Autor: D. Schuster

Für unerwartete Rechnungen oder kurzfristige, unplanbare Ausgaben bieten Minikredite zwischen 50 und 3.000 Euro mit kurzer Laufzeit eine Lösung zur Überbrückung kurzfristiger Geldengpässe. Auf Wunsch ist das Geld sogar innerhalb von 24 Stunden verfügbar, so das Versprechen von spezialisierten Anbietern. Ob das seriös ist, auf welche Gebührenfallen Sie achten müssen – und wer das beste Angebot im Vergleich bietet: Das zeigt mein Bericht zu den besten Minikrediten 2020.

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Robo Advisor sind digitale Vermögensverwalter, deren Beliebtheit weltweit ständig zunimmt. Die Angebote versprechen eine einfache Art des Vermögensaufbaus mit optimierter Risikosteuerung und attraktiven Renditeaussichten. Hier im Robo Advisor Vergleich zeige ich, warum sich diese Geldanlage lohnen kann, wie die Robos im Performance-Vergleich abschneiden und wie Neueinsteiger den passenden Anbieter finden.

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  • Das Konzept der digitalen Girokontos für das Smartphone: alle Bankdienstleistungen direkt vom Smartphone aus steuern. Banking überall und jederzeit über die App.
  • Unser Vergleich zeigt Vorteile und Nachteile, insbesondere bei der Bargeldverfügung am Geldautomaten. Unser Favorit ist das digitale Girokonto der mobilen Bank „N26“. Auf Rang 2 schafft es moneyou Go, das Smartphone-Konto der französischen Großbank ABN Amro. Rang 3 geht an das Smartphone Konto der 1822direkt, das 1822MOBILE mit gebührenfreier Sparkassen-Karte inklusive.
  • Wir empfehlen ein mobiles Konto als Ergänzung zum herkömmlichen Girokonto.
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Privatanleger können jetzt vom harten Wettbewerb zwischen Depotbanken und Online-Brokern profitieren. Es gibt nicht nur Prämien für Neukunden, auch die Depotübertragung wird fast immer mit einem attraktiven Bonus und Sonderkonditionen belohnt. Je nach Depot-Volumen gibt es bis zu 5.000 Euro Barprämie. Ich habe die besten Angebote und die höchsten Prämien für den Depotwechsel 2020 zusammen gestellt.

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„Kostenlos Geld abheben an jedem Geldautomaten“ – vor allem dieser Werbespruch der Direktbanken überzeugte mich schon vor mehr als 10 Jahren mit meinem Girokonto von der Volksbank zu einer Direktbank zu wechseln. Ich habe den Wechsel zur ING-DiBa nicht bereut. Trotzdem hat sich auch etwas Frust bei mir angesammelt: Es kommt immer wieder vor, dass Bargeldabhebungen an Geldautomaten verweigert werden, da längst nicht alle Geldautomaten mit der ING Kreditkarte funktionieren. Hier meine vielfach erprobten Tipps, wie Sie die Bargeldversorgung mit Direktbanken-Kreditkarten einfach verbessern.

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Die Gebühren für Geschäftskonten bei Filialbanken sind in den letzten Jahren immer teurer geworden. Auch die Commerzbank hat zum 01.01.2020 kräftig die Gebühren erhöht. Satte 43% mehr Gebühren nur für die Kontoführung muss ich jetzt für das Geschäftskonto meiner Einzelfirma bei dieser Bank bezahlen, dazu kommen Kosten für Buchungen, Bargeld abheben, usw.. Doch es gibt einige Alternativen für alle, die auf den Service in der Filiale verzichten können: Als Gewerbetreibender findet man kostengünstige und leistungsstarke Alternativen bei reinen Online-Banken. Hier zeige ich, warum das Business-Konto von PENTA aktuell mein Favorit für einen Kontowechsel ist und biete einen Vergleich mit weiteren Geschäftskonto Alternativen für Selbständige, Freiberufler und Unternehmen.

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Gebührenfreie ETF Sparpläne bieten auch 2020 einige Depotbanken. Nur die Direktbank ING ist bei ETF-Sparplänen unverhältnismäßig teuer. Erst seit September 2019 gibt es hier überhaupt wenige gebührenfreie ETF-Sparpläne. Wer mit einem gebührenfreien ETF Sparplan Vermögen bilden will, findet oft bei der Konkurrenz ein besseres Angebot. Hier ist mein Vergleich mit den Favoriten bei ETF Sparplänen.

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  • Prepaid Kreditkarten sind eine Möglichkeit, auch trotz SCHUFA-Eintrag, ohne Bonitätsprüfung und Gehaltsnachweis einfach und schnell an eine Kreditkarte zu kommen. Für Zahlungsvorgänge mit Prepaid Kreditkarte kann das vorher auf die Karte geladenes Guthaben verwendet werden.
  • Kreditkarten auf Prepaid Basis schützen vor hohen Kreditkarten Zinsen und bieten eine sehr gute Kostenkontrolle. Als Gegenleistung fällt eine jährliche Gebühr für die Karte an sowie weitere Gebühren für die Bargeldversorgung.
  • Unser Autor empfiehlt Prepaid Kreditkarten auch als Ergänzung zu herkömmlichen Kreditkarten. Der Vergleich zeigt die besten Prepaid Kreditkarten 2020 und warnt bei einem Angebot auch vor zu hohen Kosten.

Kreditkarten sind kaum noch aus dem Leben wegzudenken: Egal, ob man im Internet einfach und bequem bezahlen oder im Inland und Ausland Geld abheben will – mit Kreditkarte geht alles. Nur kommt nicht jeder einfach so an eine Kreditkarte. Anbieter von Prepaid Kreditkarten ohne Schufa-Auskunft, Einkommensnachweis und Bonitätsprüfung haben hier eine Lösung parat. Wir haben die aus unserer Sicht besten Prepaid Kreditkarten, die derzeit am Markt sind, ausgewählt und die Konditionen verglichen. Hier gibt es unsere TOP 4. der Karten. So schneiden sie ab:

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Ab 100 Euro Geld anlegen in Startups und Immobilien: Crowdfunding-Plattformen wollen es Investoren erleichtern, auch schon mit kleinen Summen zum Business Angel zu werden und gemeinsam mit der Crowd innovative Projekte und Immobilien zu finanzieren. Wer clever investiert, kann auch das Risiko dieser Geldanlage minimieren. Wir zeigen hier, wie es geht und welche Anbieter unsere Favoriten für 2020 sind.

Update UPDATE Update
20.05.2020
Investieren in nachhaltige Projekte: Wir haben unsere Übersicht um WIWIN ergänzt. Auf dieser seit 2011 aktiven Plattformen können Sie in nachhaltige Projekte investieren, z.B. in Solarparks oder Mobilitätsunternehmen. Investments sind ab 100 Euro mit einer Verzinsung von durchschnittlich 5,5% p.a. möglich. Hier finden Sie alle Details zu WIWIN und eine Übersicht über die aktuell verfügbaren Projekte.

