Autor: D. Schuster

Vor dem Urlaub steht noch eine Entscheidung an: Welche Banking-App darf mit auf die Reise? Ich habe mich auf die Suche gemacht nach einem coolen Smartphone-Konto. Es soll helfen, meine Ausgaben im Urlaub zu kontrollieren, bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone oder der Karte und auch eine gute Bargeldversorgung am Geldautomaten ermöglichen. Alle anderen Extras nehme ich natürlich gerne mit. Bei welcher Bank ich unerwartet fündig wurde, zeige ich hier im Erfahrungsbericht.

Banking mit der Smartphone-App – daran wird man sich schnell gewöhnen können. Immerhin nutzen laut einer aktuellen Umfrage der Deutsche Bank schon inzwischen in der befragten jungen Zielgruppe knapp zwei Drittel (63%) Smartphones und Tablet fürs mobile Banking. Tendenz steigend. Sicherheitsbedenken gibt es dabei offenbar weniger, der Komfort geht vor.

Und praktisch sind die Apps ja tatsächlich. Für mich sind die Urlaubsplanungen für 2019 ein guter Anlass, mich auch mit der Auswahl einer passenden Konto-App für das Smartphone zu beschäftigen. Statt einer dicken Geldbörse gefällt mir die Idee gut, gerade im Urlaub (möglichst) alle Geldgeschäfte direkt am Smartphone erledigen zu können. Denn das hat man natürlich sowieso meistens dabei.

Welche Smartphone-Konto ist das richtige? – Das sind meine Auswahlkriterien

Was ist mir nun wichtig bei der Wahl eines Smartphone-Kontos? Was erwarte ich, welche Funktionen benötige ich unbedingt? Bevor ich mich auf die Suche mache, habe ich mir die wichtigsten Punkte überlegt:

  • Echter Mehrwert: Wenn ich mir schon eine weitere App installiere, soll sie mir auch einen echten Mehrwert bieten. Bei Finanzen heißt das: Sie soll mir helfen, Sparziele zu erreichen, Ausgaben zu kontrollieren. Außerdem will ich einfacher bezahlen können und überall Geld abheben können.
  • Individuell: Ich möchte möglichst frei entscheiden, wie ich Geld anlege oder ausgebe. Auch die Oberfläche der App möchte ich möglichst frei nach meinen Wünschen gestalten. Das heißt: Das System soll sich idealerweise an mich und meine Vorstellungen anpassen, nicht umgekehrt.
  • Sicherheit: Geld hat immer auch mit Sicherheit zu tun. Ich möchte das Gefühl haben, das mein Geld auch in der App in guten Händen ist. Zwar will ich das Konto nur als Zweitkonto nutzen, das heißt: Ich werde hier sicher keine allzu hohen Summen Geld bunkern.
  • Gebühren: Mit Kontoführungsgebühren braucht man mir erst gar nicht zu kommen – so ein App-Konto wäre gleich raus aus der näheren Auswahl. Ich will ein kostenloses Smartphone-Konto. Auch Überweisungen sollten natürlich kostenfrei sein. Geldabheben am Geldautomaten sollte möglichst häufig und vor allem auch im Ausland gebührenfrei sein.
  • Geld austauschen: Nicht nur Geld überweisen, auch Geld mit Freunden austauschen sollte möglich sein. Das hilft z.B. nach einem gemeinsamen Abendessen schnell und einfach die Kosten gegenseitig zu verrechnen. Wenn das meine Konto-App auch übernehmen kann, ist das ein Bonus, den ich gerne mitnehme.

Mit diesen Wünschen und Bedingungen bin ich also losgezogen, um das beste Smartphone-Konto für meine Bedürfnisse zu finden. Ganz blank war ich dabei natürlich nicht: Auch hier bei Dontox.de haben wir schon länger einen umfangreichen Vergleich von Konto Apps. Um für mich selbst eine möglichst gute Wahl zu treffen, habe ich mich nun davon ausgehend noch genauer informiert. Dabei habe ich auch etwas weniger bekannte Konto Apps genauer in den Blick genommen. Das Ergebnis meiner Suche vorweg: JA, ich habe ein neues Smartphone-Konto gefunden, das meinen Anforderungen gut entspricht.

Positiv überrascht war ich bei meiner Suche vor allem vom Smartphone-Konto „Moneyou Go“. Dieses App-Konto hatten wir bisher nicht mal in unserem Vergleich auf Dontox.de – zu Unrecht, wie ich jetzt bei meiner erneuten Recherche herausfand. Bisher kannte ich Moneyou, die Online-Marke der niederländischen Großbank ABN AMRO, nur mit dem immer noch mit derzeit 0,30% p.a. gut verzinsten Tagesgeldkonto und Fondsanlagen. Dieses Tagesgeldkonto ist offenbar auch ziemlich beliebt: Mehr als 300.000 Kunden zählt Moneyou in Deutschland.

