Kreditkarten im Duell: GenialCard und Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold


Kreditkarten ohne Jahresgebühr – dauerhaft kostenlos ist hier gar nicht so leicht zu bekommen. Besonders zu empfehlen sind die kostenlose Gebührenfrei Mastercard Gold der Advanzia Bank und die kostenlose GenialCard der Hanseatic Bank. Beide gibt es dauerhaft ohne Jahresgebühr, Bonität vorausgesetzt (Schufa-Prüfung!). Deutliche Unterschiede gibt es allerdings, wenn man sich das Kleingedruckte näher anschaut. Hier unser Test der Kreditkarten ohne Jahresgebühr.

Die Advanzia Kreditkarte im Vergleich mit der Hanseatic Genialcard
Update UPDATE Update
01.11.2019
Wer eine Advanzia gebührenfrei Kreditkarte neu beantragen möchte, kann sich bei payVIP noch bis 14.11.2019 zusätzlich einen 40 Euro Amazon-Gutschein als Prämie sichern. Details zu der befristeten Aktion gibt es auf dieser Aktionsseite.

1. Test: Voraussetzungen bei der Gebührenfrei Mastercard Gold und der Genialcard im Vergleich

Sowohl bei der kostenlosen sogenannten Gebührenfrei Kreditkarte der Advanzia Bank, die übrigens zusätzlich unter dem Label PayVIP vertrieben wird, als auch der gleichfalls von der Jahresgebühr befreiten Genialcard der HanseaticBank fallen grundsätzlich keine Kreditkartengebühren an. Beide Kreditkarten sind dauerhaft beitragsfrei. Voraussetzung für beide Karten ist: Positive Bonität. Es findet eine Schufa-Überprüfung statt. Wer also einen Schufa-Eintrag hat, bekommt evtl. keine Kreditkarte bzw. nur einen sehr niedrigen Verfügungsrahmen.

Der Verfügungsrahmen beträgt bei der kostenlosen Gebührenfrei-Kreditkarte nur 100 Euro und kann erst nach Zahlung erster Rechnung nach und nach auf bis zu 8.000 Euro erhöht werden. Dieser anfängliche Verfügungsrahmen ist aus meiner Sicht zu niedrig angesetzt. Bei der Kreditkarte der HanseaticBank gibt es – je nach Bonität – schon am Anfang bis zu 3.000 Euro Verfügungsrahmen.

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2. Test: Gebühren bei der Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold und der Genialcard im Vergleich

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Bei der Gebührenordnung gibt es eine Gemeinsamkeit bei beiden Karten: Die kostenlose Mastercard Gold Gebührenfrei erlaubt kostenlose Bargeldabhebung weltweit – auch bei der Genialcard fällt bei Neukunden ab dem 02.09.19 keine Gebühr für Bargeldabhebungen weltweit mehr an. Man kann also mit beiden Karten weltweit gebührenfrei an allen Geldautomaten, die für VISA bzw. Mastercard freigeschalten sind, Bargeld ziehen.

Trotz Gebührenfreiheit ist aber bei der Advanzia Karte Vorsicht geboten: Bei Bargeldabhebungen werden bereits ab dem Transaktionstag Zinsen berechnet! Der effektive Jahreszins ist dabei mit 19,44 % p.a. nominal deutlich höher als bei der Genialcard, die mit 16,90% p.a. auskommt. Außerdem werden Zinsen hier nur fällig, wenn man die Kreditkartenrechnung nicht zu 100% z.B. per Lastschrift begleicht. Bei Advanzia dagegen fallen Zinsen in jedem Fall am dem Transaktionstag an – zumindest bei Bargeldverfügungen, Überweisungen und Geldtransfers. Das kann zu einer Kostenfalle werden! Das Hanseatic Bank Angebot ist hier um einiges besser.

Wie man den Nachteil der hohen Zinsen beim Bargeldabheben trotzdem auch bei der gebührenfrei Kreditkarte umgehen kann, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen, können Sie in einem eigenen Artikel hier nachlesen.

Attraktiv ist wie schon erwähnt, dass bei der hier zu beantragenden Hanseatic Bank GenialCard keinerlei Zinsen für über die Kreditkarte getätigte Einkäufe und Bargeldverfügungen anfallen, wenn die monatlich zugesandte Rechnung direkt bezahlt wird. Nur wenn Sie Teilzahlung wählen, fallen Zinsen an. Mindestens 3% oder monatlich 20 Euro müssen zurückgezahlt werden. Der Betrag kann auf bis zu 100% erhöht werden. Bei der Advanzia Kreditkarte ist zwar grundsätzlich auch eine vollständige Tilgung möglich, um Zinsen auf die Umsätze zu sparen. Allerdings wird bei der Gebührenfrei Mastercard keine automatische Abbuchung angeboten: Die Kreditkarten-Rechnung muss hier auf jeden Fall nach Zusendung manuell beglichen werden – ansonsten fallen die hohen Zinsen an.

Sowohl bei der kostenlosen Kreditkarte Gebührenfrei als auch der VISA-Karte der HanseaticBank können Zahlungen bis zu 7 Wochen zinsfrei hinausgeschoben werden.