Diese Crowdfunding-Plattformen sind unsere Favoriten für 2020:

Companisto - Crowdfunding Plattform
Companisto – Investieren in Startups
Deutschlands aktivster privater Wagniskapitalgeber
mehr als 90.000 Investoren
Investieren in Startups ab 500 Euro
Arten: Gewinnbeteiligung, Festverzinsung
transparente Investments und Investorenschutz

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Exporo Immobilien LogoExporo – Immobilienfinanzierung
Marktführer beim Immobilien-Crowdfunding nach Zusammenschluss mit Zinsland (2019)
Zinsen in Höhe von 4-7% p.a.
bisher mehr als 200 Projekte erfolgreich finanziert
Aktion: 100 Euro Neukundenbonus hier mit Gutschein-Code 136258

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Inhaltsverzeichnis dieses Artikels über Crowdfunding-Plattformen:
I. Crowdinvesting: Wagniskapital mit Renditekick
II. Crowdfunding-Immobilienplattformen im Vergleich
III. Crowdinvesting in Startups und kleine bis mittlere Unternehmen im Vergleich: Geld anlegen in KMU und Startups

I. Crowdinvesting 2020: Wagniskapital mit Renditephantasie

Crowdfunding wird auch bei kleineren Investoren in Deutschland eine immer beliebtere Form der Geldanlage. Laut dem aktuellen Crowdinvest Immobilien Report 2019 ist das über die Crowd vermittelte Volumen in 2018 weitere knapp 30% gestiegen auf jetzt 165 Millionen Euro in 2018. Das sind zwar immer noch nur 0,03 Prozent des verfügbaren Einkommens privater Haushalte in Deutschland, aber das Wachstum dieser Finanzierungsform ist enorm. Das meiste über die Crowd eingesammelte Geld fließt aktuell in Immobilienprojekte bei einer durchschnittlichen Fundingsumme von 1,2 Millionen Euro, dann folgen Startups. Aber auch etablierte Unternehmen lassen sich ihr Wachstum gerne über die Crowd mitfinanzieren und hoffen – neben dem klassischen Finanzierungsvorhaben – auch auf einen positiven Marketing-Effekt.

Wie riskant ist Crowdinvesting?

Man sollte sich als privater Investor aber bei jedem Investment klar mchen: Kapital, das in über die Crowd finanzierte Immobilienprojekte oder Startups investiert wird, ist Wagniskapital. Die möglichen Renditen für die Geldanlage sind zwar verlockend, aber das Risiko ist hoch, da die Beteiligungen üblicherweise als Nachrangdarlehen ausgegeben werden. Bei ungefähr 14 Prozent liegt das Risiko eines Totalausfalls beim Crowdinvesting, wie eine Studie des Bundesfinanzministeriums ermittelte. Kommt es tatsächlich zu einer Insolvenz, sind die Wagniskapitalgeber in der Regel die letzten, die bedient werden und dabei oft leer ausgehen. Dieses Risiko sollte jeder Investor vor der ersten Investition bedenken.

Info: Nachrangdarlehen

Das Nachrangdarlehen (auch nachrangiges Darlehen/nachrangiges Fremdkapital) gehört zum sogenannten Mezzanine-Kapital, eine Mischung aus Eigenkapital- und Fremdkapital. Das Entscheidende am Nachrangdarlehen ist, dass im Falle einer Insolvenz bzw. Liquidation des Kreditnehmers das Darlehen in der Rangfolge hinter anderen Forderungen des entsprechenden Unternehmens zurücktritt. Gegenüber dem Eigenkapital ist das Nachrangdarlehen aber nicht nachrangig, sprich bevor der Eigentümer des insolventen Unternehmens Geld zurück erhält, muss er erst alle nachrangigen Darlehen in voller Höhe bedienen.

Da man hinter einer Reihe von Gläubigern steht, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, am Ende leer auszugehen. Gewöhnlich hat der Investor auch keinen Anteil am Erfolg seiner Investition, er trägt bloß das höhere Risiko. Dafür ist der Zinssatz für den Kreditgeber mit einem Nachrangsdarlehen höher.

Was ist Crowdinvesting und wie funktioniert es?

Als Crowdinvesting wird eine noch vergleichsweise junge Investitionsmöglichkeit bezeichnet, bei der viele Anleger die Gelegenheit haben, in einzelne Projekte Kapital zu investieren. Das Crowdinvesting funktioniert völlig ohne Banken, sondern Kapitalgeber sind in diesem Fall in der Regel Privatpersonen. Crowdinvesting ist keine spezielle Art der Immobilienanlage, sondern im Allgemeinen eine Investition in verschiedene Projekte. Darunter befinden sich zu einem großen Teil seit einiger Zeit auch Immobilienprojekte. Generell gibt es noch weitere Projekte, die auf einer Crowdinvesting Plattform vorgestellt werden und in die Anleger investieren können, zum Beispiel in Projekte aus den Sparten Erneuerbare Energien oder StartUps.

Das Crowdinvesting als solches funktioniert relativ einfach. Sie melden sich zunächst auf der entsprechenden Plattform an, indem Sie einige persönliche Daten angeben und die Registrierung anschließend per E-Mail bestätigen. Daraufhin habe Sie volle Einsicht in die aktuell veröffentlichen Projekte, bei denen noch Kapitalgeber gesucht werden. Sie können sich einige Details zu diesen Projekten betrachten, wie zum Beispiel:

  • Mindesteinlage
  • Laufzeit
  • Zins bzw. Rendite
  • Projektdetails wie Standort oder Geschäftsidee

Das Crowdinvesting funktioniert demzufolge immer nach dem gleichen Prinzip, unabhängig davon, ob Sie sich für Immobilienprojekte oder andere Projekte entscheiden. Nachdem Sie ein Projekt ausgewählt haben, können Sie die von Ihnen gewünschte Investitionssumme tätigen. Anschließend erhalten Sie den in dem Projekt ausgeschriebenen Zins oder einer anderen Form der Rendite. Darüber hinaus wird Ihnen ebenfalls Ihr Kapital zurückgezahlt, entweder in jährlichen Teilbeträgen oder auf einen Schlag am Laufzeitende.

Dokumentation ist Pflicht beim Crowdfunding

Über das Kleinanlegerschutzgesetz sind deshalb genaue Dokumentationspflichten festgesetzt. Auch eine Verbraucherinformation zu jeder Geldanlage ist Pflicht. Im Kleinanlegerschutzgesetz wird außerdem eine Maximalanlage von 1.000 Euro pro Investor und pro Projekt definiert. Bis zu 10.000 Euro anlegen sollte nur, wer nachweislich über mindestens 100.000 Euro frei verfügbares Vermögen verfügt oder maximal den zweifachen Betrag seines durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens.