Doch bei einem klassischen Tagesgeldkonto fehlen einfach wichtige Funktionen eines Girokontos. Ich gehe davon aus, dass deshalb Moneyou nun auch mit einem eigenen Smartphone-Konto am Start ist. Das Girokonto ist zu 100% mobil – das heißt: Die App muss installiert werden, um auf die Kontooberfläche zugreifen zu können. Seit September 2018 ist die App im iOS-Store von Apple und bei Google Play für Android-Smartphones verfügbar. Und sie heizt den Wettbewerb unter den Konto-Apps weiter an.

Unerwartet: Es gibt sogar Zinsen bei Moneyou Go

Der Anspruch der App ist es offenbar sogar, Vorteile des Tagesgeldkontos mit einem voll digitalen Bankkonto zu verbinden. Denn: Guthaben wird auf dem „Moneyou Go Konto“ sogar verzinst – und zwar derzeit mit demselben Zinssatz wie auf dem Tagesgeldkonto, im aktuellen Marktumfeld vergleichsweise hohen 0,30% p.a. (wieviel bietet nochmal deine Sparkasse?).

Das ist meines Wissens wirklich einmalig – ein gebührenfreies Smartphone-Konto, das auch noch Zinsen abwirft. Natürlich sind die aktuellen 0,30% p.a. nicht viel, verglichen mit den Angeboten anderer Banken im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist der Zinssatz aber geradezu phänomenal und nicht nur ein Neukunden-Lockangebot. Für mich ist das jedenfalls ein Bonus, den ich gerne mitnehmen würde. Statt Kontoführungsgebühren gibt’s hier also Zinsen aufs Guthaben. Schon mal ein erstes Aha-Erlebnis und ein klares Plus.

Was hat die App sonst noch zu bieten – wird sie vielleicht sogar meine Geld-App für den Urlaub (und darüber hinaus)?

zum bargeldlos Bezahlen und Geld abheben: gebührenfreie Mastercard ist inklusive

Zuerst mal zum Thema „bargeldlos bezahlen“ und „Geld abheben“: Dazu gesellt sich zur App hier zu allererst eine Debit Mastercard, die ohne Kartengebühr dauerhaft kostenlos inklusive ist. Mit der Karte kann ich innerhalb der EURO-Zone gebührenfrei bezahlen, in Fremdwährungen fallen 1,7 % Gebühren vom Umsatz an. Kontaktlos bezahlen funktioniert mit dieser Karte, ein Vorteil beim Bezahlen von Kleinbeträgen bis zu 50 Euro z.B. im Supermarkt oder für ein Ticket im Nahverkehr.

Geld abheben am Geldautomaten ist auch möglich und ist zwei Mal pro Monat gebührenfrei (danach: 2 Euro pro Abhebung). Außerhalb der EURO-Zone fallen zusätzlich immer 1,7 % Gebühren vom Betrag an, auch bei Bargeldabhebungen. Andere Bezahlmethoden, vor allem Apple Pay oder Google Pay, sind aktuell noch nicht verfügbar. Im Blick behalten sollte man die generelle Verfügungsbeschränkung für Zahlungen und Geld abheben mit der Karte: Sie liegt derzeit bei 500 Euro pro Kalendertag für Online-Bestellung und Geld abheben am Automaten. Limits für die Offline-Kartenzahlung können in der App auf maximal 50.000 € pro Tag angehoben oder, wenn gewünscht, auf kleine Beträge individuell gesenkt werden.

So sieht die Karte des Smartphone Kontos übrigens aus:

Gut zu wissen ist außerdem: Die Mastercard von Moneyou Go ist eine Debitkarte, also keine klassische Kreditkarte. Das bedeutet, dass Umsätze mit der Karte sofort mit dem Konto verrechnet werden. Ohne Guthaben auf dem Konto kann also auch nicht mit der Debitkarte bezahlt werden. Geld abheben funktioniert dann auch nicht. Das erspart mir aber auch die teilweise sehr hohen Kreditkartenzinsen, die bei klassischen Kreditkarten mit Ratenzahlung anfallen. Mit der Debit Mastercard kann ich nur über exakt das Geld verfügen, das auf meinem Konto liegt. Das hilft auch beim Kontrollieren der eigenen Ausgaben.