Erstes Fazit im Kreditkarten Test: Mir persönlich ist das Modell der HanseaticBank deutlich symphatischer. Hier zahle ich als Neukunde ab September 2019 nichts mehr für Bargeldabhebungen weltweit und kann die monatliche Kreditkartenrechnung bequem per Lastschrift einziehen lassen oder wahlweise den Saldo jederzeit per Überweisung ausgleichen. Auch die Zinsen sind bei der HanseaticBank insgesamt günstiger. Wer die Advanzia Kreditkarte kündigen will, kann auch bequem zur GenialCard wechseln und von den Vorteilen profitieren.

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3. Test: Zusatzleistungen bei der Mastercard Gold und der Genialcard im Vergleich

Eine kostenlose Kreditkarte bietet sogar inklusive Zusatzleistungen. Hier gibt es bei der GenialCard und der kostenlosen Kreditkarte der AdvanziaBank große Unterschiede: Die Advanzia Bank Kreditkarte bringt eine kostenlose Reiseversicherung inkl. Reiserücktrittskosten- und Reisekrankenversicherung für den Kreditkarten-Inhaber und bis zu drei Mitreisende mit (Voraussetzung: mind. 50% der Transportkosten müssen über die kostenlose Kreditkarte abgerechnet werden). Mehr als ein Basis-Schutz ist das aber nicht. Wer eine wirklich gute Reiseversicherung will, sollte sich eher bei einem spezialisierten Versicherer wie der Allianz hier ein passgenaues unverbindliches Angebot online berechnen lassen. Neben der Versicherung gibt es bei Advanzia noch bis zu 5% Rabatt bei Autoanmietung sowie Reiserabatt bei ausgewählten Partnern.

Bei der Kreditkarte der HanseaticBank profitiert man von einem Rabatt in Form von Cashback bei verschiedenen Online-Partnern in Höhe von bis zu 15% des Umsatzes. Dazu ist allerdings eine gesonderte Anmeldung in der sog. Vorteilswelt der Bank nötig.

Als Zusatzleistung sollte auch erwähnt werden, dass bei der Hanseatic Bank auch kontaktloses Bezahlen via Apple Pay freigeschalten ist. Google Pay fehlt aber bisher als Zahlungsmethode. Die Advanzia Karte bietet beides nicht und hinkt hier deutlich hinterher.

4. Test: Service bei der Advanzia Mastercard Gold und der Genialcard im Vergleich

Hier ist die GenialCard stark im Vorteil, da hinter dieser Karte die große HanseaticBank steht, die sogar im TÜV-Servicetest gut abschneidet. Die Hotline ist von Montag bis Freitag erreichbar (leider 0180-Nummer).

Seit Februar 2018 ist bei der Hanseatic Bank Kreditkarte außerdem eine Partnerkarte gebührenfrei inklusive. Vorher kostete die Partnerkarte eine Gebühr in Höhe von 9 Euro pro Jahr.

Die kostenlose Kreditkarte der AdvanziaBank wirbt zwar auch mit gutem Kundenservice (24 Stunden Hotline über eine 0800-Nummer). Nach meiner Erfahrung bekommt man aber bei der HanseaticBank einen besseren Service angeboten.

Online bestellen kann man die Advanzia Gebührenfrei Kreditkarte auf dieser Seite. Die Genialcard kann hier bei der HanseaticBank beantragt werden.

Einen umfangreichen Vergleich mit anderen Kreditkarten bietet diese Übersicht:

Dazu passend:

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2 Kommentare zu “Kreditkarten im Duell: GenialCard und Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold

  • Ohne eine Zahlungsaufforderung noch durch eine Mail bzw. einen Einschreibbrief (was bei einer gerichtlichen Übergabe üblich ist) wurde ich jetzt von der Creditreform Trier (Vertreter der Advanzia Bank angeschrieben und gleich mit Überweisung des Betrages (ca. 90 Euro sowie einen noch höheren Betrag für Auslagegebühren durch die Creditreform) aufgefordert. Als ich gleich die gerechtfertigte Summe überwies, bekam ich noch die restlichen Zulagen mit einer Frechheit am Telefon aufgedrückt, die ich zu zahlen hätte. Ich wäre beweispflichtig, daß ich keine Mahnungen usw. erhalten habe. Ich würde hier keine kostenlose Kreditkarte mehr bestellen. Ich würde mich freuen, wenn ich dazu einen rechtsfähigen Kommentar hören würde.

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  • Der test ist sehr informativ! Allerdings scheint sich bezüglich der Zinsen ein Fehler eingeschlichen zu haben. Ich habe die Karte der Advancia-bank. Ich musste noch nie für Einkäufe Zinsen zahlen. ich begleiche immer nach Rechnungserhalt den Monatssaldo bis zum angegebenen Termin. Lediglich ein Mal fielen für eine Barauszahlung im Ausland Zinsen an, was aber wegen des gelativ geringen Betrages und der kurzen Zeit der Inanspruchnahme günstiger war als eine Barabhebungsgebühr. Man kann ja solche Barabhebungen rasch wieder durch eine Überweisung ausgleichen.

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