Aber auch die Crowdfunding- und Crowdlending-Plattformen reagieren und suchen nach neuen Möglichkeiten, Finanzierungen über die Crowd auch für die Investoren sicherer zu machen und das Risiko eines Totalausfalls zu reduzieren. So bietet etwa das auf Immobilien-Crowdfunding spezialisierte Portal „reacapital“ den Investoren einen Grundbucheintrag an. Die führende Plattform companisto hat angekündigt, zukünftig auch Eigenkapital-Beteiligungen für Wachstumsfinanzierungen anzubieten. Investoren werden durch ein Investment in das Eigenkapital also echte GmbH-Gesellschafter.

 


 

II. Crowdfunding-Immobilienplattformen im Vergleich

Geld anlegen in Immobilien

Das Investment in Immobilien zählt zu den aktuellen Finanztrends am Markt. Insbesondere die niedrigen Bauzinsen, aber auch die attraktiven Immobilienpreise haben dazu geführt, dass immer mehr Anleger das Investment in Betongold für sich entdeckt haben. Daher muss es nicht immer der Kauf einer Gewerbeimmobilie sein, sondern darüber hinaus existieren am Finanzmarkt mehrere Möglichkeiten, wie Anleger indirekt in Häuser oder Wohnungen investieren können. Ein sehr moderner Weg ist das Crowdinvesting.

Wie kann ich generell in Immobilien investieren?

Viele Anleger beschäftigen sich zum ersten Mal mit dem Thema Immobilien-Investment. Daher stellt sich unter anderem die Frage, auf welche Art und Weise es möglich ist, in Betongeld zu investieren. Ein Weg ist fast allen Anbietern bekannt, nämlich der Kauf eines Objektes. Allerdings ist diese Art der Investition nahezu ausschließlich für vermögende Privatanleger, Unternehmen oder institutionelle Investoren möglich. Der Grund ist, dass der Kaufpreis für eine durchschnittliche Gewerbeimmobilien meistens zwischen mindestens 400.000 und 800.000 Euro liegt.

Aus diesem Grund schauen sich insbesondere Privatanleger mit einem kleineren oder mittleren Vermögen nach Alternativen um. Sie werden oftmals fündig, denn es gibt insbesondere die folgenden Wege, wie Sie als Anleger indirekt in den Sachwert Immobilie investieren können:

  • Offene Immobilienfonds
  • Geschlossene Immobilienfonds
  • Immobilienaktien
  • Sachwertdarlehen

Darüber hinaus existiert ein fünfter Weg, der insbesondere in den letzten zwei Jahren von immer mehr Anlegern gewählt wird. Gemeint ist damit das Crowdinvesting, in diesem Fall in einzelne Immobilienprojekte. Spezialisierte Plattformen stellen aktuelle Immobilienfinanzierungen über die Crowd vor. Inzwischen können Investoren auch in vollvermietete Bestandsimmobilien investieren und mit den vierteljährlichen Zinszahlungen aus den Mieterträgen ein regelmäßiges Zusatzeinkommen erzielen.


Immobiliencrowdfunding erklärt: Video von dagobertinvest

Unser Favorit im Vergleich ist aktuell die Immobilienplattform Exporo, 2014 in Hamburg gegründet und inzwischen auf über 100 Mitarbeiter angewachsen. Bis 2018 hat Exporo schon über 300 Millionen Euro zwischen Projektentwicklern und Privatanleger vermittelt. Seit Ende 2018 können Anleger auch in Bestandsimmobilien investieren, darunter z.B. im März 2019 eine Polizeiwache in Nordrhein-Westfalen mit dem Bundesland als Mieter.

Name: Minimaleinlage Besonderheiten: Link:
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Exporo

TIPP
500 Euro lange Erfahrung mit 200+ erfolgreich finanzierten Projekten
„Exporo Bestand“ mit vierteljährlicher Ausschüttung von Zinsen und einer durchschnittlichen Gesamtrendite von über 5% p.a.
ständig aktuelle Investmentchancen ab 500 Euro Kapitaleinsatz
sichere Verwaltung durch SECUPAY AG
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dagobertinvest Immobiliencrowfunding
dagobertinvest.at
250 Euro größte und beliebteste Immobiliencrowdfunding-Plattform in Österreich
auch für Anleger aus Deutschland: ca. 7% p.a. Renditechancen durch Immobilien-Investments
schon mehr als 100 realisierte Objekte
Laufzeiten: 6 bis 30 Monate – hohe Frequenz von neuen Objekten
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reacapital
RENDITY
1.000 Euro erfahrener Entwickler von Immobilienprojekten in Österreich
bis zu 7% Rendite p.a., auch mit regelmäßiger Ausschüttung
schon mehr als 2300 Investoren
investieren ab 1.000 Euro – 25 Euro Startbonus für Erstinvestment
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Zinsbaustein
500 Euro Mehrere erfolgreich abgeschlossene Projekte
Sontowski & Partner Group als Partner mit langjähriger Erfahrung
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Bergfuerst
10 Euro Halbjährliche Zinsen
Transparente Kommunikation
Oft mehrmalige Zinsgutschriften im Jahr
5,0 bis 7,5 % Zinsen p.a.
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Engel & Völkers Capital
100 Euro Weltweites Netzwerk der Engel & Völkers AG
Finanzierungsgarantie
quartalsweise Zinszahlung
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iFunded
500 Euro Kurze Laufzeiten von 12 bis 48 Monaten
Zinsauszahlung häufig mehrmals im Jahr
Zusätzliche Sicherheiten bei manchen Projekten
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Aktueller Favorit für Immobiliencrowdfunding 2020: Exporo

Exporo Immobilien Logo

Die Exporo AG mit Sitz in Hamburg ist Marktführer im Bereich digitaler Immobilieninvestments – und auch unser aktueller Favorit für alle, die Geld in Immobilien anlegen wollen. Die prognostizierte Rendite liegt bei Projekten von Exporo zwischen 4 und 6% p.a. Bisher wurden schon mehr als 500 Mio. Euro Kapital zwischen Anlegern und Immobilienentwicklern über exporo.de vermittelt und schon über 200 Millionen Euro wieder an die Anleger zurückgezahlt. Mehr als 200 Projekte wurden damit erfolgreich finanziert.

Neben Neubau-Projekten gibt es auch die Möglichkeit, in Bestandsimmobilien zu investieren – ab 1.000 Euro. Die Ausschüttungen an die Anleger aus den Mietüberschüssen erfolgen hier vierteljährlich. Zusätzlich partizipieren Anleger an möglichen Wertsteigerungen der Mietobjekte. Die erwartete Gesamtrendite liegt dabei bei aktuellen Projekten zwischen 5,6 und 6,1% p.a.. Zur Risikominimierung setzt Exporo besonders auch auf bonitätsstarke Mieter, z.B. bei der im März 2019 als Bestandsimmobilie angebotenen Polizeiwache in Nordrhein-Westfalen mit dem Bundesland als Mieter.