Wallets anlegen: echte Hilfe beim Organisieren

Apropos „Kontrollieren der eigenen Ausgaben“: Da liegt nach meinem ersten Eindruck eine echte Stärke dieser Smartphone-Konto-App.

Was beim mobilen Konto N26 die sog. Spaces sind, sind hier bei Moneyou Go die „Wallets“. Das sind geeignete Hilfsmittel für eine bessere Kontrolle meiner Finanzen. Ich kann bei dieser Konto App „Wallets“ zu beliebigen Themen direkt in der App anlegen.

Einnahmen und Ausgaben werden dann auf Wunsch einfach einem Wallet zugeordnet. So habe ich z.B. immer meine Ausgaben für die Wohnung im Blick (Wallet: Miete) oder sehe, was ich gerade für Essen ausgebe.

So sehen die Wallets aus:

Wie hilft mir das für mein Urlaubsbudget? Für meinen „Italienurlaub 2019“ kann ich mir einfach ein neues Wallet anlegen, natürlich auch mit eigenem Bild und mir dann vorher z.B. ein Budget von 500 Euro zuweisen. Eine Besonderheit bei dieser Konto-App ist, dass ich auch die Debit Mastercard einem beliebigen Wallet zuweisen kann. Wenn ich im Urlaub bin, weise ich also die Karte einfach dem Wallet „Italienurlaub 2019“ zu. Es werden dann alle Ausgaben – Einnahmen wird es leider kaum geben … – direkt von diesem Wallet abgebucht.

Praktisch! Meiner Meinung nach ist das ein echter Mehrwert von Smartphone-Konten, für mich perfekt beim Zweitkonto. Und ein Vorteil ist auch, dass die Wallets nicht nur auf zwei begrenzt sind. Im Gegensatz zu N26 – da sind nur zwei „Spaces“ inklusive, ab dem dritten wird eine Gebühr fällig. Hier also ein klarer Punktvorteil für Moneyou Go.

Geld überweisen: Direkt in der App

Wer Geld überweisen will, kann dies direkt in der App veranlassen. Da unterscheidet sich die Konto-App wenig vom klassischen Girokonto. Man bekommt auch für das App-Konto eine individuelle IBAN-Nummer; es ist ja auch ein Girokonto – nur eben mobil. An diese Kontonummer kann Geld überwiesen werden, z.B. natürlich auch das monatliche Gehalt. Auch fürs Geld einzahlen auf das Moneyou Go Konto verwende ich diese IBAN-Nummer. Am besten ist es, sie als Überweisungsvorlage im Online-Banking deines Kontos zu speichern – dann ist die IBAN immer parat.

Für ausgehende Überweisungen, also Überweisungen an Dritte wird die Ziel-IBAN in der App eingegeben – dann kann Geld überwiesen werden. Auch das Einrichten von SEPA-Lastschriften funktioniert. Das heißt: Dritte können vom Konto per Lastschrift Geld einziehen, wenn ich ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt habe. Das ist für alle wiederkehrenden Zahlungen wichtig, also z.B. meine Mobilfunkrechnung, Stromrechnung, usw.

Ein wichtiges Detail zu den Überweisungen finde ich noch im Preis-Leistungsverzeichnis: Überweisungen müssen bis 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit (nachfolgend „MEZ“) an den Geschäftstagen der ABN AMRO eingereicht werden, ansonsten erfolgt die Buchung erst am Folgetag. Gut zu wissen, gerade bei eiligen Aufträgen!

Die Ausführungsfrist beträgt dabei übrigens maximal 1 Tag, das heißt: Am nächsten Bankarbeitstag ist die Überweisung garantiert auf dem Zielkonto angekommen. Toll wäre natürlich noch, wenn auch Instant-Payments bald möglich wären. Überweisungen zwischen zwei Moneyou Go Konten werden aber sofort gutgeschrieben!

Konto eröffnen: Ein Vorteil der Smartphone-Konto-Apps

Habe ich mich erstmal für eine neue Konto-App entschieden, soll es natürlich auch fix gehen mit der Kontoeröffnung. Das ist bei Moneyou Go gewährleistet – dafür sorgt Video-Ident. Das heißt: Der lästige Gang zur Postfiliale für ein Post-Ident entfällt hier. Man kann das Smartphone-Konto direkt nach dem Download der App eröffnen. Im voll digitalen Prozess wird dann über Video-Ident der Ausweis kontrolliert und dann das App-Konto sofort freigeschaltet. Nur auf die Debit Mastercard, die man optional danach aus der App heraus kostenlos bestellen kann, muss man natürlich ein paar Tage warten.

