalen Anlagesumme gelten. Nach dem Zeitraum bzw. für höhere Beiträge gelten die normalen Zinssätze.

Aus Sparersicht halt Tagesgeld vor allem einen entscheidenden Vorteil: man kann täglich auf das angelegte Guthaben wieder zurückgreifen, außerdem gibt es keine Kündigungsfrist.

Welches Tagesgeldkonto für Sie das beste ist, finden Sie ganz einfach mit unserem Tagesgeldrechner heraus. Geben Sie einfach den Anlagebetrag, die Anlagedauer und die gewünschte Einlagensicherung an.


Gute Alternativen zur Tagesgeld Anlage

Die Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld sind seit Jahren im freien Fall. Inzwischen gibt es nur noch wenige Banken, die bei ordentlicher Bonität mehr als 0,5% Zinsen aufs täglich verfügbare Tagesgeld bieten – und das meistens auch nur mit Fußnoten. Aber muss es unbedingt Tagesgeld sein? Alternativen zum Tagesgeld im Test.

1. Sicherer Hafen: Anleihen

Wenn die Aktienkurse schlingern und man gute Alternativen zu Tagesgeld sucht, gibt es immer noch den (recht) sicheren Hafen Anleihen. Doch auch Staatsanleihen von Ländern mit guter Bonität sind inzwischen sehr hoch bewertet – der Zins sinkt damit. Eine gute Alternative zu Staatsanleihen des Bundes lautet: Anleihen deutscher Bundesländer. Von der Sicherheit stehen diese Anleihen den Bundesanleihen nicht hinterher. Die Ratingagentur Fitch hat allen auf dem Markt stehenden Länderanleihen das beste Rating, nämlich AAA, gegeben.


Wie kauft man Anleihen? Am besten einen günstigen Broker wie Flatex.de aussuchen und dann zum günstigen Discountpreis ordern. Wer sich Anleihen nicht selber aussuchen möchte, findet auch Fonds mit Anleihen – besonders günstig sind dabei ETF-Fonds auf Anleihen, die es inzwischen in großer Fülle gibt (bei der Auswahl helfen Onvista.de und Co.).

2. Pfandbriefe

Pfandbriefe galten lange Zeit als langweilig und seit der Finanzkrise gelten sie nun auch noch als gefährlich. Ersteres mag in soweit stimmen, als dass mit Pfandbriefen bisher keine zweistelligen Rendite erwirtschaften kann und sich auch Kursgewinne in Grenzen halten. Aber das Pfandbriefe gefährlich seien stimmt zumindest nicht grundsätzlich, denn Pfandbriefe sind wohl das sicherste was es an Wertpapieren gibt. Dieser Meinung ist sowohl unsere Bundesregierung, als auch der Leiter des Fixed Income Research der BayernLB Sönke Siemßen. Pfandbriefen liegen Immobiliensicherheiten zu Grunde, welche bei einer möglichen Insolvenz der Emittentin nicht mit in die Insolvenzmasse fällt, sondern ein Sondervermögen darstellt. Es ist in äußersten Ausnahmefällen möglich, dass ein Pfandbrief bei der Insolvenz der Emittentin gefährdet würde, hierzu müsste aber der Immobilienpreis um ca. 50% sinken, was in den letzten 150 Jahren noch nie der Fall war.

Auch Pfandbriefe können besonders günstig z.B. über den Online-Broker Flatex.de gehandelt werden. Auch Pfandbrief-Fonds gibt es.

3. Geldanlage in gemanagte Mischfonds

Wer statt mickriger Tagesgeldzinsen zusätzliche Renditechancen wahrnehmen möchte, sich aber nicht groß um die Auswahl von passenden Geldanlage-Produkten kümmern möchte, ist vielleicht bei Moneyou gut aufgehoben. Die Online-Marke der niederländischen Großbank ABN AMRO Bank bietet auch für Deutsche neben dem klassischen Tagesgeldkonto mit der Moneyou Fondsanlage ein Produkt für alle an, denen die Tagesgeldzinsen nicht reichen. Ich selber habe mir hier kürzlich ein Tagesgeldkonto eröffnet und dazu meinen Moneyou Testbericht veröffentlicht. Der Clou bei Moneyou: Um Anlegern den Kampf im Dschungel aus unzähligen und häufig auch unverständlichen Fondsangeboten zu ersparen, bietet Moneyou exklusiv für ihre Kunden drei von der ABN AMRO Gruppe aufgelegte Fonds an. Die drei Fonds weisen ein unterschiedliches Rendite-Risiko-Profil auf und schütten ihre Erträge einmal jährlich direkt aufs Tagesgeldkonto aus. Historisch haben die sog. Profilfonds im Durchschnitt von 2012 bis 2016 eine Rendite von 3,49% p.a. (Profilfonds A: 2016: 1,4 %, 2015: 2,1 %, 2014: 6,0 %, 2013: 2,4 %, 2012: 5,5 %) bis 13,01 % p.a. (Profilfonds C: 2016: 8,0 %, 2015: 11,8 %, 2014: 15,3 %, 2013: 16,4 %, 2012: 13,6 %) erzielt – also deutlich mehr als die klassische Tagesgeldanlage zur Zeit abwirft. Mein Tipp: Kostenlos ein Tagesgeldkonto bei Moneyou eröffnen (zur Zeit immerhin 0,50% Zinsen p.a.!) und bei verfügbarem Kapital auch mal einen Blick auf die Fondsanlage bei Moneyou werfen, da es hier zusätzliche Renditechancen gibt.

Beitragsbild: © fotolia.de – svort

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