Wer in Neubauprojekte investieren will, kann dies bereits ab 500 Euro Anlagesumme bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 12 bis 36 Monaten je nach Projekt tun. Die endfällige Verzinsung beträgt durchschnittlich 4 bis 6% p.a. je nach Objekt.

Mehrere Merkmale qualifizieren Exporo als unseren Favoriten unter den Immobiliencrowdfunding-Plattformen: Exporo hat eine langjährige Erfahrung und ist mit über 200 erfolgreich finanzierten Projekten und mehr als 100 Mitarbeitern der führende Anbieter von Immobilieninvestments aus der Crowd. Außerdem ist die Rückzahlungsquote der Projekte plus Zinsen hoch, lange Zeit lag sie bei 100% seit Start im Jahr 2014 – das spricht für die bisher hohe Zuverlässigkeit des Konzepts und die gute Auswahl der Immobilien. Durch die zusätzliche Möglichkeit, nun auch in Bestandsimmobilien investieren zu können, hat Exporo außerdem das Angebot stark erweitert. Als Anleger profitiere ich hier zusätzlich von der vierteljährlichen Ausschüttung sowie möglichen Wertsteigerungen der Immobilie.

Neukunden, die zum ersten Mal bei Exporo investieren, erhalten auf dieser Aktionsseite einen Bonus von 100 Euro für die erste Investition.

Aktuelle Immobilienprojekte bei Exporo ansehen »

 

Fragen und Antworten zu Crowdinvesting in Immobilien

Welche Immobilienprojekte gibt es auf Crowdinvesting Plattformen?

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Immobilienprojekte, die Sie auf Crowdinvesting Plattformen finden. Interessant zu wissen ist, dass es in diesem Segment gemischte Plattformen gibt und solche, die sich auf eine bestimmte Projektart konzentrieren. So existieren mittlerweile über zehn Crowdinvesting Plattformen, auf denen Sie ausschließlich Immobilienprojekte finden. In dem Zusammenhang investieren Anleger häufig in die folgenden Projekte:

  • Einkaufszentren
  • Büroimmobilien
  • Mehrfamilienhäuser
  • Wohnquartiere
  • Pflegeimmobilien
  • Studentenwohnheime

Wenn Sie sich also beispielsweise bei Ihrem Investment für eine bestimmte Immobilienart interessieren und entscheiden möchten, finden Sie dazu aller Voraussicht nach auch das passende Immobilienprojekt auf einer Crowdinvesting Plattform.

Mit welcher Rendite kann ich rechnen?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn der für Sie erzielbare Ertrag hängt natürlich in großem Umfang vom jeweiligen Projekt ab. Bezüglich der Art der Rendite gibt es im Wesentlichen bei Immobilienprojekten, in die Sie über eine Crowdinvesting Plattform Geld anlegen können, die folgenden drei Modelle:

  1. Garantierter Zinssatz pro Jahr
  2. Fester Zins plus erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung
  3. Überschuss- oder Gewinnbeteiligung

Bei den meisten Immobilienprojekten wird Ihnen als Anleger ein fester Zins zugesagt, beispielsweise fünf Prozent pro Jahr. Erfolgsabhängige Erträge sind zwar nominal oft attraktiver, bergen allerdings das Risiko, dass die Rendite geringer als erwartet ausfällt. Alle aktuellen Immobilienprojekte, die über eine Crowdinvesting Plattform laufen einmal zusammengefasst, dürfte sich die durchschnittliche Jahresrendite etwa zwischen 3,5 bis 6,5 Prozent bewegen. Insbesondere im Vergleich zu vielen klassischen Anlageformen ist dies durchaus für Anleger ein stattlicher Ertrag.

Welche Vorteile hat Crowdinvesting in Immobilien?

Es gibt einige gute Gründe, warum sich Anleger vermehrt für die Alternative Crowdinvesting bei einer geplanten Immobilienanlage entscheiden. Ein Hauptgrund besteht darin, dass Anlegern auch mit kleineren Vermögen überhaupt der Zugang zum Immobilienmarkt geboten wird. Sowohl ein Direktinvestment in Betongold als auch eine Anlage mittels geschlossener Fonds erfordert vom Kunden Kapital in mindestens fünf- bis sechsstelliger Höhe. Daher bleibt Kleinanlegern und Personen mit Vermögen bis zu 20.000 Euro im Grunde als Alternative entweder der offene Immobilienfonds oder eben Crowdinvesting. Je nach Plattform sind Investitionen in einzelne Projekte schon ab 100 oder 250 Euro möglich.

Schon mit wenig Kapital Risikostreuung möglich

Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil des Crowdinvesting in Immobilien. Dieser besteht darin, dass Sie selbst mit relativ wenig Kapital eine Risikostreuung vornehmen können. Möchten Sie beispielsweise insgesamt 5.000 Euro in Immobilien bzw. Immobilienprojekte investieren, verteilen Sie dieses Geld einfach auf beispielsweise zehn unterschiedliche Immobilienprojekte mit jeweils 500 Euro. Auf diese Weise reduzieren Sie Ihr Gesamtrisiko und optimieren zudem den möglichen Ertrag. Gibt es nämlich bei einem Projekt einen Ausfall, wirkt sich dieser im Beispiel nur zu zehn Prozent negativ auf Ihr Gesamtinvestment aus.

Größere Auswahl an interessanten Projekten

Ein weiterer Vorteil für Anleger ist es, dass es auf den meisten Crowdinvesting Plattformen eine größere Auswahl interessanter Immobilienprojekte gibt. Sie müssen also nicht erst aufwändig im Internet oder über andere Medien nach möglichen Projekten suchen. Stattdessen haben Sie auf der entsprechenden Plattform oftmals 20, 30 oder noch mehr offene Immobilienprojekte, bei denen noch Kapitalgeber gesucht werden. Daher können Sie oft sogar nach Art des Immobilienprojekte selektieren, falls Sie beispielsweise bevorzugt in Pflegeimmobilien oder Wohnquartiere Geld anlegen möchten.

Fazit: Neben Exporo, die neuen Investoren hier gerade 100 Euro Bonus für die erste Geldanlage in Immobilien spendieren, sind besonders empfehlenswert die Plattformen dagobertinvest mit einer Mindestanlagesumme von nur 250 Euro und Rendity. Wenn ich als Investor mit einer niedrigen Mindestanlagesumme Immobiliencrowdfunding einmal ausprobieren möchte, ist Bergfürst mit dem sehr niedrigen Mindestinvestment eine gute Plattform. ReaCapital bietet mir als Investor durch die Grundschuld auf eine bestehende Immobilie ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal.