Meine erste Bewertung: Moneyou Go bietet viel – und ist sicher eines der besten Smartphone-Kontos

Gerne fasse ich nochmal zusammen, warum Moneyou Go nun zu meinen Favoriten als Smartphone-Konto zählt: Mir gefällt, dass eine große Bank – hier die ABN AMRO – dahintersteht, das bringt Sicherheit und Expertise mit. Ein besonderer Vorteil ist bei diesem Smartphone-Konto, dass das Guthaben sogar verzinst wird.

Details zur Einlagensicherung bei Moneyou Go
Die Einlagen sind pro Sparer bis 100.000 € durch die niederländische Einlagensicherung und zwischen 100.000 bis zu 250.000 € durch die freiwillige Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt. Das bedeutet, Spareinlagen sind bei der ABN AMRO Bank N.V. bis zu 250.000 € abgesichert. Wer es ganz genau wissen will, findet weitere Details zur Sicherheit der Einlagen direkt bei Moneyou.

Noch wichtiger als der Zins, den ich als geldwerten Bonus gerne mitnehme, sind mir aber die eigentlichen Funktionen des Kontos. Eine gute Hilfe zum Organisieren der Ausgaben sind vor allem die Wallets – das hat diese Konto-App nach meinem Eindruck wirklich prima gelöst. Die Wallets sind maximal flexibel und individualisierbar, ich kann beliebig viele anlegen und auch eigene Bilder zur Gestaltung verwenden. Besonders praktisch: Ich kann die Debit Mastercard nach Wahl einem Wallet zuordnen und so für einen Zeitraum sehr genau Buchungen in einer Wallet verfolgen.

Insgesamt positiv sehe ich auch die Gebührenstruktur bei diesem Smartphone-Konto. So gibt es generell keine Kontoführungsgebühr, also auch ohne regelmäßigen Geldeingang ist dieses Smartphone-Konto gratis. Überweisungen sind natürlich auch kostenlos, ebenso Bezahlen mit der Debit Mastercard in EURO-Ländern. Zwei Abbuchungen pro Monat sind ebenfalls inklusive – darüber hinaus bezahle ich 2 Euro fix pro Abhebung. Das könnte aus meiner Sicht noch etwas großzügiger gehandhabt werden. Positiv sehe ich aber, dass es eine fixe (niedrige) Gebühr fürs Abheben gibt. Wenn ich im Ausland Geld benötige, kann ich mit Moneyou Go also z.B. die üblichen 100 Euro für 2 Euro Gebühr abheben – das entspricht voll akzeptablen 2% Gebühr.

Mein Fazit: Aus meiner Sicht ist das Smartphone Konto von Moneyou eine der besseren Konto-Apps für iOS und Android. Das bestätigen übrigens auch die insgesamt positiven Bewertungen im App-Store. Entwicklungspotenzial sehe ich besonders noch in der Integration weiterer Möglichkeiten für bargeldloses Bezahlen, v.a. über Apple Pay und Google Pay.

Als voll funktionales Zweitkonto fürs Smartphone ist Moneyou Go gut geeignet. Für den Urlaub und darüber hinaus.

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Für unerwartete Rechnungen oder kurzfristige, unplanbare Ausgaben bieten Minikredite zwischen 50 und 3.000 Euro mit kurzer Laufzeit eine Lösung zur Überbrückung kurzfristiger Geldengpässe. Auf Wunsch ist das Geld sogar innerhalb von 24 Stunden verfügbar, so das Versprechen von spezialisierten Anbietern. Ob das seriös ist, auf welche Gebührenfallen Sie achten müssen – und wer das beste Angebot im Vergleich bietet: Das zeigt mein Bericht zu den besten Minikrediten 2019.

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Endlich steht für den Urlaub 2019 wieder eine Reise in die Vereinigten Staaten an – dieses Mal darf es die Ostküste der USA sein. Die Vorbereitungen für die Reise laufen schon, die Flüge sind gebucht, jetzt hatte ich auch Gelegenheit mich mit einem Handytarif für den USA Trip zu beschäftigen. Wie bleibe ich auch auf dieser Reise mobil, welche Tarife für die USA ermöglichen mir auch dort schnelles und günstiges Internet und Erreichbarkeit für unterwegs? Hier die Ergebnisse meiner Recherche und mein Anbieter-Tipp, den ich weiterempfehlen kann.

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Ab wann ist professionelle Vermögensverwaltung sinnvoll? Bei der digitalen Vermögensverwaltung LIQID ist die Antwort eindeutig: Ab 100.000 Euro, der Mindestanlagesumme bei diesem Robo Advisor. Wer als Anleger diese Hürde nimmt, soll hier eine professionelle und bankenunabhängige digitale Vermögensverwaltung wie im „Family Office“ der Familie Quandt erhalten. Wie das funktioniert und wo die Unterschiede zu anderen digitalen Lösungen fürs Vermögensmanagement liegen, zeigt meine Analyse des LIQID Konzepts mit aktuellem Performance-Vergleich.

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Robo Advisor sind digitale Vermögensverwalter, deren Beliebtheit weltweit ständig zunimmt. Die Angebote versprechen eine einfache Art des Vermögensaufbaus mit optimierter Risikosteuerung und attraktiven Renditeaussichten. Hier im Robo Advisor Vergleich zeige ich, warum sich diese Geldanlage lohnen kann, wie die Robos im Performance-Vergleich abschneiden und wie Neueinsteiger den passenden Anbieter finden.

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Gebührenfreie ETF Sparpläne bieten auch 2019 einige Depotbanken. Nur die Direktbank ING (früher: ING-DiBa) ist bei ETF-Sparplänen unverhältnismäßig teuer. Gebührenfrei in ETFs investieren ist hier nur in der Einmalanlage ab 500 Euro bei 200 ausgewählten ETFs möglich. Wer trotzdem mit einem gebührenfreien ETF Sparplan Vermögen bilden will, findet bei der Konkurrenz ein besseres Angebot. Hier ist mein Vergleich mit den Favoriten bei ETF Sparplänen für 2019.

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Ab 100 Euro Geld anlegen in Startups und Immobilien: Crowdfunding-Plattformen wollen es Investoren erleichtern, auch schon mit kleinen Summen zum Business Angel zu werden und gemeinsam mit der Crowd innovative Projekte zu finanzieren. Wer clever investiert, kann auch das Risiko dieser Geldanlage minimieren. Wir zeigen hier, wie es geht und welche Anbieter unsere Favoriten für 2019 sind.

Diese Crowdfunding-Plattformen sind unsere Favoriten für 2019:

Companisto - Crowdfunding Plattform
Companisto
Deutschlands aktivster privater Wagniskapitalgeber
mehr als 90.000 Investoren
Investieren in Startups ab 100 Euro
Arten: Gewinnbeteiligung, Festverzinsung
transparente Investments und Investorenschutz

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reacapitalRENDITY
Dreifachsicherheit durch Treuhändische Verwaltung, Anlegerschutz und Verschlüsselung
attraktive Immobilienprojekte mit bis zu 7% Rendite
jahrelange Erfahrung in der Immobilienfinanzierung
25 Euro Startbonus für das Erstinvestment

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Inhaltsverzeichnis dieses Artikels über Crowdfunding-Plattformen:
I. Crowdinvesting: Wagniskapital mit Renditekick
II. Crowdinvesting in Startups und Mittelstand-Unternehmen im Vergleich
III. Crowdfunding-Immobilienplattformen im Vergleich

I. Crowdinvesting 2019: Wagniskapital mit Renditephantasie

Crowdfunding wird auch bei kleineren Investoren in Deutschland eine immer beliebtere Form der Geldanlage. Bis Juni 2018 wurden bereits 500 Millionen Euro über die Crowd eingesammelt. Das sind zwar immer noch nur 0,03 Prozent des verfügbaren Einkommens privater Haushalte in Deutschland, aber das Wachstum dieser Finanzierungsform ist enorm. Das meiste über die Crowd eingesammelte Geld fließt aktuell in Immobilienprojekte, dann folgen Startups. Aber auch etablierte Unternehmen lassen sich ihr Wachstum gerne über die Crowd mitfinanzieren und hoffen – neben dem klassischen Finanzierungsvorhaben – auch auf einen positiven Marketing-Effekt.

Wie riskant ist Crowdinvesting?

Man sollte sich als privater Investor aber bei jedem Investment klar mchen: Kapital, das in über die Crowd finanzierte Immobilienprojekte oder Startups investiert wird, ist Wagniskapital. Die möglichen Renditen für die Geldanlage sind zwar verlockend, aber das Risiko ist hoch, da die Beteiligungen üblicherweise als Nachrangdarlehen ausgegeben werden. Bei ungefähr 14 Prozent liegt das Risiko eines Totalausfalls beim Crowdinvesting, wie eine Studie des Bundesfinanzministeriums ermittelte. Kommt es tatsächlich zu einer Insolvenz, sind die Wagniskapitalgeber in der Regel die letzten, die bedient werden und dabei oft leer ausgehen.