 


 

III. Crowdinvesting in Startups und kleine bis mittlere Unternehmen im Vergleich: Geld anlegen in KMU und Startups

Business Konto für Startups
© ammentorp / 123rf

Crowdfunding ist besonders für Startups interessant, die gerade in der Gründungsphase hohen Kapitalbedarf haben. Neben der Finanzierung kann die Crowdfunding-Kampagne auch gleich als Marketing-Maßnahme für neu am Markt zu platzierende Produkte dienen. Man muss aber kein Startup sein, um eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich umzusetzen: Auch etablierte Mittelstands-Unternehmen setzen auf Kapital aus der Crowd, um ihre Wachstumsziele zu finanzieren.

Wer als Privatanleger wie ein Business Angel in innovative Startups Geld investieren möchte, findet passende Angebote auf Plattformen wie Companisto. Hier werden nach einer internen Prüfung aktuelle Businesskonzepte von Startups und Wachstumsunternehmen vorgestellt, die gerne über die Crowd Geld aufnehmen wollen. Der potenzielle Investor findet Finanzdaten, Business Pläne und weitere Informationen, etwa zur Renditeerwartung und zum Risiko der Geldanlage, direkt auf der Crowdfunding-Plattform. Auch die Abwicklung der Zahlungsströme läuft in den meisten Fällen direkt über das Crowdfunding-Portal.

Schon ab einem Crowdfunding-Mindestbetrag von 100 Euro können private Investoren in Startups oder KMU, also kleine und mittlere Unternehmen, investieren. Dazu ist zuerst eine kostenfreie Anmeldung auf der Crowdfunding-Plattform nötig. Dann kann in der Regel sofort in aktuell aktive Projekte investiert werden, die das Finanzierungsziel noch nicht erreicht haben. Viele Investoren streuen ihre Investitionen stark, um das Risiko ihrer Geldanlage in Startups und Unternehmen zu optimieren.

Um die Sicherheit der Geldanlage beim Crowdinvesting zu erhöhen, prüfen die Plattformen in einem Screening zusätzlich vor Veröffentlichung von Projekten genau die Finanzdaten der kapitalhungrigen Startups und Wachstumsunternehmen. Oft werden die vorgestellten Investmentmöglichkeiten auch in Risikoklassen einsortiert und zusätzliche Sicherheitsmerkmale zum Schutz der Investoren angeboten.

Name: Aktiv seit: Mindestinvest: Besonderheiten: Link:
Companisto - StartupsCompanisto

TIPP
2012 500 Euro Deutschlands aktivster privater Wagniskapitalgeber
v.a. Investitionen in Startups
Live-Videokonferenzen mit den Gründern der Startups
Arten: Gewinnbeteiligung, Festverzinsung
transparente Investments und Investorenschutz
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Innovestment.eu 2011 500 Euro Geldanlage in Startups und KMU
Fokus auf Anlageprojekte mit Nachhaltigkeits-Thematiken
aktuell 40 finanzierte Projekte mit 8 Mio. Investitionssumme
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FundingCircle 2010 100 Euro geprüfte Unternehmen, monatliche Rückzahlung
Geldanlage in Unternehmen des deutschen Mittelstands
Rating nach Risikoklassen
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Kapilendo 2016 100 Euro Mitglied im Bundesverband Crowdfunding
Geldanlage in kleinere und mittlere Unternehmen des dt. Mittelstands
klassische Kredite und Nachrangdarlehen
Zinsen von 2,49% p.a. bis 11,99% p.a. je nach Risikoklasse
Jetzt ansehen »
Seedmatch 2011 250 Euro schon seit 2011 aktiv
Investments in Startups und Wachstumsunternehmen
mehr als 65.000 Nutzer
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WIWIN 2011 100 Euro Fokus auf Investieren in nachhaltige Projekte (z.B. Solar, eBike, Wasser)
über 63 Mio. Euro vermitteltes Anlagevolumen
schon seit 2011 am Markt
Jetzt ansehen »

 

Unser Tipp für Startup-Investoren: companisto

Companisto Crowdinvesting Plattform

Unser Tipp unter den Crowdfunding-Plattformen ist Companisto. Die Plattform stellt seit 2012 aktuelle Investmentchancen in Startups und Wachstumsunternehmen des Mittelstands vor und ist seit Jahren Deutschlands aktivster Wagniskapitalgeber. Demnächst soll es auch möglich sein, direkt in das Eigenkapital von Kapitalgesellschaften zu investieren.

Neben einer variablen Gewinnbeteiligung bei Startups werden auch Investmentchancen mit Festverzinsung bei Wachstumsunternehmen angeboten. Bei Investitionen in Startups sollte der Investor einen Anlagehorizont von nicht unter fünf Jahren mitbringen. Dafür wird er je nach Projekt an den Gewinnen der Startups beteiligt sowie einem möglichen Exit. Bei den festverzinslichen Anlagen ist der Anlagehorizont meistens drei oder vier Jahre. Die regelmäßige Festverzinsung von bis zu 8% wird hier halbjährlich ausgezahlt.

Wir empfehlen Companisto als Deutschland führende Crowdinvesting-Plattform. Mehr als 80.000 Investoren haben hier bereits Geld angelegt, mehr als 1 Mio. Euro fließen monatlich über die Plattform in weitere innovative Unternehmen. Die Anzahl der veröffentlichten Investmentchancen ist hoch. Auch ohne Anmeldung kann man sich auf der Internetseite hier vorab einen Eindruck über die aktuellen Projekte verschaffen:

Aktuelle Projekte bei companisto aufrufen »

 

Fazit: Wenn ich als Investor in Startups oder innovative Wachstumsunternehmen des Mittelstands Geld investieren möchte und nach passenden Projekte suche, sind die Plattformen Companisto und Seedmatch die ersten Anlaufstationen. Hier finde ich ständig aktualisierte Investmentchancen und kann schon ab 100 Euro in Startups investieren. Investoren, die ihre Geldanlage in viele Startups streuen und außerdem in unterschiedliche Branchen investieren, können so auch das Risiko der Geldanlage optimieren.

Risikohinweis:
Der Erwerb der in diesem Artikel vorgestellten Vermögensanlagen und Wertpapiere ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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Vor dem Urlaub steht noch eine Entscheidung an: Welche Banking-App darf mit auf die Reise? Ich habe mich auf die Suche gemacht nach einem guten Smartphone-Konto. Es soll helfen, meine Ausgaben im Urlaub zu kontrollieren, bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone oder der Karte und auch eine gute Bargeldversorgung am Geldautomaten ermöglichen. Alle anderen Extras nehme ich natürlich gerne mit. Bei welcher Bank ich unerwartet fündig wurde, zeige ich hier im Erfahrungsbericht.