Info: Nachrangdarlehen

Das Nachrangdarlehen (auch nachrangiges Darlehen/nachrangiges Fremdkapital) gehört zum sogenannten Mezzanine-Kapital, eine Mischung aus Eigenkapital- und Fremdkapital. Das Entscheidende am Nachrangdarlehen ist, dass im Falle einer Insolvenz bzw. Liquidation des Kreditnehmers das Darlehen in der Rangfolge hinter anderen Forderungen des entsprechenden Unternehmens zurücktritt. Gegenüber dem Eigenkapital ist das Nachrangdarlehen aber nicht nachrangig, sprich bevor der Eigentümer des insolventen Unternehmens Geld zurück erhält, muss er erst alle nachrangigen Darlehen in voller Höhe bedienen.

Da man hinter einer Reihe von Gläubigern steht, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, am Ende leer auszugehen. Gewöhnlich hat der Investor auch keinen Anteil am Erfolg seiner Investition, er trägt bloß das höhere Risiko. Dafür ist der Zinssatz für den Kreditgeber mit einem Nachrangsdarlehen höher.

Dokumentation ist Pflicht beim Crowdfunding

Über das Kleinanlegerschutzgesetz sind deshalb genaue Dokumentationspflichten festgesetzt. Auch eine Verbraucherinformation zu jeder Geldanlage ist Pflicht. Im Kleinanlegerschutzgesetz wird außerdem eine Maximalanlage von 1.000 Euro pro Investor und pro Projekt definiert. Bis zu 10.000 Euro anlegen sollte nur, wer nachweislich über mindestens 100.000 Euro frei verfügbares Vermögen verfügt oder maximal den zweifachen Betrag seines durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens.

Aber auch die Crowdfunding- und Crowdlending-Plattformen reagieren und suchen nach neuen Möglichkeiten, Finanzierungen über die Crowd auch für die Investoren sicherer zu machen und das Risiko eines Totalausfalls zu reduzieren. So bietet etwa das auf Immobilien-Crowdfunding spezialisierte Portal „reacapital“ den Investoren einen Grundbucheintrag an. Die führende Plattform companisto hat gerade angekündigt, zukünftig auch Eigenkapital-Beteiligungen für Wachstumsfinanzierungen anzubieten. Investoren werden durch ein Investment in das Eigenkapital also echte GmbH-Gesellschafter.

 


 

III. Crowdinvesting in Startups und Mittelstand-Unternehmen im Vergleich

Name: Aktiv seit: Mindestinvest: Besonderheiten: Link:
Companisto - StartupsCompanisto

TIPP
2012 100 Euro Deutschlands aktivster privater Wagniskapitalgeber
v.a. Investitionen in Startups
Arten: Gewinnbeteiligung, Festverzinsung
transparente Investments und Investorenschutz
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Kapilendo 2016 100 Euro Mitglied im Bundesverband Crowdfunding
Geldanlage in kleinere und mittlere Unternehmen des dt. Mittelstands
klassische Kredite und Nachrangdarlehen
Zinsen von 2,49% p.a. bis 11,99% p.a. je nach Risikoklasse
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Seedmatch 2011 250 Euro schon seit 2011 aktiv
Investments in Startups und Wachstumsunternehmen
mehr als 65.000 Nutzer
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Conda 2013 100 Euro Geldanlage in junge Unternehmen
lokaler Fokus auf Österreich, Deutschland, Schweiz
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FundingCircle 2010 100 Euro geprüfte Unternehmen, monatliche Rückzahlung
Geldanlage in Unternehmen des deutschen Mittelstands
Rating nach Risikoklassen
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Companisto und Co.: Geld anlegen in junge Unternehmen und Startups

Crowdfunding ist besonders für Startups interessant, die gerade in der Gründungsphase hohen Kapitalbedarf haben. Neben der Finanzierung kann die Crowdfunding-Kampagne auch gleich als Marketing-Maßnahme für neu am Markt zu platzierende Produkte dienen. Man muss aber kein Startup sein, um eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich umzusetzen: Auch etablierte Mittelstands-Unternehmen setzen auf Kapital aus der Crowd, um ihre Wachstumsziele zu finanzieren.

Wer als Privatanleger wie ein Business Angel in innovative Startups Geld investieren möchte, findet passende Angebote auf Plattformen wie Companisto. Hier werden nach einer internen Prüfung aktuelle Businesskonzepte von Startups und Wachstumsunternehmen vorgestellt, die gerne über die Crowd Geld aufnehmen wollen. Der potenzielle Investor findet Finanzdaten, Business Pläne und weitere Informationen, etwa zur Renditeerwartung und zum Risiko der Geldanlage, direkt auf der Crowdfunding-Plattform. Auch die Abwicklung der Zahlungsströme läuft in den meisten Fällen direkt über das Crowdfunding-Portal.

Schon ab einem Crowdfunding-Mindestbetrag von 100 Euro können private Investoren in Startups oder Mittelstandsunternehmen investieren. Dazu ist zuerst eine kostenfreie Anmeldung auf der Crowdfunding-Plattform nötig. Dann kann in der Regel sofort in aktuell aktive Projekte investiert werden, die das Finanzierungsziel noch nicht erreicht haben. Viele Investoren streuen ihre Investitionen stark, um das Risiko ihrer Geldanlage in Startups und Unternehmen zu optimieren.

Um die Sicherheit der Geldanlage beim Crowdinvesting zu erhöhen, prüfen die Plattformen in einem Screening zusätzlich vor Veröffentlichung von Projekten genau die Finanzdaten der kapitalhungrigen Startups und Wachstumsunternehmen. Oft werden die vorgestellten Investmentmöglichkeiten auch in Risikoklassen einsortiert und zusätzliche Sicherheitsmerkmale zum Schutz der Investoren angeboten.

Unser Tipp für Startup-Investoren: companisto

Companisto Crowdinvesting Plattform

Unser Tipp unter den Crowdfunding-Plattformen ist Companisto. Die Plattform stellt seit 2012 aktuelle Investmentchancen in Startups und Wachstumsunternehmen des Mittelstands vor und ist seit Jahren Deutschlands aktivster Wagniskapitalgeber. Demnächst soll es auch möglich sein, direkt in das Eigenkapital von Kapitalgesellschaften zu investieren.

Neben einer variablen Gewinnbeteiligung bei Startups werden auch Investmentchancen mit Festverzinsung bei Wachstumsunternehmen angeboten. Bei Investitionen in Startups sollte der Investor einen Anlagehorizont von nicht unter fünf Jahren mitbringen. Dafür wird er je nach Projekt an den Gewinnen der Startups beteiligt sowie einem möglichen Exit. Bei den festverzinslichen Anlagen ist der Anlagehorizont meistens drei oder vier Jahre. Die regelmäßige Festverzinsung von bis zu 8% wird hier halbjährlich ausgezahlt.

Wir empfehlen Companisto als Deutschland führende Crowdinvesting-Plattform. Mehr als 80.000 Investoren haben hier bereits Geld angelegt, mehr als 1 Mio. Euro fließen monatlich über die Plattform in weitere innovative Unternehmen. Die Anzahl der veröffentlichten Investmentchancen ist hoch. Auch ohne Anmeldung kann man sich auf der Internetseite hier vorab einen Eindruck über die aktuellen Projekte verschaffen:

Aktuelle Projekte bei companisto aufrufen »

 

Fazit: Wenn ich als Investor in Startups oder innovative Wachstumsunternehmen des Mittelstands Geld investieren möchte und nach passenden Projekte suche, sind die Plattformen Companisto und Seedmatch die ersten Anlaufstationen. Hier finde ich ständig aktualisierte Investmentchancen und kann schon ab 100 Euro in Startups investieren. Investoren, die ihre Geldanlage in viele Startups streuen und außerdem in unterschiedliche Branchen investieren, können so auch das Risiko der Geldanlage optimieren.

 


 

III. Crowdfunding-Immobilienplattformen im Vergleich

Noch mehr Geld als in Startups und Wachstumsunternehmen fließt in Immobilienprojekte, die teilweise über die Crowd finanziert werden. Spezialisierte Plattformen wie Rendity oder reaCapital stellen aktuelle Immobilienfinanzierungen über die Crowd vor. Seit Dezember 2018 können Investoren über Rendity auch in vollvermietete Bestandsimmobilien investieren und mit den vierteljährlichen Zinszahlungen aus den Mieterträgen ein regelmäßiges Zusatzeinkommen erzielen.