Update UPDATE Update
01.07.2020
Verbesserungen und zusätzliche Vorteile von Moneyou Go: Daueraufträge und geplante Überweisungen sind bei Moneyou Go genauso verfügbar wie kontaktloses Bezahlen für Beträge bis zu 50 Euro mit der inklusiven Mastercard Debitkarte. Zusätzlicher Vorteil: Beim Geldabheben am Automaten gibt es KEINEN Mindestbetrag. Eine Verzinsung des Guthabens gibt es ab 03.07.20 aber nicht mehr. Weitere Details und Neuerungen gibt es direkt hier bei Moneyou.

Banking und Bezahlen mit der Smartphone-App – das wird auch nach dem Start von Google Pay und Apple Pay in Deutschland immer mehr zur Normalität. Inzwischen nutzen laut einer aktuellen Umfrage der Deutsche Bank in der befragten jungen Zielgruppe jetzt knapp zwei Drittel (70%) Smartphones und Tablet fürs mobile Banking (2018: 63%). Finanzangelegenheiten im Internet erledigen zu können ist sogar schon für 80% der Befragten wichtig.

Und eine echte Erleichterung bei Verwaltung und Steuerung der eigenen Finanzangelegenheiten sind die Apps fürs Banking ja tatsächlich. Für mich waren die Urlaubsplanungen für 2020 ein guter Anlass, mich auch mit der Auswahl einer passenden Konto-App für das Smartphone zu beschäftigen. Statt einer dicken Geldbörse gefällt mir die Idee gut, gerade im Urlaub (möglichst) alle Geldgeschäfte direkt am Smartphone erledigen zu können. Denn das hat man natürlich sowieso meistens dabei.

Smartphone Konto für den Urlaub
© serezniy / 123rf

Welche Smartphone-Konto ist das richtige? – Das sind meine Auswahlkriterien

Was ist mir nun wichtig bei der Wahl eines Smartphone-Kontos? Was erwarte ich, welche Funktionen benötige ich unbedingt? Bevor ich mich auf die Suche mache, habe ich mir die wichtigsten Punkte überlegt:

  • Echter Mehrwert: Wenn ich mir schon eine weitere App installiere, soll sie mir auch einen echten Mehrwert bieten. Bei Finanzen heißt das: Sie soll mir helfen, Sparziele zu erreichen, Ausgaben zu kontrollieren. Außerdem will ich einfacher bezahlen können und überall Geld abheben können, idealerweise auch mit Google Pay und Apple Pay.
  • Individuell: Ich möchte möglichst frei entscheiden, wie ich Geld anlege oder ausgebe. Auch die Oberfläche der App möchte ich möglichst frei nach meinen Wünschen gestalten. Das heißt: Das System soll sich idealerweise an mich und meine Vorstellungen anpassen, nicht umgekehrt.
  • Sicherheit: Geld hat immer auch mit Sicherheit zu tun. Ich möchte das Gefühl haben, das mein Geld auch in der App in guten Händen ist. Zwar will ich das Konto nur als Zweitkonto nutzen, das heißt: Ich werde hier sicher keine allzu hohen Summen Geld bunkern.
  • Gebühren: Mit Kontoführungsgebühren braucht man mir erst gar nicht zu kommen – so ein App-Konto wäre gleich raus aus der näheren Auswahl. Ich will ein kostenloses Smartphone-Konto. Auch Überweisungen sollten natürlich kostenfrei sein. Geldabheben am Geldautomaten sollte möglichst häufig und vor allem auch im Ausland gebührenfrei sein.
  • Geld austauschen: Nicht nur Geld überweisen, auch Geld mit Freunden austauschen sollte möglich sein. Das hilft z.B. nach einem gemeinsamen Abendessen schnell und einfach die Kosten gegenseitig zu verrechnen. Wenn das meine Konto-App auch übernehmen kann, ist das ein Bonus, den ich gerne mitnehme.

Mit diesen Wünschen und Bedingungen bin ich also losgezogen, um das beste Smartphone-Konto für meine Bedürfnisse zu finden. Ganz unbedarft war ich dabei natürlich nicht: Auch hier bei Dontox.de haben wir schon länger einen umfangreichen Vergleich von Konto Apps. Um für mich selbst eine möglichst gute Wahl zu treffen, habe ich mich nun davon ausgehend noch genauer informiert. Dabei habe ich auch etwas weniger bekannte Konto Apps genauer in den Blick genommen. Das Ergebnis meiner Suche vorweg: JA, ich habe ein neues Smartphone-Konto gefunden, das meinen Anforderungen gut entspricht.

Positiv überrascht war ich bei meiner Suche vor allem vom Smartphone-Konto „Moneyou Go“. Dieses App-Konto hatten wir lange nicht mal in unserem Vergleich auf Dontox.de – zu Unrecht, wie ich jetzt bei meiner erneuten Recherche herausfand. Bisher kannte ich Moneyou, die Online-Marke der niederländischen Großbank ABN AMRO, nur als Anbieter von Tagesgeld-, Festgeld- und Fondsanlagen. Dieses Tagesgeldkonto war lange Zeit auch ziemlich nachgefragt, da es sich durch vergleichsweise hohe Verzinsung von der Konkurrenz abhob. Inzwischen sind die Zinsen aber auch beim Moneyou Tagesgeld im Keller, nachdem sie gerade in diesem Jahr immer weiter auf jetzt nur noch 0,05% p.a. gesenkt wurden und zum 03.07.2020 ganz entfallen. Auch für Festgeld gibt es jetzt keine Zinsen mehr. Da kann man sich schon mal überlegen, das Moneyou Tagesgeldkonto zu kündigen und das Geld über ein Zinsportal bei einer Bank anzulegen, die immer noch Zinsen auf Einlagen gewährt.

Auch wegen des anhaltenden Zinstiefs ist deshalb wohl auch bei Moneyou das Smartphone-Konto mehr in den Fokus gerückt worden. Auch auf der Homepage von Moneyou ist es jetzt das zentral präsentierte Produkt. Das Girokonto als App ist zu 100% mobil – das heißt: Die App muss installiert werden, um auf die Kontooberfläche zugreifen zu können. Seit mittlerweise mehr als einem Jahr (September 2018) ist die App im iOS-Store von Apple und bei Google Play für Android-Smartphones verfügbar. Und sie heizt den Wettbewerb unter den Konto-Apps weiter an.

Unerwartet: Es gibt gab sogar Zinsen bei Moneyou Go

Der Anspruch der App ist es offenbar sogar, Vorteile des Tagesgeldkontos mit einem voll digitalen Bankkonto zu verbinden. Denn: Guthaben wurde auf dem „Moneyou Go Konto“ sogar verzinst – und zwar bis 02.07.20 mit demselben Zinssatz wie auf dem Tagesgeldkonto, also zuletzt nur noch 0,05% p.a. Zum 03.07.2020 gibt es nun aber keine Verzinsung mehr: Der Zinssatz wurde auf 0% gesenkt.