Name: Minimaleinlage Besonderheiten: Link:
reacapital
RENDITY


TIPP
1.000 Euro erfahrener Entwickler von Immobilienprojekten in Österreich
bis zu 7% Rendite p.a., auch mit regelmäßiger Ausschüttung
schon mehr als 900 Investoren
investieren ab 1.000 Euro – 25 Euro Startbonus für Erstinvestment
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150x38_exporo
Exporo
500 Euro viele erfolgreich abgeschlossene Projekte
garantierte Projektfinanzierung
Verwaltung durch SECUPAY AG
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150x38_zinsland
Zinsland
500 Euro Projektbegleitung auch in fortgeschrittenen Phasen
Verwaltung durch die SECUPAY AG
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Zinsbaustein
500 Euro Mehrere erfolgreich abgeschlossene Projekte
Sontowski & Partner Group als Partner mit langjähriger Erfahrung
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150x38_bergfuerst
Bergfuerst
10 Euro Halbjährliche Zinsen
Transparente Kommunikation
Oft mehrmalige Zinsgutschriften im Jahr
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reacapital
ReaCapital
250 Euro Besicherung durch eine erstrangige Grundschuld
attraktive Immobilienprojekte
bereits mehrere erfolgreich finanzierte Projekte
sehr lange Erfahrung in der Immobilienentwicklung
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engel-voelkers-capital
Engel & Völkers Capital
100 Euro Weltweites Netzwerk der Engel & Völkers AG
Finanzierungsgarantie
quartalsweise Zinszahlung
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150x38_ifunded
iFunded
500 Euro Kurze Laufzeiten von 12 bis 48 Monaten
Zinsauszahlung häufig mehrmals im Jahr
Zusätzliche Sicherheiten bei manchen Projekten
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Aktueller Favorit für Immobiliencrowdfunding: RENDITY

RENDITY Immobiliencrowdfunding Logo

RENDITY bietet Immobilien-Investments in städtischen Lagen Österreichs. Deutsche Anleger können ab 1.000 Euro investieren und mit RENDITY Renditen von bis zu 7% p.a. erzielen. Die Laufzeit der Investments beträgt 12 bis 36 Monate.

Alle bei RENDITY veröffentlichten Immobilienprojekte werden vorab von Experten anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs geprüft. Nach Veröffentlichung eines Projekts, können Investoren ab einer Mindestanlagesumme von 1000 Euro in die Immobilie investieren. Um die Zahlungsabwicklung über ein insolvenzgesichertes Treuhandkonto kümmert sich RENDITY genauso wie um die regelmäßige Veröffentlichung von Updates zu den Projekten.

Bisher haben mehr als 900 Investoren mehr als 9 Mio. Euro in Immobilienprojekte von RENDITY investiert. Mehr als 1,3 Mio. Euro wurden bereits erfolgreich zurückgezahlt. Ein Vorteil für Investoren ist, dass bei dieser Plattform keine Gebühren oder Vermittlungsprovisionen für den Investor anfallen. Außerdem erhalten Investoren für ihr Erstinvestment einen zusätzlichen Startbonus von 25 Euro.

In diesem Video stellt der Gründer von Rendity das Modell „Rendity Growth“ zur Finanzierung von neuen Immobilienprojekten vor:

Investoren können mit „Rendity Income“ seit Ende 2018 auch zusätzlich in vermietete Zinshäuser und Bestandsimmobilien investieren und so ein regelmäßiges hoch verzinstes Zusatzeinkommen erzielen. Mieterträge werden quartalsweise an die Investoren ausgeschüttet. Aktuelle Projekte für „Rendity Income“ finden Sie direkt hier auf der Internetseite des Crowdfunding-Portals:

Aktuelle Immobilienprojekte bei RENDITY ansehen »

 

Fazit: Neben RENDITY sind besonders empfehlenswert die Anbieter reacapital mit einer Mindestanlagesumme von nur 250 Euro und Exporo. Wenn ich als Investor mit einer niedrigen Mindestanlagesumme Immobiliencrowdfunding einmal ausprobieren möchte, ist Bergfürst mit dem sehr niedrigen Mindestinvestment eine gute Plattform. ReaCapital bietet mir als Investor durch die Grundschuld auf eine bestehende Immobilie ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal, so dass das Risiko eines Totalausfalls sinkt.

Risikohinweis:
Der Erwerb der in diesem Artikel vorgestellten Vermögensanlagen und Wertpapiere ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
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  • Das Konzept der digitalen Girokontos für das Smartphone: alle Bankdienstleistungen direkt vom Smartphone aus steuern. Banking überall und jederzeit über die App.
  • Unser Vergleich zeigt Vorteile und Nachteile, insbesondere bei der Bargeldverfügung am Geldautomaten. Unser Favorit ist das digitale Girokonto der mobilen Bank „N26“.
  • Wir empfehlen ein mobiles Konto als Ergänzung zum herkömmlichen Girokonto.
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Privatanleger können jetzt vom harten Wettbewerb zwischen Depotbanken und Online-Brokern profitieren. Es gibt nicht nur Prämien für Neukunden, auch die Depotübertragung wird fast immer mit einem attraktiven Bonus und Sonderkonditionen belohnt. Je nach Depot-Volumen gibt es bis zu 5.000 Euro Barprämie. Ich habe die besten Angebote und die höchsten Prämien für den Depotwechsel 2019 zusammen gestellt.

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