Eine Verzinsung auf Guthaben auf dem Smartphone-Konto war meines Wissens ein Alleinstellungsmerkmal – ein gebührenfreies Smartphone-Konto, das auch noch Zinsen abwirft. Für mich war das jedenfalls ein kleiner Bonus, den ich gerne mitgenommen habe. Statt Kontoführungsgebühren oder gar Negativzinsen gibt’s hier also regelmäßig eine Zinsgutschrift, wenn Guthaben auf dem Konto liegt.

Was hat die App sonst noch zu bieten?

zum bargeldlos Bezahlen und Geld abheben: gebührenfreie Mastercard ist inklusive

Zuerst mal zum Thema „bargeldlos bezahlen“ und „Geld abheben“: Dazu gesellt sich zur App hier zu allererst eine Debit Mastercard, die ohne Kartengebühr dauerhaft kostenlos inklusive ist. Mit der Karte kann ich innerhalb der EURO-Zone gebührenfrei bezahlen, in Fremdwährungen fallen 1,7 % Gebühren vom Umsatz an. Kontaktlos bezahlen funktioniert mit dieser Karte, ein Vorteil beim Bezahlen von Kleinbeträgen bis zu 50 Euro z.B. im Supermarkt oder für ein Ticket im Nahverkehr. Beträge von bis zu 25 Euro können sogar ohne PIN-Eingabe bezahlt werden. Im November 2019 wurde auch das 3D Secure Verfahren eingeführt, das Zahlungen über die Karte sicherer machen soll. Zusätzlich wurden nun Verfügungsbeschränkungen ersatzlos gestrichen.

Geld abheben am Geldautomaten ist auch möglich und ist zwei Mal pro Monat gebührenfrei (danach: 2 Euro pro Abhebung). Ein Vorteil ist, dass es keinen Mindestbetrag gibt – man kann also auch 5 Euro oder 10 Euro problemlos am Geldautomaten abheben. Außerhalb der EURO-Zone fallen zusätzlich immer 1,7 % Gebühren vom Betrag an, auch bei Bargeldabhebungen. Diese Gebühr könnte gerne gestrichen werden: Andere Smartphone-Konten bieten weltweit gebührenfreies Geld abheben an, auch z.B. bei der Hanseatic Bank GenialCard wurde diese Gebühr kürzlich gestrichen. Andere Bezahlmethoden, vor allem Apple Pay oder Google Pay, sind aktuell leider noch nicht verfügbar und auch bisher nicht angekündigt. Dafür ist kontaktloses Bezahlen für Beträge bis 50 Euro aber verfügbar – NFC also freigeschaltet. Verfügungsbeschränkungen fürs Bezahlen oder Geld abheben wurden im November 2019 nach der Einführung eines neuen Sicherheitsstandards bei der Mastercard gestrichen. Jetzt kann man also auch mehr als 500 Euro pro Tag am Geldautomaten abheben. Für die eigene Sicherheit können über die App aber auch individuelle Limits definiert werden.

So sieht die Karte des Smartphone Kontos übrigens aus:

Gut zu wissen ist außerdem: Die Mastercard von Moneyou Go ist eine Debitkarte, also keine klassische Kreditkarte. Das bedeutet, dass Umsätze mit der Karte sofort mit dem Konto verrechnet werden. Ohne Guthaben auf dem Konto kann also auch nicht mit der Debitkarte bezahlt werden. Geld abheben funktioniert dann auch nicht. Das erspart mir aber auch die teilweise sehr hohen Kreditkartenzinsen, die bei klassischen Kreditkarten mit Ratenzahlung anfallen. Mit der Debit Mastercard kann ich nur über exakt das Geld verfügen, das auf meinem Konto liegt. Das hilft auch beim Kontrollieren der eigenen Ausgaben.

Wallets anlegen: echte Hilfe beim Organisieren

Apropos „Kontrollieren der eigenen Ausgaben“: Da liegt nach meinem ersten Eindruck eine echte Stärke dieser Smartphone-Konto-App.

Was beim mobilen Konto N26 die sog. Spaces sind, sind hier bei Moneyou Go die „Wallets“. Das sind geeignete Hilfsmittel für eine bessere Kontrolle meiner Finanzen. Ich kann bei dieser Konto App „Wallets“ zu beliebigen Themen direkt in der App anlegen.

Einnahmen und Ausgaben werden dann auf Wunsch einfach einem Wallet zugeordnet. So habe ich z.B. immer meine Ausgaben für die Wohnung im Blick (Wallet: Miete) oder sehe, was ich gerade für Essen ausgebe. Gut ist, dass inzwischen die Wallets in der App auch einfach per Drag & Drop verschoben werden können.

So sehen die Wallets aus:

Wie hilft mir das für mein Urlaubsbudget? Für meinen „Urlaub 2020“ kann ich mir einfach ein neues Wallet anlegen, natürlich auch mit eigenem Bild und mir dann vorher z.B. ein Budget von 500 Euro zuweisen. Eine Besonderheit bei dieser Konto-App ist, dass ich auch die Debit Mastercard einem beliebigen Wallet zuweisen kann. Wenn ich im Urlaub bin, weise ich also die Karte einfach dem Wallet „Urlaub 2020“ zu. Es werden dann alle Ausgaben – Einnahmen wird es leider kaum geben … – direkt von diesem Wallet abgebucht.

Praktisch! Meiner Meinung nach ist das ein echter Mehrwert von Smartphone-Konten, für mich perfekt beim Zweitkonto. Und ein Vorteil ist auch, dass die Wallets nicht nur auf zwei begrenzt sind. Im Gegensatz zu N26 – da sind nur zwei „Spaces“ inklusive, ab dem dritten wird eine Gebühr fällig. Hier also ein klarer Punktvorteil für Moneyou Go.

Geld überweisen: Direkt in der App

Wer Geld überweisen will, kann dies direkt in der App veranlassen. Da unterscheidet sich die Konto-App wenig vom klassischen Girokonto. Man bekommt auch für das App-Konto eine individuelle IBAN-Nummer; es ist ja auch ein Girokonto – nur eben mobil. An diese Kontonummer kann Geld überwiesen werden, z.B. natürlich auch das monatliche Gehalt. Auch fürs Geld einzahlen auf das Moneyou Go Konto verwende ich diese IBAN-Nummer. Am besten ist es, sie als Überweisungsvorlage im Online-Banking deines Kontos zu speichern – dann ist die IBAN immer parat.

Für ausgehende Überweisungen, also Überweisungen an Dritte wird die Ziel-IBAN in der App eingegeben – dann kann Geld überwiesen werden. Auch das Einrichten von SEPA-Lastschriften funktioniert. Das heißt: Dritte können vom Konto per Lastschrift Geld einziehen, wenn ich ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt habe. Das ist für alle wiederkehrenden Zahlungen wichtig, also z.B. meine Mobilfunkrechnung, Stromrechnung, usw.

Seit November 2019 ist auch endlich die Funktion „Daueraufträge einrichen“ verfügbar. Auch auf meiner Recherche im Netz habe ich diese Kritik am Moneyou Go Konto immer wieder gelesen: Daueraufträge konnten nicht eingerichtet werden, diese Standard-Funktion für jedes Konto war nicht verfügbar. Dieses Manko wurde jetzt behoben. Mit den Daueraufträgen können sogar nicht nur regelmäßige Zahlungen auf andere Konten gesteuert werden. Auch zwischen Wallets kann jetzt ein regelmäßiger Geldtransfer eingerichtet werden.

Ein wichtiges Detail zu den Überweisungen finde ich noch im Preis-Leistungsverzeichnis: Überweisungen müssen bis 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit (nachfolgend „MEZ“) an den Geschäftstagen der ABN AMRO eingereicht werden, ansonsten erfolgt die Buchung erst am Folgetag. Gut zu wissen, gerade bei eiligen Aufträgen!

Die Ausführungsfrist beträgt dabei übrigens maximal 1 Tag, das heißt: Am nächsten Bankarbeitstag ist die Überweisung garantiert auf dem Zielkonto angekommen. Toll wäre natürlich noch, wenn auch Instant-Payments, also Echtzeitüberweisungen, bald möglich wären. Überweisungen zwischen zwei Moneyou Go Konten werden aber sofort gutgeschrieben!

Konto eröffnen: Ein Vorteil der Smartphone-Konto-Apps

Habe ich mich erstmal für eine neue Konto-App entschieden, soll es natürlich auch fix gehen mit der Kontoeröffnung. Das ist bei Moneyou Go gewährleistet – dafür sorgt Video-Ident. Die Kontoeröffnung geht vollständig über die App und papierlos. Das heißt: Der lästige Gang zur Postfiliale für ein Post-Ident entfällt hier. Man kann das Smartphone-Konto direkt nach dem Download der App eröffnen. Im voll digitalen Prozess wird dann über Video-Ident der Ausweis kontrolliert und dann das App-Konto sofort freigeschaltet. Nur auf die Debit Mastercard, die man optional danach aus der App heraus kostenlos bestellen kann, muss man natürlich ein paar Tage warten.

Moneyou Go Smartphone Konto im Vergleich 2020

Moneyou Go N26 Konto Openbank Santander
Kontoführung: kostenlos kostenlos kostenlos
Debit / Kreditkarte inklusive: ja, Debit Mastercard ja, Debit Mastercard ja, Debitkarte + Travel Card in einem
kostenlos Geld abheben: ja, 2 x pro Monat (danach: 2 € pro Abhebung) ja, mind. 3 x pro Monat ja, 5 x pro Monat in der Euro-Zone + an Santander-Geldautomaten
Organisation mit Wallets/Spaces alle Wallets inklusive 3 inklusive nein
Einlagensicherung: ja nein ja
Video-Ident zur Kontoeröffnung: ja ja ja
Zur Anbieter-Webseite Zu Moneyou Go Zu N26 Zur Openbank

Meine erste Bewertung: Moneyou Go bietet viel – und ist sicher eines der besten Smartphone-Kontos

Gerne fasse ich nochmal zusammen, warum Moneyou Go nun zu meinen Favoriten als Smartphone-Konto zählt: Mir gefällt, dass eine große Bank – hier die ABN AMRO – dahintersteht, das bringt Sicherheit und Expertise mit.

Details zur Einlagensicherung bei Moneyou Go
Die Einlagen sind pro Sparer bis 100.000 € durch die niederländische Einlagensicherung und zwischen 100.000 bis zu 250.000 € durch die freiwillige Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt. Das bedeutet, Spareinlagen sind bei der ABN AMRO Bank N.V. bis zu 250.000 € abgesichert. Wer es ganz genau wissen will, findet weitere Details zur Sicherheit der Einlagen direkt bei Moneyou.

Hilfreich für das Konto- und Ausgabenmanagement sind die Funktionen des Kontos. Eine gute Hilfe zum Organisieren der Ausgaben sind vor allem die Wallets – das hat diese Konto-App nach meinem Eindruck wirklich prima gelöst und gerade nochmal optimiert, da die Anordnung per Drag & Drop jetzt noch einfacher ist. Die Wallets sind maximal flexibel und individualisierbar, ich kann beliebig viele anlegen und auch eigene Bilder zur Gestaltung verwenden. Besonders praktisch: Ich kann die Debit Mastercard nach Wahl einem Wallet zuordnen und so für einen Zeitraum sehr genau Buchungen in einer Wallet verfolgen.

Insgesamt positiv sehe ich auch die Gebührenstruktur bei diesem Smartphone-Konto. So gibt es generell keine Kontoführungsgebühr, also auch ohne regelmäßigen Geldeingang ist dieses Smartphone-Konto gratis. Überweisungen und Daueraufträge sind natürlich auch kostenlos, ebenso Bezahlen mit der Debit Mastercard in EURO-Ländern. Zwei Abbuchungen pro Monat sind ebenfalls inklusive – darüber hinaus bezahle ich 2 Euro fix pro Abhebung. Das könnte aus meiner Sicht noch etwas großzügiger gehandhabt werden. Positiv sehe ich aber, dass es eine fixe (niedrige) Gebühr fürs Abheben gibt, wenn ich häufiger als zweimal pro Monat Geld am Automaten ziehen will. Wenn ich im Ausland Geld benötige, kann ich mit Moneyou Go also z.B. die üblichen 100 Euro für 2 Euro Gebühr abheben – das entspricht voll akzeptablen 2% Gebühr.

Positiv bewerte ich auch, dass das Moneyou Go Konto immer weiter optimiert und verbessert wird. Dieses Jahr sind gleich mehrere Verbesserungen dazu gekommen: Es gibt keine Verfügungsbeschränkungen beim Geldabheben oder Bezahlen mehr, auch die Einrichtung von Daueraufträgen ist jetzt möglich.

Mein Fazit: Aus meiner Sicht ist das Smartphone Konto von Moneyou eine der besseren Konto-Apps für iOS und Android. Das bestätigen übrigens auch die insgesamt positiven Bewertungen im App-Store. Entwicklungspotenzial sehe ich besonders noch in der Integration weiterer Möglichkeiten für bargeldloses Bezahlen, v.a. über Apple Pay und Google Pay. Auch ein monatlicher Kontoauszug sollte bald verfügbar sein: Bisher gibt es nur Quartalsauszüge. Die Einrichtung der monatlichen Kontoauszüge wurde aber sogar schon angekündigt.

Als voll funktionales Zweitkonto fürs Smartphone ist Moneyou Go gut geeignet. Für den Urlaub und darüber hinaus.


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